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US-Wahlkampf: Obama spricht sich erstmals für Homo-Ehe aus

APEs dauerte lange - aber jetzt hat Barack Obama als erster US-Präsident die Legalisierung der Schwulenehe ausdrücklich befürwortet. Seine Meinung zu dem Thema habe sich verändert, sagte der US-Präsident. Vor vier Jahren hatte er sich noch dagegen gewandt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...832353,00.html
  1. #1

    Grossartig !

    Selbst wenn es aus wahltaktischen Gründen der Fall sein sollte, zum ersten Mal hat Obama einen Arsch in der Hose und setzt sich entgegen all der Rednecks und Kleinstbürger für ein in den USA noch immer unpopuläres Thema ein, ich hoffe die Rassenbeziehungen und die eklatante Diskriminierung Schwarzer in den USA werden von ihm ebenfalls angesprochen.
  2. #2

    Wird ja auch Zeit ...

    ... wir leben ja schließlich im 21. Jahrhundert. Manche noch nicht, aber die sterben - naturgemäß - auch bald aus.
  3. #3

    optional

    Mit Sicherheit war Obama von Anfang an dafür aber bei den konservativen Kräften im Land ist das natürlich kein einfaches Thema. Deutschland hat ja auch ewig gebraucht und auch wir haben immer noch nur eine eingetragene Partnerschaft. Es wird Zeit, dass auch wir hier über eine Änderung nachdenken und homosexuelle absolut gleichstellen. Wenn Organisationen wie die Kirche solche Ehen nicht schließen wollen, sollten sie Sanktionen erfahren.
  4. #4

    Endlich, Hat ja auch lange genug gedauert.

    Homosexualität ist nicht nur eine form von Sex sondern eine form der Liebe.

    Aufklärung und das Prinzip das alle vor dem Gesetz gleich sind, sind leider weder in Europa noch in den USA eine Selbstverständlichkeit, sondern müssen immer wieder hart erkämpft werden.
  5. #5

    I just wanna say...

    Thank you, Mr. President! :'-)
    Wir sind auch Menschen und wir verdienen die gleichen Rechte wie alle andern auch... auch in Deutschland!
  6. #6

    Er bleibt feige und unbestimmt

    Er will daran festhalten, dass einzelne Bundesstaaten anderen Menschen die Menschenrechte nehmen dürfen. Er will kein Bundesgesetz, was allen Menschen das Recht auf Heirat zugesteht. Im Grunde ist er ein taktierender Feigling, so wie bei Guantanamo.
  7. #7

    Na, da aendert jemand seine Meinung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es dauerte lange - aber jetzt hat Barack Obama als erster US-Präsident die Legalisierung der Schwulenehe ausdrücklich befürwortet. Seine Meinung zu dem Thema habe sich verändert, sagte der US-Präsident. Vor vier Jahren hatte er sich noch dagegen gewandt.

    Barack Obama spricht sich für gleichgeschlechtliche Ehe aus - SPIEGEL ONLINE
    und redet darueber - aber das hat ja schon Ronald Reagan getan,
    der als CalGov sagte "some of my best friends are homosexuals".
    das fuehrte dann zu dem Kalauer "some of my best homosexuals
    are friends" etc.

    Obama hat sich inzwischen ins weisse Haus eingelebt, er weiss,
    dass er nichts zu fuerchten hat.
    "Mir war bewusst, dass für viele Menschen der Begriff 'Ehe' etwas ist, das mächtige Traditionen beinhaltet,
    religiöse Überzeugungen und so weiter."

    Aha, dieses Zeug und so weiter - das wird seinen Stammwaehlern gefallen und die religioesen Mittelsuedwestler hassen ihn ja eh -
    also egal.

    Obama hat es geschafft, als "mutiger Osama-Killer" und Verteidiger
    amerikanischer Werte zu gelten, und dazu gehoeren eben auch solche
    Sachen... leider hat er die Finanzwirtschaft nicht im Griff
    und aussenpolitisch gelingt auch nichts, was ihm nicht
    von Netanyahu suggeriert wurde - letzteres interessiert aber nicht.

    Er kriegt seinen "second term", das ist man klar.
    Ein intelligenter Rep (aber den gibt es nicht) wuerde jetzt rufen,
    "Its the economy, stupid!" - aber Bill Clinton hat ja damals
    den Finanzlern freie Bahn gegeben - das war leicht,
    das bringt es heute nicht mehr.

    The race is almost run.
  8. #8

    Geht doch...

    Hat zwar ewig gedauert, aber schön zu sehen, dass die USA in dieser Hinsicht auch weiter Fortschritte machen können. Und jetzt darf ich mich entspannt zurücklehnen und zusehen, wie die religiöse Rechte in den Staaten Gift und Galle spuckt. Was wohl diesmal ihre Argumentation sein wird? Zerstörung der Institution? Unnatürlich? Gegen den Willen Gottes? Ich kann es kaum erwarten...
  9. #9

    optional

    Auf die Kommentare der Schwulenhasser kann man jetzt nur warten, nach dem Tenor: "Ich habe ja nichts gegen Schwule, aber ..."
    Und dann noch die Hardcore-Fraktion, die sich mental übergibt, nur daran zu denken, "nein, ekelhaft, wie kann man nur, und wie die es machen ..."
    Ich denke, man kann Zivilisationen danach beurteilen, wie sie mit ihren Minderheiten umgehen, sie respektieren.
    Darüber hinaus kann man diese Diskussion (zumindest nach deutschem Recht) auch sozio-ökonomisch betrachten.
    Verheiratete Paare fühlen sich mehr für einander verantwortlich gehen weniger fremd, stecken sich weniger mit Krankheiten an, tragen damit zur Stabilisierung der Gesellschaft bei. Und ganz handfest: Hartz-4 kann man auch nicht beantragen, wenn der andere Partner gut verdient.








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