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USA: Todesschütze in Texas hingerichtet

Er wollte sich nach dem 11. September an Muslimen rächen und tötete wahllos mehrere Menschen: Nun ist Mark Stroman im US-Bundesstaat Texas hingerichtet worden. Der Fall hatte Aufsehen erregt, weil ein Überlebender der Angriffe Stroman vor der Todesstrafe retten wollte.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...775625,00.html
  1. #30

    kein Titel!

    Zitat von Außengeländer Beitrag anzeigen
    Was ist das denn jetzt für ein entlarvender Blödsinn? Heißt das, dass es für Linksstehende auch nicht oder weniger verwerfliche Morde gibt? Wenn ein Muslim einen Amerikaner ermordet, dann wäre das ok, oder wie darf ich Sie verstehen?
    Sie hätten nur den zitierten Text zu lesen brauchen, dann hätten Sie sich sowohl Ihre Fragen wie Ihre Unterstellungen sparen können. Ich schrieb von "ganz besonderer Verwerflichkeit" - selbstverständlich gibt es auch zwischen jeweils als "verwerflich" zu beurteilenden Taten immer noch graduelle Unterschiede.
  2. #31

    Verleumdung?

    Zitat von Willie Beitrag anzeigen
    Sie irren. Fundamentale Christen predigen nicht "Rache ist gut", sondern fuer die gilt Roemer 12 v9.

    Wer "Rache ist gut" predigt ist kein Christ. Und wer solche Predigten anderen anhaengen will, die dies nicht predigen, der verleumdet.

    Sie betreiben ueble Verleumdung.


    Ich wusste nicht, dass Sie Herrn Stroman kannten oder worin besteht die "Verleumdung"?

    Ob "Rache ist gut" oder "Aug um Aug" ist nur eine semantische Frage. Es kommt auf das Gleiche heraus. Fundamentalisten, also auch sogenannte fundamentale Christen, sind zufrieden, wenn dem Genuege getan ist.

    Es soll sogar vorkommen, dass es ihnen egal ist (vor allem in Texas), ob sie den Richtigen exekutiert haben. Deshalb wird jede nachtraegliche Untersuchung (z.B. mittels DNA) verhindert.
  3. #32

    kein Titel!

    Nachtrag zu #31: die Unterscheidung zwischen unterschiedlichen Graden der Verwerflichkeit hat ja sogar Eingang in das deutsche Rechtssystem gefunden. Bei Verurteilungen wegen Mordes kann - aber muss nicht! - durch Feststellung der "besonderen Schwere der Schuld" eine Aussetzung der Reststrafe zur Bewährung nach (bereits) 15 Jahren ausgeschlossen werden. Als Richter hätte ich in diesem Falle die "besondere Schwere der Schuld" bejaht, und bei einem Muslim, der einen Christen allein deshalb umbringt, weil er einer ist, täte ich das auch.
  4. #33

    -

    Zitat von Gandhi Beitrag anzeigen
    Ich wusste nicht, dass Sie Herrn Stroman kannten oder worin besteht die "Verleumdung"?
    Lesen sie ihr eigenes Posting. Ihre Behauptungen dort, die nicht das Geringste mit dem Hingerichteten zu tun haben.
    Zitat von Gandhi Beitrag anzeigen
    Ob "Rache ist gut" oder "Aug um Aug" ist nur eine semantische Frage.
    Fuer sie vielleicht. Aber darum geht es ja garnicht. Es geht um ihre Behauptungen. Nur um die.
    Zitat von Gandhi Beitrag anzeigen
    Es kommt auf das Gleiche heraus. Fundamentalisten, also auch sogenannte fundamentale Christen, sind zufrieden, wenn dem Genuege getan ist.
    Auch das ist falsch. Ich weiss es, denn ich bin einer. Tip: Christen koennen nur Fundamentalisten sein, sonst sind sie keine.
    Zitat von Gandhi Beitrag anzeigen
    Es soll sogar vorkommen, dass es ihnen egal ist (vor allem in Texas), ob sie den Richtigen exekutiert haben. Deshalb wird jede nachtraegliche Untersuchung (z.B. mittels DNA) verhindert.
    Fundamentale Christen exekutieren ueberhaupt nicht. In Texas macht das der Staat. Nur dieser. Dieser ist aber saekulaer. Wie auch die Aemter, die in diesem Staat bekleidet werden. Auch der Gouvernor muss sich nach den Gesetzen des Staates und nicht nach dem Alten Testament richten.

    Tip: Auch in Pennsylvania kann man das wissen, wenn einem der eigene Fanatismus nicht voellig das denken vernebelt.
  5. #34

    Fanatismus hier wie dort

    Zitat von Willie Beitrag anzeigen
    "Rache ist gut" predigt ist kein Christ. Und wer solche Predigten anderen anhaengen will, die dies nicht predigen, der verleumdet.

