Es ist anscheinend Trend geworden. Jede(r) verändert "plötzlich" seine Meinung bzw. Politik.
AFPWas ist in Mitt Romney gefahren? Der Republikaner lobt plötzlich Teile der Gesundheitsreform seines Widersachers Obama, äußert sich versöhnlich über Demokraten. Dahinter steckt Kalkül: Er muss die Wähler der Mitte, die Unentschlossenen erobern.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...855028,00.html
Es ist anscheinend Trend geworden. Jede(r) verändert "plötzlich" seine Meinung bzw. Politik.
Wenn man als vertreter der Oberschicht die Mittelschicht umgarnen will sagt man ihr einfach immer wieder, sie sei kurz davor selbst zur Oberschicht zu gehören. Und weil man so hart gearbeitet hat gehört man ja auch zur Mittelschicht, und nicht zur Unterschicht. Die sind ja nur faules Pack die man theoretisch mit der Peitsche zum Arbeiten zwingen muss.
Genau das wollen die hören.
Hey Sozi-Sinti, gut gesagt.
Es ist eigentlich echt zum Davonlaufen, wenige % der Reichsten in Europa und den USA könnten locker die Staatsschulden ihrer Länder zahlen ( und vermutlich noch den Rest der Schulden des Restes der Welt dazu) und die Politik muss zittern vor den Urteilen der Ratingargenturen.
Wie kann man die bereits eingetretene Konzentration des Kapitals auf viel zu Wenige wieder rückgängig machen? Wie kann man diese Leute enteignen, ohne dass es zu Kriegen kommt?
Nichts gegen Marktwirtschaft, so im eher traditionellen Sinne, aber diese, unsere, moderne Marktwirtschaft gehört auch auf den Müllhaufen der Geschichte.
Ich kann unserem SPON Kommentator b.oreilly nur Recht geben! Mitt Romney war nie ein rechter Hardliner, ganz im Gegenteil er ist ein gemäßigter Republikaner. Man muss sich doch nur einmal an seine ganz hervorragende Arbeit als Governor von Massachusetts zurückerinnern. Er hat das gemacht, was kein Democrat je davor angegangen ist. Auch ist er nicht der Anti-Obama. Ich kann mich an genug Interviews mit ihm bei CNN und Fox erinnern, in denen er immer wieder Obama zustimmte. Natürlich stimmt er im Wahlkampf auch sehr reißerische Töne an, aber das musst er auch, um die komplette Basis hinter sich zu versammeln. Ich bin überzeugt, dass er als President, einen sehr guten Job machen wird - ich erwarte keine Wunder, aber im Gegensatz zu Obama hat er die auch nie versprochen. Die wirtschaftliche Lage und das Haushaltsdefizit in den Griff zu bekommen, wird die Herkules Aufgabe. Romney hat wirtschaftliche Kompetenz, dass streiten selbst die Democrats nicht ab, sie versuchen lieber den Fokus auf andere Themen oder auf seine Person zu lenken, um ja nicht über diese unliebsamen Themen im Detail sprechen zu müssen.
Ich glaube sogar, Sie haben Recht. Aber genau DAS ist ja das Problem. Um republikanischer Präsidentschaftskandidat zu werden, müssen Sie zumindest während der Vorwahlen Positionen vertreten, die in einem modernen Staat einfach nichts zu suchen haben. Von abartig ekelhaften Anbiederungen an die Kirchen, über Abtreibungsfrage, Waffengesetze oder Todesstrafe. Nein, wenn Sie Präsident werden wollen, müssen Sie zuerst mal beweisen, dass Darwin doch recht hatte und leider viel zu viele Amis vom Niveau her noch auf den Bäumen leben und Holzpflöcke schnitzen. Wie will jemand von dieser Argumentationsebene plötzlich als mächtigster Mann der Welt auftreten. Was dabei herauskommt sah man bei Bush Jr. oder Reagan. Mit Ausnahme von Bush Sen ( aber auch dort massive Abstriche ) haben die Reps doch in den letzten 40 Jahren keinen ernstzunehmenden Präsidenten hinbekommen.
Gaanz schlimm, wenn die "Mittelschicht", die jegliche soziale Träumereien bezahlt, auch noch umgarnt wird.Zitat von sysop;10927563Er muss die Wähler der Mitte, die Unentschlossenen erobern.[/QUOte