Wie jetzt, die Rinderschädel haben gar nichts an? Und das im prüden Amerika?Im Longhorn Saloon, den nackte Rinderschädel schmücken, könnten 300 Leute bewirtet werden.
Oder muss man manche Sätze einfach nicht verstehen?
Die Wirtschaftskrise in den USA hat skurrile Folgen: In South Dakota steht eine ganze Stadt zum Verkauf. Für 779.000 Dollar ist das Örtchen Scenic zu haben. Den Käufer erwartet Western-Romantik - und eine Menge Arbeit.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...776843,00.html
Wie jetzt, die Rinderschädel haben gar nichts an? Und das im prüden Amerika?Im Longhorn Saloon, den nackte Rinderschädel schmücken, könnten 300 Leute bewirtet werden.
Oder muss man manche Sätze einfach nicht verstehen?
Und alle sechs Monate wird wieder die gleiche Geschichte in anderem Gewand aufgewärmt. Das wievielte Städtchen ist das jetzt, welches zum Verkauf steht? Die ersten beiden waren ja noch witzig, vor allem das, was bei Ebay angeboten wurde, aber die Story an sich ist irgendwann doch mal ausgelutscht.
Steht Roswell auch zum Verkauf? Dann könnten es die Aliens kaufen und den Ufo-Reibach in die eigene Tasche lenken.
... spricht das wohl Bände über das Land, in dem so etwas möglich ist.
Die Tea Party ist ein wunderbares Bild für das, was in Amerika vor sich geht. Ein paar Stinkreiche setzten den "Normalamerikanern" ein paar unmäßig aufgeblasene Ideen von Freiheit und "echtem" Amerikanismus in den Kopf. Und die fanatisierten Anhänger merken nicht, dass mit der wirtschaftlichen Freiheit, für die sie ins politische Feld ziehen, ihre eigen Möglichkeiten und damit Freiheiten eingrenzen und für viele Amerikaner gänzlich zerstören.
Nun könnte man sagen "selber schuld", aber traurig ist es schon auch.
Der Artikel über Städte, die einzelnen Personen gehören, macht deutlich, dass das Problem in Amerika über Jahre und Jahrzehnte gewachsen ist. Es wird nicht Amerika untergehen, wenn einzelne Dörfer so sehr ausdörren, dass sie quasi zu machen können, aber die degenerativen Prozesse durchzeihen das ganze Land.
Die Strippenzieher scheint das nicht zu stören. So lange die privaten Konten der Reichen im Lande wachsen, scheint die Verarmung breiter Bevölkerungsschichten hinnehmbar zu sein. Der amerikanische Traum, wird von Traumsequenz zu Traumsequenz zu einem Alptraum. Arm geboren, arm aufgewachsen, arme Kinder in die Welt gesetzt und arm gestorben. Deswegen sind die Menschen vor 200 Jahren nicht scharenweise ausgewandert, dass sie ihr altes Schicksal wieder ereilt.
Der Schädlingsbekämpfer scheint die einzige vorhandene Marktlücke in der Stadt abzudecken.
Beim Anblick der Bilder kein Wunder.
Eie halbe Mio Euro für baufällige Häuser im Sand?
Der Dumme muss wohl erst gefunden werden.
10 unkapputbare Euro für Rapid City (dort gibt es auf der "Hauptstraße wenigsten keine Stromasten) und 2-3 neue Häuser in der "City".
Es ist immer wieder ertaunlich in welcher Ödnis und unsagbaren Langeweile die dort vor sich hinwursteln.
Wenn man sich in vielen US Städten/Kaffs die Blechkisten wegdenkt könnte man sich glatt 100 Jahre zurückversetzt fühlen.
In einigen ist es nicht so schlimm da ist man nur 50 Jahre in der Zeit zurück.
Warum schenken sie das Dorf nicht einfach den Lakota Sioux? Die stellen in der Gegend sowieso noch die Mehrheit...
http://de.wikipedia.org/wiki/Pine_Ridge_Reservation