US-Wahlkampf: Die Latinos zweifeln am Presidente

REUTERSSie sind enttäuscht vom Präsidenten - und sie könnten die Wahl entscheiden: Barack Obama und Mitt Romney liefern sich einen harten Kampf um die Stimmen der Latinos. Bei einer TV-Befragung sah sich der Amtsinhaber in die Defensive gedrängt - und klang manchmal sogar verzagt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...857223,00.html
  1. #1

    Wahlrecht für Illegale?

    Wieso können die illegal eingewanderten in den USA wählen. Oder sind nur die legal eingewanderten gemeint die ihre Verwandten in Sicherheit wissen wollen.
    Sie sollten auf jeden Fall wissen das sie wenig von Obama zu erwarten haben, aber rein garnichts von Romney. Eine andere Frage stellt sich eigentlich wer die Schmutzarbeit machen soll wenn die Hispanos (ich hoffe der Begriff ist nicht abwertend) alle das Land verlassen. Romneys reiche Freunde? Vielleicht wählen die ihn dann nicht mehr!
  2. #2

    Lustig

    Und weil die Hispanos von Obama enttäuscht sind, wählen sie Romney, oder was? Den Teufel mit dem Belzebub austreiben? Machen Sie sich nicht lächerlich.

    BTW: Die Wahl wird nicht in Florida entschieden. FL mag mit seinen 29 Wahlmännern ja wichtig sein und ist irgendwie auch der letzte swing state, aber aus welchem Grund auch immer ist Ohio entscheidend. Wer Ohio nicht gewinnt, wird nicht Präsident. So ist das seit 1960.
  3. #3

    Was ficht es uns an? Am Ende wird jeder amerikanische Präsident Politik für die Amerikaner machen, mit minimaler Differenz zwischen republikanischer oder demokratischer Linie.

    Ein Romney wird wesentlich mehr Sozialpolitik betreiben müssen, als ihm aktuell lieb zu sein scheint - im Ggzug hat Obama auch mehr Kriegspolitik betrieben, als er vorhatte(mit großem Fragezeichen).

    Gute Politiker treffen am Ende, trotz allen Wahlkampf-Gedöns, die richtigen Entscheidungen, nicht die dogmatischen.

    Wobei, Entscheidungen, die stehen und fallen mit Entscheidungsvorlagen, sprich, man sollte sich weniger um die Köpfe, denn deren Berater kümmern.
  4. #4

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie sind enttäuscht vom Präsidenten - und sie könnten die Wahl entscheiden: Barack Obama und Mitt Romney liefern sich einen harten Kampf um die Stimmen der Latinos. Bei einer TV-Befragung sah sich der Amtsinhaber in die Defensive gedrängt - und klang manchmal sogar verzagt.

    Florida: Obama und Romney kämpfen um die Stimmen der Latinos - SPIEGEL ONLINE
    Obama's Vorsprung bei den Latinos reicht aus, um die Swing States zu gewinnen. Wie im Artikel dargestellt, hat er die Latinos mit 69% zu 31% gewonnen und führt jetzt in Umfragen mit vergleichbaren Werten. Hinzu kommt, dass der anteikl der Latinos an der Gesamtbevölkerung gestiegen ist.

    Der SPON hat vergessen, dass Romney bei seinem auftritt wieder einmal ziemlich wischi-waschi war, sich mehrfach wiedersprach und am Schluss die Latinos als Illigal Aliens beledigte. Die SPON Reporter haben sich aber ordentlich Mühe gegeben, um auch einen Wähler zu finden, der 2008 für Obama stimmte und jetzt für diesen Komiker Romney stimmen will.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie sind enttäuscht vom Präsidenten - und sie könnten die Wahl entscheiden: Barack Obama und Mitt Romney liefern sich einen harten Kampf um die Stimmen der Latinos. Bei einer TV-Befragung sah sich der Amtsinhaber in die Defensive gedrängt - und klang manchmal sogar verzagt.

