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USA : Obama geißelt politische Kultur in Washington

AFP"Washington fühlt sich genauso kaputt an wie vor vier Jahren": Barack Obama nennt die politische Kultur in der US-Hauptstadt Washington verkommen, Lösungen würden behindert. Es sei ihm während seiner Amtszeit nicht gelungen, die Atmosphäre zu verbessern, gesteht der Präsident ein.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...844520,00.html
  1. #1

    Dear Mr. President,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Washington fühlt sich genauso kaputt an wie vor vier Jahren": Barack Obama nennt die politische Kultur in der US-Hauptstadt Washington verkommen, Lösungen würden behindert. Es sei ihm während seiner Amtszeit nicht gelungen, die Atmosphäre zu verbessern, gesteht der Präsident ein.

    Obama: Politische Kultur in Washington hat sich nicht verbessert - SPIEGEL ONLINE
    Sie mögen recht haben mit Washington.
    Wie kaputt sich die Politik der US-Administration aber von aussen ansieht, fällt Ihnen nicht auf ? Was sagt Ihnen der habeas corpus act ?
    Sehen Sie sich einfach mal ein wenig in der Welt um:
    Wo gibt es Stunk bei dem die USA nicht ihre Finger im Spiel haben ?
    Sehen Sie, fast nirgendwo.

    Das ist kaputt, nicht das Klima in Washington.
  2. #2

    Lächerlich

    Was für ein Theater. Der Kandidat der Millionäre trifft auf den Kandidaten der Billionäre. Zum Wohl der Banken ziehen sowohl Demokraten wie auch Republikaner längst an einem Strang. Auch in D wurde diese Vergewaltigung von Demokratie inzwischen eingeführt. Hier CDU/FDP, dort SPD/GRÜNE, die inzwischen eine Blockpartei bilden. Ähnliches gilt auch für England. Von westliche Demokratien zu sprechen ist nurmehr absurd.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Barack Obama nennt die politische Kultur in der US-Hauptstadt Washington verkommen
    Ja gut, sowas kann schonmal passieren, wenn die selbsternannte Vorbilddemokratie nur zwischen zwei Parteien hin- und hertingelt, die unvereinbarer kaum sein könnten. Pluralismus ist eben mehr als nur Bilaterialität.
    Da müsste man in Deutschland direkt dankbar sein, für Grüne, Linke, Piraten oder sogar die FDP.
  4. #4

    Es ist zwar eine unpopuläre Position, aber ich habe immer an Obama geglaubt. Ein Präsident hat zwar seine Coaches für Ansprachen, Gestik und Mimik, aber Obama an sich halte ich für einen authentischen und vernünftigen Menschen. Es sind die vielen kleinen Gesten, die ihn in meinen Augen zum Sunnyboy machen.

    Ich glaube einfach, dass er von Anfang an keine Chance hatte und die Wiederwahl nicht aufgrund seiner Kompetenz gefährdet ist.

    Im Gespräch mit amerikanischen Verwandten hat sich herausgestellt, dass Amerika zwar einen schwarzen Präsidenten gewählt hat, sich aber mit ihm kaum identifizieren kann. Es herrscht dort immer noch ein latenter Rassismus, der vor allem von den Republikanern von Anfang an geschürt wurde.

    Dazu (oder dadurch) kommen die nur schleppenden Reformen, die alle jeweils Tausend Runden drehen mussten. Dadurch wurde dem "Messias" nahezu der ganze Wind aus den Segeln genommen.

    Ich gestehe ein, dass der Friedensnobelpreis wirklich überzogen war, aber man muss auch berücksichtigen, was für ein Trümmerfeld G.W. Bush hinterlassen hat.

    Alles in allem glaube ich daran, dass Barack Obama ein Gutmensch ist, der einiges bewegt hätte, wenn man ihn gelassen hätte.
  5. #5

    Zitat von prontissimo Beitrag anzeigen
    Wo gibt es Stunk bei dem die USA nicht ihre Finger im Spiel haben ?
    Sehen Sie, fast nirgendwo.

    Das ist kaputt, nicht das Klima in Washington.
    Naja, bei dem "Klima", dem Umgang der Menschen miteinander und deren Moralvorstellungen fängt es immer an. Überall auf der Welt.
    Wenn wir dies verändern könnten, würden die großen Probleme automatisch nachziehen.
    Aber diese Änderung scheinen nur die wenigsten zu wollen.
  6. #6

    1:0

    "Herr Romney behauptet von sich, wegen seiner Erfahrungen als Unternehmer die Wirtschaftsprobleme (der USA) lösen zu können. Ich denke, dass die Wähler also das Recht haben, vollständig zu wissen, um was für Erfahrungen es sich dabei genau handelt."

    Obwohl ich alles andere als ein Obama Fan bin (Romney Fan natürlich auch nicht), muss ich hier sagen: 1:0 für ihn.
  7. #7

    Obama...

    ...mir sind bei seiner Vereidigung noch die Tränen gekommen; ebenso wie bei seiner Rede in Kairo. Ich hatte ihn noch verteidigt gegen die Pessimisten nach der Verleihung des Friedensnobelpreises.
    Inzwischen bin ich überzeugt, dass der Niedergang der USA nicht mehr aufzuhalten ist. In wenigen Generationen werden Analphabeten aus Tennessee T-Shirts für Chinesen und Inder nähen. Das Budget des Pentagons wird vielleicht etwas schrumpfen aber im Verhältnis zum Rest immer noch astronomisch hoch sein. Eine wirtschaftlich, intellektuell und gesellschaftsevolutionsmässig in die Bedeutungslosigkeit abgleitende USA wird ein noch gefährlicherer Player in der Welt sein. Land of the free? Schon lange nicht mehr...
    Obama hatte die Chance in den ersten vier Jahren durch präzise Schnitte und Lenkungsmassnahmen das Steuer herumzureissen. Er hat versagt, die DEMs haben versagt...seine diesbezügliche Einsicht wird den USA auch nicht mehr helfen.
  8. #8

    Seit wann

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Washington fühlt sich genauso kaputt an wie vor vier Jahren": Barack Obama nennt die politische Kultur in der US-Hauptstadt Washington verkommen, Lösungen würden behindert. Es sei ihm während seiner Amtszeit nicht gelungen, die Atmosphäre zu verbessern, gesteht der Präsident ein.

    Obama: Politische Kultur in Washington hat sich nicht verbessert - SPIEGEL ONLINE
    spricht man bei Politik von Kultur ? Immerhin würden zumindest die Spitzenpolitiker weltweit garantiert für Jahrhunderte für ihre verursachten Verbrechen in den Knast gehen, wären sie normale Bürger. Sollte das Kultur sein, sind wir mit den sogenannten Demokratien sowieso total am Ende.
  9. #9

    Naja, wenn man selbst nur Lügen verbreitet und Wahlversprechen nicht einhält und den sozialen Niedergang breiter Bevölkerungsschichten beschleunigt, dann muss man auch damit leben können, Sturm zuernten.








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