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US-Wahlkampf: Mitt Romney stoppt Niederlagen-Serie

REUTERSMultimillionär Mitt Romney ist der Favorit bei den Republikanern für die Präsidentschaftskandidatur. Zuletzt verlor er aber die Vorwahlen in Colorado, Minnesota und Missouri. Im US-Bundesstaat Maine gewann er jetzt wieder - wenn auch nur knapp.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...814746,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Multimillionär Mitt Romney ist der Favorit bei den Republikanern für die Präsidentschaftskandidatur. Zuletzt verlor er aber die Vorwahlen in Colorado, Minnesota und Missouri. Im US-Bundesstaat Maine gewann er jetzt wieder - wenn auch nur knapp.

    US-Wahlkampf: Mitt Romney stoppt Niederlagen-Serie - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    In diesem Artikel wird nicht erwähnt, dass das jetzt veröffentlichte Gesamtergebnis (das noch nicht mal alle Counties enthält), nicht viel über die Verteilung der Delegierten aussagt.

    In Maine sind 21 Delegierte zu vergeben, die über 2 Stufen ermittelt werden, wie in vielen anderen Caucus-Staaten. Erst auf der state convention im Mai werden die Delegierten für Maine dann tatsächlich ermittelt.

    Siehe Maine Republican caucuses, 2012 - Wikipedia, the free encyclopedia

    Es ist wahrscheinlich, dass Ron Paul die Mehrheit der Delegierten in Maine erhält. Möglicherweise auch in Minnesota und Iowa.
  2. #2

    Zitat von grover01 Beitrag anzeigen
    In diesem Artikel wird nicht erwähnt, dass das jetzt veröffentlichte Gesamtergebnis (das noch nicht mal alle Counties enthält), nicht viel über die Verteilung der Delegierten aussagt.

    In Maine sind 21 Delegierte zu vergeben, die über 2 Stufen ermittelt werden, wie in vielen anderen Caucus-Staaten. Erst auf der state convention im Mai werden die Delegierten für Maine dann tatsächlich ermittelt.

    Siehe Maine Republican caucuses, 2012 - Wikipedia, the free encyclopedia

    Es ist wahrscheinlich, dass Ron Paul die Mehrheit der Delegierten in Maine erhält. Möglicherweise auch in Minnesota und Iowa.
    Unterm Strich bestätigt Maine jedoch die Favoritenrolle Romneys, egal ob Paul letztendlich die Delegiertenzahlen zugesprochen bekommt. Paul ist nur eine Randfigur und ist krasser Außenseiter bei den Präsidentschaftskandidatenkür der GOP. Für Romney kommt es nur darauf an, nicht gegen Gingrich und Santorum zu verlieren. Solange sich die republikanischen Rechtsextremisten sich gegenseitig neutralisieren, spielt das alles Romney in die Hände.
  3. #3

    Ein ganz toller Sieg

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Multimillionär Mitt Romney ist der Favorit bei den Republikanern für die Präsidentschaftskandidatur. Zuletzt verlor er aber die Vorwahlen in Colorado, Minnesota und Missouri. Im US-Bundesstaat Maine gewann er jetzt wieder - wenn auch nur knapp.

    US-Wahlkampf: Mitt Romney stoppt Niederlagen-Serie - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Nach drei Niederlagen hat Romney also wieder gewonnen. Zumnidest z.Z., denn es sind erst knapp 84% aller Stimmen ausgezaehlt, der Vorsprung vor Paul nicht sehr gross.

    2008

    Romney:
    Stimmen: 2,837
    = 51.67 percent


    2012 (bei 83.7 % ausgezaehlten Stimmen)

    Romney:
    Stimmen: 2,190
    = 39.2 percent

    Auf Bundesebene soll Santorum (laut Umfragen)nun bei den verzweifelten Republikanern Romney als Favorit abgeloest haben.

    Und bei Intrade kann man ablesen, wie die Wetten auf Obamas Wiederwahl stehen . Sie stehen bei ueber 60%.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Multimillionär Mitt Romney ist der Favorit bei den Republikanern für die Präsidentschaftskandidatur. Zuletzt verlor er aber die Vorwahlen in Colorado, Minnesota und Missouri. Im US-Bundesstaat Maine gewann er jetzt wieder - wenn auch nur knapp.

    US-Wahlkampf: Mitt Romney stoppt Niederlagen-Serie - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Oh mein Gott, es passiert tatsächlich. Ron Paul hat eine wirkliche Chance die Nominierung zu gewinnen.
    Wieso ich das sage? Ich empfehle jedem sich zu informieren wie man an die Delegates rankommt. Die offiziellen Prozente spielen da fast keine Rolle in einem Caucus.
  5. #5

    Zitat von grover01 Beitrag anzeigen
    In diesem Artikel wird nicht erwähnt, dass das jetzt veröffentlichte Gesamtergebnis (das noch nicht mal alle Counties enthält), nicht viel über die Verteilung der Delegierten aussagt.