    Florida: Obama und Romney kämpfen um die Stimmen der Latinos - SPIEGEL ONLINE
    Und wieder ein Artikel, der glauben machen möchte, das Rennen sei derzeit wer weiß wie knapp. Das Gegenteil ist der Fall...mehr noch, rein umfragetechnisch gesehen steht Obama sogar besser da als vor vier Jahren im September. Bei den swing states sieht es derzeit ganz danach aus, dass er bis auf North Carolina alle anderen swings nach Hause nehmen könnte. Das würde bedeuten, dass er nur einen einzigen Bundesstaat im Vergleich vor vier Jahren verlieren würde und das war eben NC, ein vor Obamas Wahl seit Jahrzehnten republikanisch wählender Staat bei den Präsidentschaftswahlen. Obama hatte diesen Staat auch nur denkbar knapp mit 14.000 Stimmen mehr für sich entscheiden können. Wenn sich die Umfragen so bestätigen zum 6. November dann würde ich es fast als Sensation ansehen, dass Obama ein kaum schlechteres Ergebnis als vor vier Jahren einfahren würde. Im Now-Cast von 538, dass die derzeitige Umfragenlage einschätzt, steht Obamas Chance auf 94 zu 6% die Wahl zu gewinnen, im Forecast 6 Nov bei 76%. Selbst der Senat schwingt gerade wieder in Richtung der Demokraten, was die zweite Überraschung wäre.
    Tja, am Anfang des Jahres hieß es bei den Republikanern noch, jeder Kandidat, den sie aufstellen würden, könne Obama schlagen...das große Bild hat sich doch sehr verschoben seitdem immer klarer wird, dass die GOP auch keine klaren Rezepte vorweisen kann und sich im Flip-Flopping übt, um verzweifelt die "Mitte" anzusprechen. Ein gutes hat es auf jeden Fall...der Einfluss der Tea Party- "Bewegung" ist doch sehr sehr begrenzt.
  6. #6

    Zitat von kulupp Beitrag anzeigen
    Sie sollten auf jeden Fall wissen das sie wenig von Obama zu erwarten haben, aber rein garnichts von Romney.
    naja von Obama wirds weiter Foodstamps geben, von Romney gibt es, wenns gut läuft, Arbeitsplätze!
  7. #7

    !

    Zitat von winkdon Beitrag anzeigen
    Obama's Vorsprung bei den Latinos reicht aus, um die Swing States zu gewinnen. Wie im Artikel dargestellt, hat er die Latinos mit 69% zu 31% gewonnen und führt jetzt in Umfragen mit vergleichbaren Werten. Hinzu kommt, dass der anteikl der Latinos an der Gesamtbevölkerung gestiegen ist.

    Der SPON hat vergessen, dass Romney bei seinem auftritt wieder einmal ziemlich wischi-waschi war, sich mehrfach wiedersprach und am Schluss die Latinos als Illigal Aliens beledigte. Die SPON Reporter haben sich aber ordentlich Mühe gegeben, um auch einen Wähler zu finden, der 2008 für Obama stimmte und jetzt für diesen Komiker Romney stimmen will.
    Wann waren sie den zuletzt hier in den USA?
    Lange suchen muss man nämlich überhaupt nicht, um jemanden zu finden, der letztes Mal für Obama stimmte und jetzt für Romney stimmen will. Wenn sie die breite amerikanische Meinung wissen wollen, dürfen sie nicht nur die Kommentare der NY Times lesen, sondern müssen auch mal beim Wall Street Journal etc. nachsehen. Die Wahlen gewinnt, wer es am Besten schafft die eigenen Anhänger zu mobilisieren und dann noch möglichst viele von den Unentschlossenen dazu gewinnt. Gerade bei denen, die zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau wissen wen sie wählen werden, könnte der Trend zu Romney gehen, da es sich eben um viele Ex-Obama Wähler handelt, die jetzt zu Recht enttäuscht sind. Bei euch in Europa würde Obama wahrscheinlich mit 85% der Stimmen gewählt werden, aber die Mehrzahl von uns Amerikanern ist vom Kapitalismus nach wie vor überzeugt und wir haben insgesamt eher eine Einzelkämpfermentalität, deshalb kann Obama mit seiner Sozialpolitik auch nur bedingt punkten. Ausschlaggebend ist die wirtschaftliche Kompetenz und da hat sich Romney von den Obama Strategen zu sehr in eine Ecke drängen lassen und konnte von seiner Vergangenheit als erfolgreicher Unternehmer zu wenig profitieren. Die nächsten Wochen werden noch interessant werden und gelaufen ist die Wahl erst am 6.11. und wer weiß was sich bis dahin auf der Welt noch so tut.

    PS: Mein persönliches Favoriten Gespann wäre Marco Rubio / Paul Ryan gewesen, dann wäre Obama auch mit Sicherheit abgelöst! Ein Latinopräsident - da wäre Florida wieder ein sicherer red state. Naja vielleicht beim nächsten Mal.
  8. #8

