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USA: Todesschütze in Texas hingerichtet

Er wollte sich nach dem 11. September an Muslimen rächen und tötete wahllos mehrere Menschen: Nun ist Mark Stroman im US-Bundesstaat Texas hingerichtet worden. Der Fall hatte Aufsehen erregt, weil ein Überlebender der Angriffe Stroman vor der Todesstrafe retten wollte.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...775625,00.html
  1. #1

    hier geht es nicht um die...

    ...vollzogene oder nicht vollzogene Todesstrafe.

    Hier geht es um Bewusstseinsveränderung eines Menschen durch Verständnis (Liebe)eines anderen. Hass aufzulösen in friedliche Gedanken - wunderbar! Ein Buch wert.
  2. #2

    Heuchelei

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er wollte sich nach dem 11. September an Muslimen rächen und tötete wahllos mehrere Menschen: Nun ist Mark Stroman im US-Bundesstaat Texas hingerichtet worden. Der Fall hatte Aufsehen erregt, weil ein Überlebender der Angriffe Stroman vor der Todesstrafe retten wollte.

    http://www.spiegel.de/panorama/justi...775625,00.html
    Das Schlimmste neben der Tat selber ist die unsägliche Heuchelei dieses Landes, das so fromm tut und so grausam handelt. Für den Mann aus Nazareth stand das Einem-reuigen- Menschen-Vergeben im Vordergrund seiner Lehre. Das ziehen sich die US-Amerikaner jeden Sonntag in den "Gottesdiensten" rein.
    Stroman hat bereut. Wo war der millionenfache Protest der ach so frommen Christen gegen die Tötung? Mußte erst ein Muslim kommen und ihnen zeigen, was "Vergeben" und das (christlich ausgeweitete)Tötungsverbot der ach so heiligen 10 Gebote heißt?
  3. #3

    .

    So so. Der Mann hatte also 4 Tage Zeit vor der Tat und tat es dennoch. Dazu noch die Aryan Brotherhood. Dabei wurde gestern noch groß diskutiert ob man Ihn hinrichten sollte. Tja es ist eben leicht nach einer Tat Reue zu zeigen.
  4. #4

    ??

    "Er sei aber nicht in der Lage gewesen, die verschiedenen Nationalitäten und Religionszugehörigkeiten zu unterscheiden."

    Den Satz verstehe ich nicht, wer erklärt ihn mir?
  5. #5

    Die Gerechtigkeit hat gesiegt. Die von ihm Ermordeten sind doch jetzt auch wieder lebendig, oder?
  6. #6

    der falsche Weg

    Zitat von Zavi85 Beitrag anzeigen
    So so. Der Mann hatte also 4 Tage Zeit vor der Tat und tat es dennoch. Dazu noch die Aryan Brotherhood. Dabei wurde gestern noch groß diskutiert ob man Ihn hinrichten sollte. Tja es ist eben leicht nach einer Tat Reue zu zeigen.
    Ich bin ganz prinzipiell gegen die Todesstrafe, aber hier ging es bei der Tat ja eigentlich wirklich um blanken Hass, also nicht einmal um die Durchsetzung eines Eigennutzes, z. B. die Ermordung eines Opfers als Verschleierung der Tat. Folglich dürfte sich das Mitleid mit dem Täter in Grenzen halten. "Gute Mörder" gibt es nun mal nicht.
  7. #7

    ´,

    Zitat von Neinsowas Beitrag anzeigen
    ...vollzogene oder nicht vollzogene Todesstrafe.

    Hier geht es um Bewusstseinsveränderung eines Menschen durch Verständnis (Liebe)eines anderen. Hass aufzulösen in friedliche Gedanken - wunderbar! Ein Buch wert.
    Die einzigen die wohl wirklich das Recht haben diesem Mann zu vergeben sind die die er getötet hat. Und ob die es getan hätten kann niemand sagen.

    Zitat von kyon Beitrag anzeigen
    Das Schlimmste neben der Tat selber ist die unsägliche Heuchelei dieses Landes, das so fromm tut und so grausam handelt. Für den Mann aus Nazareth stand das Einem-reuigen- Menschen-Vergeben im Vordergrund seiner Lehre. Das ziehen sich die US-Amerikaner jeden Sonntag in den "Gottesdiensten" rein.
    Stroman hat bereut. Wo war der millionenfache Protest der ach so frommen Christen gegen die Tötung? Mußte erst ein Muslim kommen und ihnen zeigen, was "Vergeben" und das (christlich ausgeweitete)Tötungsverbot der ach so heiligen 10 Gebote heißt?
    Ja er hat bereut. So wie ein Schulkind das wieder besseren Wissens einen Mitschüler zusammenschlägt am Ende sagt dass es nur ein Spaß sein sollte.
  8. #8

    Zitat von kyon Beitrag anzeigen
    Das Schlimmste neben der Tat selber ist die unsägliche Heuchelei dieses Landes, das so fromm tut und so grausam handelt. Für den Mann aus Nazareth stand das Einem-reuigen- Menschen-Vergeben im Vordergrund seiner Lehre......
    Seltsames Durcheinandermischen was Sie da machen, sie beklagen ja auch nicht wo die Millionen frommer Muslime sind wen z.B. hundertausende im Sudan ermordert wurden, wenn im Iran seit der Machtergreifung der Mullahs 8000 Männer und Kinder hingerichtet wurden weil tatsächlich oder angeblich schwul, usw. usw. Muß erst ein Christ kommen und zeigen ......
  9. #9

    Zitat von Kalaharry Beitrag anzeigen
    Ich bin ganz prinzipiell gegen die Todesstrafe, aber hier ging es bei der Tat ja eigentlich wirklich um blanken Hass, also nicht einmal um die Durchsetzung eines Eigennutzes, z. B. die Ermordung eines Opfers als Verschleierung der Tat. Folglich dürfte sich das Mitleid mit dem Täter in Grenzen halten. "Gute Mörder" gibt es nun mal nicht.
    Die Taten und ihr Motiv sind tatsächlich gerade aus Sicht eines politisch Linksstehenden von ganz besonderer Verwerflichkeit, und Mitleid mit dem Hingerichteten ist niemand zu empfinden verpflichtet. Trotzdem muss, wer aus grundsätzlichen Erwägungen und losgelöst von Tat und Täter die Todesstrafe ablehnt, zu dem Ergebnis kommen: (auch und selbst) ein Mark Stroman hätte nicht hingerichtet werden dürfen.








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