    Sie betreiben ueble Verleumdung.
    Lieber Willie,
    bitte machen Sie mal etwas halblang.
    Aus rein praktischen Gründen hätte man diesen Menschen leben lassen sollen, denn dann hätte er zumindest Gelegenheit gehabt, seine Tat wieder-gutzumachen.
    Religiöse Fanatiker findet man im Übrigen auch unter den Christen.
    Der hier war halt wohl nur ein überdrehter Nationalist, jedenfalls aber auch ein Fanatiker.

    Gut möglich, dass er im Laufe der Jahre dann noch ein fanatischer Gutmensch geworden wäre.
  6. #35

    Recht zum Töten

    Zitat von gaga007 Beitrag anzeigen
    Hass und Rache bringen sehrwohl etwas - Genugtuung !... Erst die Hinrichtung schließt den Fall ab und läßt die Angehörigen des Opfers an die Zukunft denken - wohlwissend, dass der Täter keine Zukunft hat.
    Der Täter, wenn er den Verurteilt ist hat keine Zukunft. Zumindest nicht im Verständnis der "Freilebenden".
    Und kein Mensch hat das Recht einen anderen Menschen das Leben zunehmen. Auch nicht, wenn wie in diesem Fall der Täter anderen Menschen das Leben genommen hat.
  7. #36

    ...

    Zitat von Willie Beitrag anzeigen
    Tip: Erst letzte Woche hat ein deutsches Gefaengnis einen Kindesmissbraucher freigelassen, weil die EU das verlangte. Der "Gutmensch" hat dann gleich ein weiteres Kind missbraucht. Erzaehlen sie das deren Eltern.
    Die EU hat keine deutschen Kinderschänder frei gelassen. Die EU hat die nachträgliche Verhängung der Sicherungsverwahrung gerügt. Wenn jemand freigelassen wird, dann geschieht das aufgrund geltender Gesetze, auch wenn Ihnen das nicht paßt. Was hätte man denn machen sollen? Ihn hinrichten wegen Kinderschänderei? Wenn das der Maßstab wäre, dann gäbe es in den USA heute kaum noch einen katholischen Priester, geschweige denn einen Bischof.

    Zitat von Willie Beitrag anzeigen
    PS.: Ich bin ein Gegener der Todesstrafe. Ich kann aber zwischen saekulaerer Gesetzgebeung und dem verleumderischen Geschwurbel von politischen Spinnern immer noch unterscheiden.
    Das höre ich von Ihnen zum ersten Mal. Die Todesstrafe ist keine Strafe, auch nicht für einen Massenmörder. Jetzt ist er aber nun mal hingerichtet, also von Staats wegen ermordet worden. Daher ist es unnötig seine Taten zu relativieren.
  8. #37

    kommt darauf an

    Zitat von Kalaharry Beitrag anzeigen
    Das höre ich von Ihnen zum ersten Mal. Die Todesstrafe ist keine Strafe, auch nicht für einen Massenmörder. Jetzt ist er aber nun mal hingerichtet, also von Staats wegen ermordet worden. Daher ist es unnötig seine Taten zu relativieren.
    Unser Justizsystem sieht keine Todesstrafe vor. Woher nehmen wir uns dann aber das Recht, zu urteilen, ob unser Rechtssystem und -empfinden höherwertiger ist als das amerikanische?? Unsere Strafe sind zu lasch gerade lächerlich und deren meinetwegen zu hart.
    Aber jeder Ami weiss, dass in bestimmten Bundesstaaten die Todesstrafe auf Mord steht...
    Und bevor man die USA wegen der Todesstrafe an den Pranger stellt, sollte man es erst einmal beim Iran, Afghanistan, China oder VAE machen. Denn dort werden noch ganz andere Sachen mit dem Tode bestraft: Homosexualität, Abfall vom Glauben, Drogenschmuggel, Hexerei,...
  9. #38

    ...

    Zitat von Sendmann Beitrag anzeigen
    Und bevor man die USA wegen der Todesstrafe an den Pranger stellt, sollte man es erst einmal beim Iran, Afghanistan, China oder VAE machen. Denn dort werden noch ganz andere Sachen mit dem Tode bestraft: Homosexualität, Abfall vom Glauben, Drogenschmuggel, Hexerei,...
    Die Todesstrafe steht überall am Pranger, auch dort.
  10. #39

    ...

    Zitat von Kalaharry Beitrag anzeigen
    Die Todesstrafe ist keine Strafe, auch nicht für einen Massenmörder.
    Das ist eine subjektive Meinungsäusserung, eine Behauptung.
    Korrekt wäre es z. B. zu sagen, meiner Meinung nach ist die Todesstrafe ungerecht.
    Das ist kein Dogma.








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