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US-Weltraumpolitik: Was nach der Space-Shuttle-Ära kommt

AFPSchluss, aus, vorbei. Nach einem beeindruckenden Tiefflug über Washington, DC, steht die Raumfähre "Discovery" jetzt im Museum. Die US-Raumfahrt scheint am Ende. Haben die Amerikaner das Interesse am Weltall verloren?

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...828194,00.html
  1. #40

    Raumfahrt ist mehr

    nämlich auch
    - Förderung der Forschung
    - Entwicklung neuer Techniken und Methoden
    - Förderung der Wirtschaft
    und
    - Befriedigung der Neugier, und die war und ist es letztlich, die den Menschen ausmacht. Augenblicklich, so scheint mir, ist diese Neugier erlahmt und man fragt sich, was man da oben überhaupt will. Mit ISS lockt man nur noch wenige hinter dem Ofen vor, sie ist im Alltag angekommen.
    Aber es wird wieder neue Impulse gegeben, und dann wird auch die Raumfahrt und alles was dazu gehört, wieder aufleben.
    In der Tat stellen die USA alles das derzeit zurück, auch ORION, weil sie es sich nicht mehr leisten können und weil der Wille, hier etwas zu bewegen, jedenfalls derzeit fehlt. Forschen andere auf diesen Gebieten weiter, und das ist der Fall, werden die USA bald viel nachzuholen haben - vielleicht gelingt das dann nicht mehr, wenn einmal der Anschluss verpasst ist.
  2. #41

    ....

    Zitat von kabian Beitrag anzeigen
    Der Bedarf dieser "Gefahr" zu begegnen ist gering. Im Hollywoodfilm natürlich größer.
    Das können Sie natürlich so sehen.

    Zitat von kabian Beitrag anzeigen
    Natürlich wird in geringem Maße darüber nachgedacht. Aber nach einer Weile wird es so gehen wie bei der UFO Forschung. Es wird in der verdienten Versenkung verschwinden.
    Ah ja. "UFO-Forschung". Wenn Sie meinen...
    .
    Nach wie vor halte ich die praktische Weltraumforschung für die menschliche Entwicklung als nützlich und zwingend notwendig. Da möchte und werde ich auch niemanden überreden. Ich staune allerdings immer wieder, wenn das Bewusstsein von Dinosauriern gepflegt wird.
  3. #42

    Zitat von GotMe Beitrag anzeigen
    Lieber die sozialen und wirtschaftlichen Probleme in den Griff bekommen, statt Star Trek im Welltall spielen. Besonders wenn man bedenkt, wie kostspielig die Weltraumprojekte sind.

    Tatsache ist: Weltraumforschung ist einfach nur purer Luxus momentan. Es verschlingt Geld, bringt aber keins ein.

    Ich finden den momentanen Kurs wichtig: Das Universum kann warten, momentan müsste aber die Erde im Mittelpunkt stehen.
    "sozialen und wirtschaftlichen Probleme" gab es schon im alten Rom - und wird sie wohl auch noch in 2000 Jahren geben - solange sollte man aber nicht mit der Grundlagenforschung warten. "kostspielig" ist eine Frage der Definition, sind 1 Euro im Jahr wirklich "kostspielig" (deutscher Pro-Kopf-Beitrag zur ESA)? Die Nationen der ISS haben etwa 1Mrd Einwohner (und noch nicht mal so arme wie China und Indien)

    Einen Satz mit "Tatsache ist" zu beginnen ist sehr gefährlich - Weltraumforschung ist in weiten Teilen Grundlagenforschung. In Zeiten von GPS, Umwelt-Sats und TV-Sats sollte man da ganz vorsichtig sein und erstmal überlegen was alles am Weltraum dran hängt. Purer Luxus scheint es zu sein als Tourist für 35Mio zur ISS oder für 200.000 über 100km hoch zu fliegen. Aber dieser Luxus wir ja privat finanziert und hilft an anderen Stellen.

    Warten wir ab was "Wight Knight", "Dragon" oder die Bigelow-Station bringen und ob es wirtschaftlich tragfähige Konzepte gibt - dann ist der Weltraum kein Luxuns mehr - wie Transatlantikflüge, Autos, Telefon uvm. Das Universum kann man warten lassen - aber muss man das wirklich? In finde das sehr unhöflich ;-)
  4. #43

    Flug zum Mars

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schluss, aus, vorbei. Nach einem beeindruckenden Tiefflug über Washington, DC, steht die Raumfähre "Discovery" jetzt im Museum. Die US-Raumfahrt scheint am Ende. Haben die Amerikaner das Interesse am Weltall verloren?

    US-Weltraumpolitik: Was nach der Space-Shuttle-Ära kommt - SPIEGEL ONLINE
    Also wenn ich mal spekulieren soll, würde ich sagen, dass der erste Mensch, der den Mars betritt, ein Chinese sein wird.