    In Maine sind 21 Delegierte zu vergeben, die über 2 Stufen ermittelt werden, wie in vielen anderen Caucus-Staaten. Erst auf der state convention im Mai werden die Delegierten für Maine dann tatsächlich ermittelt.

    Siehe Maine Republican caucuses, 2012 - Wikipedia, the free encyclopedia

    Es ist wahrscheinlich, dass Ron Paul die Mehrheit der Delegierten in Maine erhält. Möglicherweise auch in Minnesota und Iowa.
    ... und Nevada, vielleicht sogar Missouri.
    Es passiert tatsächlich, die Revolution.
  6. #6

    Zitat von kjartan75 Beitrag anzeigen
    Unterm Strich bestätigt Maine jedoch die Favoritenrolle Romneys, egal ob Paul letztendlich die Delegiertenzahlen zugesprochen bekommt. Paul ist nur eine Randfigur und ist krasser Außenseiter bei den Präsidentschaftskandidatenkür der GOP. Für Romney kommt es nur darauf an, nicht gegen Gingrich und Santorum zu verlieren. Solange sich die republikanischen Rechtsextremisten sich gegenseitig neutralisieren, spielt das alles Romney in die Hände.
    Sie haben offenbar keine Ahnung wie die Sache abläuft. Aber das wissen nicht Mal die meisten "Journalisten", also mache ich Ihnen da keine wirklichen Vorwürfe.
    Ron Paul hat sehr gute Chancen, ist vielleicht sogar in Führung wenn es um die Delgierten geht. Und einzig auf die kommt es an.

    Ron Paul jedoch als Rechtsextremisten zu bezeichnen, da mache ich Ihnen vorwürfe.
  7. #7

    Nur relativ zu sehen....

    Zitat von kjartan75 Beitrag anzeigen
    Unterm Strich bestätigt Maine jedoch die Favoritenrolle Romneys, egal ob Paul letztendlich die Delegiertenzahlen zugesprochen bekommt. Paul ist nur eine Randfigur und ist krasser Außenseiter bei den Präsidentschaftskandidatenkür der GOP. Für Romney kommt es nur darauf an, nicht gegen Gingrich und Santorum zu verlieren. Solange sich die republikanischen Rechtsextremisten sich gegenseitig neutralisieren, spielt das alles Romney in die Hände.
    Der Sieg von Romney ist nur relativ zu sehen. 2008 errang er in Maine rund 2800 Stimmen, also ca. 52 % der Republikaner. Nun sind es nicht ganz 2200 Stimmen und damit 39 %. Dahingegen kann Santorum, der wie Mike Huckabee (2008) von den Evangelikalen unterstützt wird, 17,7 % erreichen. Huckabee kam 2008 nur auf 5,8 %. Sieger ist vor allem Ron Paul, der seinen Anteil faktisch verdoppelt von 18,3 % (2008) auf nun 35,7 %.

    Vergleichszahlen unter: Maine Republican Caucuses - Election Results - Election 2012 - NYTimes.com
  8. #8

    Ihr "Vielleicht-Fuehrer

    Zitat von WhereIsMyMoney Beitrag anzeigen
    Sie haben offenbar keine Ahnung wie die Sache abläuft. Aber das wissen nicht Mal die meisten "Journalisten", also mache ich Ihnen da keine wirklichen Vorwürfe.
    Ron Paul hat sehr gute Chancen, ist vielleicht sogar in Führung wenn es um die Delgierten geht. Und einzig auf die kommt es an.

    Ron Paul jedoch als Rechtsextremisten zu bezeichnen, da mache ich Ihnen vorwürfe.
    Ich habe gestern (also noch vor Maine) eine Aufstellung gesehen. Die ungefaehren Zahlen sahen so aus:

    Romney 120 Delegierte
    Paul 75 D.


    Also, von "vielleicht in Fuehrung" kann nur in Ihren Traeumen die Rede sein.
  9. #9

    Zitat von Andreas_Hahn Beitrag anzeigen
    Der Sieg von Romney ist nur relativ zu sehen. 2008 errang er in Maine rund 2800 Stimmen, also ca. 52 % der Republikaner. Nun sind es nicht ganz 2200 Stimmen und damit 39 %. Dahingegen kann Santorum, der wie Mike Huckabee (2008) von den Evangelikalen unterstützt wird, 17,7 % erreichen. Huckabee kam 2008 nur auf 5,8 %. Sieger ist vor allem Ron Paul, der seinen Anteil faktisch verdoppelt von 18,3 % (2008) auf nun 35,7 %.

    Vergleichszahlen unter: Maine Republican Caucuses - Election Results - Election 2012 - NYTimes.com
    Wie gesagt, mir ging es um die gesamte US-Bundesstaatenlandschaft und da hat Paul absolut keine Chance. Es ist durchaus möglich, dass Santorum jetzt sein "momentum" hat, und wenn Gingrich das Handtuch werfen würde, dann hat Santorum eine echte Chance als Herausforderer von Obama anzutreten.
    Richtig wichtig wird es erst in 3 Wochen, wenn der Super Tuesday kommt. Das wird die entscheidende Schlacht sein. Maine ist nichts dagegen.


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