    Zitat von Judge Dredd Beitrag anzeigen
    Wann waren sie den zuletzt hier in den USA?
    Lange suchen muss man nämlich überhaupt nicht, um jemanden zu finden, der letztes Mal für Obama stimmte und jetzt für Romney stimmen will. Wenn sie die breite amerikanische Meinung wissen wollen, dürfen sie nicht nur die Kommentare der NY Times lesen, sondern müssen auch mal beim Wall Street Journal etc. nachsehen. Die Wahlen gewinnt, wer es am Besten schafft die eigenen Anhänger zu mobilisieren und dann noch möglichst viele von den Unentschlossenen dazu gewinnt. Gerade bei denen, die zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau wissen wen sie wählen werden, könnte der Trend zu Romney gehen, da es sich eben um viele Ex-Obama Wähler handelt, die jetzt zu Recht enttäuscht sind. Bei euch in Europa würde Obama wahrscheinlich mit 85% der Stimmen gewählt werden, aber die Mehrzahl von uns Amerikanern ist vom Kapitalismus nach wie vor überzeugt und wir haben insgesamt eher eine Einzelkämpfermentalität, deshalb kann Obama mit seiner Sozialpolitik auch nur bedingt punkten. Ausschlaggebend ist die wirtschaftliche Kompetenz und da hat sich Romney von den Obama Strategen zu sehr in eine Ecke drängen lassen und konnte von seiner Vergangenheit als erfolgreicher Unternehmer zu wenig profitieren. Die nächsten Wochen werden noch interessant werden und gelaufen ist die Wahl erst am 6.11. und wer weiß was sich bis dahin auf der Welt noch so tut.
    Das Problem von Romney ist vielmehr, dass der Wähler seit zig Monaten das Thema Wirtschaft, Wirtschaft, Wirtschaft gehört hat, was sicherlich ein Topthema ist. Nur Romney liefert im Prinzip auch nichts neues mehr dazu. Die Daten sind bekannt und in den Umfragen ist die Wirtschaftsthematik schon seit Monaten quasi eingepreist, d. h. es ist kein neues Thema und trotzdem kann sich Romney nicht entscheidend absetzen. Er muss schon was neues liefern an Ideen und vor allem er muss eine viel konkretere Aussage machen als ständig dieses Steuern runter-Blabla. Das ist ja immer schön dahingesagt. Die Staatsschulden werden weiterhin ein Problem sein und auch da ist Romney zu unkonkret. Ich weiß gar nicht mehr genau, welcher amerikanischer Journalist das nochmal so schön auf den Punkt gebracht hat, dass sein running mate eigentlich viel konkretere Vorstellungen hat, was er mit dem Präsidentenamt eigentlich anstellen möchte als Romney. Und das ist schon wirklich ein Armutszeugnis, wenn man antritt und keine klaren Ideen vorbringen kann. Das Präsidentenamt nur haben zu wollen um des Titels willen ist nun wirklich kein Programm. Daher lässt es sich auch so leicht flip-floppen für ihn, weil er eben nicht weiß, was er will.

    Übrigens hat die SPD das gleiche Problem wie die Republikaner. Bei den bisher gehandelten SPD-Kandidaten habe ich nicht das Gefühl, dass sie wirklich Kanzler werden wollen und dass sie auch keine Ideen und Visionen vorzeigen können. Daher wird Merkel mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Kanzlerin bleiben, weil die SPD keinen starken Mann/Frau vorweisen kann.
  9. #9

    Danke,

    Zitat von Judge Dredd Beitrag anzeigen
    Wann waren sie den zuletzt hier in den USA?
    Lange suchen muss man nämlich überhaupt nicht, um jemanden zu finden, der letztes Mal für Obama stimmte und jetzt für Romney stimmen will. Wenn sie die breite amerikanische Meinung wissen wollen, dürfen sie nicht nur die Kommentare der NY Times lesen, sondern müssen auch mal beim Wall Street Journal etc. nachsehen. Die Wahlen gewinnt, wer es am Besten schafft die eigenen Anhänger zu mobilisieren und dann noch möglichst viele von den Unentschlossenen dazu gewinnt. Gerade bei denen, die zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau wissen wen sie wählen werden, könnte der Trend zu Romney gehen, da es sich eben um viele Ex-Obama Wähler handelt, die jetzt zu Recht enttäuscht sind. Bei euch in Europa würde Obama wahrscheinlich mit 85% der Stimmen gewählt werden, aber die Mehrzahl von uns Amerikanern ist vom Kapitalismus nach wie vor überzeugt und wir haben insgesamt eher eine Einzelkämpfermentalität, deshalb kann Obama mit seiner Sozialpolitik auch nur bedingt punkten. Ausschlaggebend ist die wirtschaftliche Kompetenz und da hat sich Romney von den Obama Strategen zu sehr in eine Ecke drängen lassen und konnte von seiner Vergangenheit als erfolgreicher Unternehmer zu wenig profitieren. Die nächsten Wochen werden noch interessant werden und gelaufen ist die Wahl erst am 6.11. und wer weiß was sich bis dahin auf der Welt noch so tut.

    PS: Mein persönliches Favoriten Gespann wäre Marco Rubio / Paul Ryan gewesen, dann wäre Obama auch mit Sicherheit abgelöst! Ein Latinopräsident - da wäre Florida wieder ein sicherer red state. Naja vielleicht beim nächsten Mal.
    für Ihre nüchterne und klare Analyse