Da hat einer also nackt gebadet. Und was ist sooo schlimm daran?
Getty ImagesEs war ein skurriler Tag für die Partei von Mitt Romney. Erst irritiert ein Abgeordneter mit der Aussage, Vergewaltigungen führten nur selten zu Schwangerschaften. Und dann kommt heraus, dass eine Gruppe Republikaner in den See Genezareth gesprungen ist - manche alkoholisiert, einer nackt.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...850906,00.html
Da hat einer also nackt gebadet. Und was ist sooo schlimm daran?
Schlimm daran ist, dass er US-Amerikaner ist. Die baden nämlich nicht nackt, und wundern sich auch immer wieder über die Freizügigkeit der Deutschen.
Vielleicht kann mir jemand erklären wie man einserseits die Meinung vetreten kann, dass:
" Trotzdem sei er zutiefst davon überzeugt, dass alles Leben geschützt gehöre"
Andererseits aber gut damit leben kann, dass in den USA die Todesstrafe verhängt und ausgeführt wird.
Ich verstehe es wirklich nicht....
Nacktbaden mag ja bei uns nicht so das Problem sein, aber in den Vereinigten Staaten ist ja schon vorgekommen, dass Menschen angeklagt wurden, die mit nackten Oberkörper gejoggt sind. Von daher ist das für die amerikanischen Medien sicherlich ein Thema. Interessant finde ich, dass SPON sich gerne auf Herrn Romney und seine Republikaner stürzt. Am WE brachte die National Post aus Kanada einige Patzer von Obamas Vize, Joe Biden, in die Öffentlichkeit. Offensichtlich ist der auch nicht immer ganz bei Sinnen.
Nach unserm europäischen Verständnis ist die Sache mit dem Nacktbaden eigentlich kein Problem. Jedenfalls hoffe ich das mal. Bei den Republikanern, die sich ja ziemlich religiös geben und mit ihrer Prüderie auf Wahlkampftour gehen, ist das schon etwas anderes. Die Republikaner stehen halt in dem Fall mit runtergelassenen Hosen da. Wie Jesus Christus, eine Kämpfer gegen Doppelmoral richtig bemerkte: Richte nicht auf dass du nicht gerichtet werdest. Denn so wie du richtest, wirst du gerichtet werden.
Das ist ja alles enorm wichtig, das mit dem Alkohol und dem See Genezareth.
Wie vergleicht sich sich das eigentlich mit dem Umstand, dass Obama zur Beendigung seiner ersten und einzigen Amszeit das Staatsdefizit glatt verdoppelt haben wird. Nicht etwa doppelt so viel, wie Bush angehaeuft hat, sondern wie alle Praesidenten in den 200 Jahren vor ihm.
Die inkrementale Pro-Kopf Verschuldung ist $ 60000.
Obama hat aus Amerika einen Staat von Junkies gemacht, die am Staatstropf von schuldenfinanzierten Wohltaten haengen.
Sowohl die Unterschicht profitiert davon eher in Form von dankbar angenommenen Almosen wie Lebensmittelmarken als auch die Crony Kapitalisten um Obama, die im grossen Stil abgreifen und dafuer natuerlich auch sehr dankbar sind.
Die Mittelschicht finanziert das alles und wird dabei zerrieben.
Das Land der unbegrenzten Moeglichkeiten ist vorhersehbar zu einer Suburb von Chicago verkommen.