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US-Weltraumpolitik: Was nach der Space-Shuttle-Ära kommt
AFPSchluss, aus, vorbei. Nach einem beeindruckenden Tiefflug über Washington, DC, steht die Raumfähre "Discovery" jetzt im Museum. Die US-Raumfahrt scheint am Ende. Haben die Amerikaner das Interesse am Weltall verloren?
http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...828194,00.html
- #1 18.04.2012 08:23 von
Die Raumfahrt hat uns doch einfach desillusioniert.
Satelliten in den Orbit zu bringen ist heute so spannend wie Taxifahren: Nützlich, ein gutes Geschäft, aber hat mit Pioniergeist nichts zu tun. Alles andere ist nur Spass an der Neugierde: ob Mondflug oder Raumstation, "brauchen" tut das kein Mensch. Aber kann es wenigstens begeistern?
Das Problem ist, dass eine real existierende Raumstation nicht ansatzweise so sexy ist wie Raumschiff Enterprise. An die Bilder der kleinen Mondlandefähre hatte man sich ebenso schnell sattgesehen wie an den paar Röhren namens ISS. Auch ein Mars-Flug oder eine Mondkolonbie wird kaum spannendere Bilder liefern. Wozu das ganze?
Die derzeitige Raumfahrt-Begeisterung ist doch allenfalls historisch. - #2 18.04.2012 08:23 von
Die Raumfahrt hat uns doch einfach desillusioniert.
Satelliten in den Orbit zu bringen ist heute so spannend wie Taxifahren: Nützlich, ein gutes Geschäft, aber hat mit Pioniergeist nichts zu tun. Alles andere ist nur Spass an der Neugierde: ob Mondflug oder Raumstation, "brauchen" tut das kein Mensch. Aber kann es wenigstens begeistern?
Das Problem ist, dass eine real existierende Raumstation nicht ansatzweise so sexy ist wie Raumschiff Enterprise. An die Bilder der kleinen Mondlandefähre hatte man sich ebenso schnell sattgesehen wie an den paar Röhren namens ISS. Auch ein Mars-Flug oder eine Mondkolonbie wird kaum spannendere Bilder liefern. Wozu das ganze?
Die derzeitige Raumfahrt-Begeisterung ist doch allenfalls historisch. - #3 18.04.2012 08:32 von
Nachdem in der Steinzeit das Rad erfunden war, gab es sicher auch Leute, die meinten: Wozu noch mehr Räder bauen, an den Rädern hat man sich ganz schnell sattgesehen.
Derzeit macht sich überall eine: Ich will wieder zurück in die Steinzeit-Stimmung breit, oder aber: Mich interessiert nur mein Geld, alles andere ist unnütz. Die Menschheit ist entweder müde geworden, oder will nicht mehr erwachsen werden. - #4 18.04.2012 08:44 von
- #5 18.04.2012 08:47 von
Steinzeitautobahn
Nur in der Steinzeit hat auch niemand die Idee über eine Autobahn von Hamburg nach München zu donnern. Es ist einfach kein größeres technisches Problem einen Menschen auf den Mars abzusetzen. Es ist ein finanzielles Problem. Das Unternehmen wäre ziemlich sinnfrei.
Für das Geld wären viele unbemannte Missionen möglich, die mehr Erkenntnisse liefern. Erst wenn wir wissen, was wir auf dem Mars überhaupt wollen, sollten wir jemand hin schicken. Bis dahin haben wir hoffentlich auch bessere Antriebe, die eine kürzere Reisezeit ermöglichen. - #6 18.04.2012 08:57 von
Prioritäten
Von dem Geld, was man zur Bankenretung verschleudert hat, hätte man auch eine bemannte Mars-Mission finanzieren können. Davon hätte man vielleicht nichts gehabt aber es hätte zumindest auch keine Folgekosten nach sich gezogen.
- #7 18.04.2012 08:58 von
- #8 18.04.2012 08:58 von
- #9 18.04.2012 08:58 von
Es fehlt das Geld!
Für die Raumfahrt fehlt einfach das Geld.
Nicht die Raumfahrt ist am Ende, sondern der Kapitalismus nähert sich dem Ende.
Die ganzen überlegenen Errungenschaften des Westens, die Mondlandung, und dass es mehr Wohlstand gibt, ...
Diese ganzen Errungenschaften wurden auf Kredit finanziert.
Das System hat sich selbst betrogen und funktioniert ebenfalls nicht.
Das werden wir in Zukunft noch schmerzlich feststellen müssen.
Je später die Einsicht kommt, umso schmerzlicher!
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