    Allein schon wegen der propagandistischen Effekte, die allen zeigen wird, dass China nun endlich nicht nur mit dem Westen gleichgezogen ist, sondern ihn sogar überholt hat.
  5. #44

    Zitat von Tikal69 Beitrag anzeigen
    Also wenn ich mal spekulieren soll, würde ich sagen, dass der erste Mensch, der den Mars betritt, ein Chinese sein wird.

    Allein schon wegen der propagandistischen Effekte, die allen zeigen wird, dass China nun endlich nicht nur mit dem Westen gleichgezogen ist, sondern ihn sogar überholt hat.
    Auf den ersten Blick richtig - aber man sollte immer Bedenken das so eine Mission wohl erst in 30 Jahren zu erwarten ist - bis dahin kann noch viel auf politischer und wirtschaftlicher Ebene passieren. Vor 30 Jahren waren wir noch mitten im kalten Krieg - in 30 Jahren sind vielleicht die Inder am Drücker - nur um es den Pakistanis zu zeigen. Vielleicht sehen wir ja vorher sogar ordentliche Roboter-Kolonien auf Mond und Mars und die UNO bracht Jahre um zu entscheiden welcher Mensch als erstes denn dem internationalem Robotercamp einen Besuch abstatten darf: Ein Tourist der 5 Mrd aus eigener Tasche gelöhnt hat - oder so.
  6. #45

    Totgeburt

    Zitat von vostei Beitrag anzeigen
    SLS? Orion?
    Die Triebwerke der Space Shuttles sind eingelagert für das SLS der NASA, dem Nachfolger des erwähnten Programms. Tests der Oberstufentriebwerke sind bereits gelaufen, die Kapsel Orion wird gerade gebaut - warum wird das nicht erwähnt?
    Nö, ORION ist auch schon tot.
  7. #46

    sagen sie das mal der nasa...

    Zitat von Haarspalter Beitrag anzeigen
    Nö, ORION ist auch schon tot.
    ...die wissen das noch gar nicht
    NASA - Orion Multi-Purpose Crew Vehicle

    jaja, ich weiss, sie meinen das hier: NASA - Orion Crew Exploration Vehicle
  8. #47

    USA haben das Interesse nicht verloren

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schluss, aus, vorbei. Nach einem beeindruckenden Tiefflug über Washington, DC, steht die Raumfähre "Discovery" jetzt im Museum. Die US-Raumfahrt scheint am Ende. Haben die Amerikaner das Interesse am Weltall verloren?

    US-Weltraumpolitik: Was nach der Space-Shuttle-Ära kommt - SPIEGEL ONLINE
    Die Amerikaner haben das Interesse nicht verloren. Bedenken Sie, dass das Jahresbudget der NASA bei 18 Milliarden Dollar liegt. Verglichen mit dem der Europäischen Weltraumorganisation (3,5 Milliarden Euro bei über 400 Millionen Einwohner der Mitgliedsstaaten- ein Witz) ist das immer noch das ungefähr fünffache(!). Das Interesse am Weltraum ist ebenfalls entsprechend grösser. Ich lebe in den USA und kann dies bestätigen, und habe keine Bedenken, dass hier auch weiterhin diese Summen in die Weltraumforschung investiert werden. Eher glaube ich, dass Europa definitiv den Anschluss verliert und unter "ferner liefen" auch mal bei den sogenannten "flagship missions" dabei sind. Von bemannter europäischer Raumfahrt wollen wir gar nicht erst reden; und privat läuft nun wirklich überhaupt nichts in Europa, auch dort wird sich viel entwickeln - in den USA.

    Ich behaupte, dass der erste Mensch auf dem Mars ein Amerikaner sein wird, und dass der erste klare Hinweis auf ausserirdisches Leben, falls es existiert, eine amerikanische Entdeckung sein wird. Wir Europäer sollten uns mal Gedanken machen, ob wir vielleicht nicht seit Jahrzehnten ein Riesenpotential vergeuden, denn wir könnten mit Sicherheit ein Weltraumprogramm aufstellen, das mit der NASA mithalten könnte. Im Moment sieht es allerdings nicht so aus.
  9. #48

    Zitat von HAL3000 Beitrag anzeigen
    Ach Leute,

    schlaft ihr auf Bäumen oder was ist los? Ihr habt ganz offensichtlich nicht den Funken einer Ahnung, was wir heutzutage im Alltag, in der Freizeit und im medizinischen Bereich verwenden, was seinen Ursprung in der Weltraumforschung hatte.
    Da Sie dise Ahnung ja offenbar haben, nennen Sie uns armen Unwissenden doch mal drei konkrete Beispiele. Ich bezweifle diese Behauptung nämlich stark.
  10. #49

    Schon richtig, allein...

    Zitat von kabian Beitrag anzeigen
    Wir können ebensowenig gegen schwarze Löcher und einer Supernova etwas tun.
    ... befinden sich keine schwarzen Löcher und Supernovae in einer kritischen Nähe zur Erde. Dieses Argument ist also gegenstandslos.


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