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US-Wahl-Kolumne: Wie Romney und Obama für ihr erstes Duell trainieren

REUTERSNoch fünf Wochen bis zur US-Wahl: Mitt Romney fällt immer weiter in den Umfragen zurück. Doch entscheidend ist jetzt, wie sich Obama und sein Herausforderer in den TV-Debatten schlagen. Beide Kandidaten üben schon mit Sparringspartnern.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-858361.html
  1. #1

    Bin verwundert ob der Beachtung

    die dieses theater immer noch findet. Der langjährige Vergleich beweist doch die politische Kontinuität im Marionettenspiel derer, die die USA - und die Welt in tragischer Versuchsweise - wirklich regieren...
    The Show must go on.
  2. #2

    Zu Fleischhauers medialer Beschwörungszeremonie kann man eigentlich nicht mehr viel sagen, nur soviel, dass er offensichtlich zu ideologisch verblendet ist, um ernst genommen werden zu können, wenn es um Fakten geht. Sein Beispiel Kerry vs. Bush sagt eigentlich alles aus, indem er nämlich die Swift Boat-Kampagne vollkommen verschweigt und im Übrigen auch die Umfragen, die sahen nämlich für Bush besser aus in den fünf Wochen zuvor. Da haben übrigens auf Webseiten der Demokraten auch das übliche einfach gestrickte "Argument" wie das von Fleischhauer eingebracht, die Umfragen seien quasi biased. Ganz aktuell zeigt übrigens 538 zu diesem Thema, dass es dafür keinen historischen Beleg gibt. Die Methodik zeigt zwar bei den einen oder anderen eine Präferenz (Rasmussen, PPP), aber es ist eher eine Sache der Methodik und was wie stark gewichtet wird.
  3. #3

    Wie wahr, wie wahr...

    Zitat von zeitmax Beitrag anzeigen
    die dieses theater immer noch findet. Der langjährige Vergleich beweist doch die politische Kontinuität im Marionettenspiel derer, die die USA - und die Welt in tragischer Versuchsweise - wirklich regieren...
    The Show must go on.
    Und diese Leute scheuen sich nicht, die Welt ggf. in einen neuen Krieg zu führen, die medialen Vorbereitungen sind in vollem Gange, der Bösewicht bereits wieder einmal ausgemacht. Wenn die USA wirklich und wahrhaftig eine Demokratie wären, in der das Volk und nicht zahlungskräftige Lobbyisten das Sagen hätte, sähe es auf unserer Welt weitaus besser und friedlicher aus.
  4. #4

    Die Debatten spielen kaum eine Rolle

    Immer wieder lustig, wie alle vier Jahren in den deutschsprachigen Medien von der Bedeutsamkeit der Debatten fabuliert wird, während in den USA regelmäßig betont wird, wie wenig Einfluss diese tatsächlich haben. Allein Nixon hat wohl seine Niederlage dem Fernsehen zu verdanken, aber das war 1960 (!) und eben die allererste TV-Debatte überhaupt – da spielte der visuelle Eindruck, den man sich von einem Kandidaten machen konnte, noch eine Rolle! Heute ist das doch alles hinfällig, ein kurzer Blick in die aktuellen amerikanischen Newsportale reicht, um genügend Artikel zu finden, die die Rolle der TV-Debatten definitiv anders beurteilt, wie es SpOn und Konsorten tun.
  5. #5

    Überbewertete Nichtigkeit

    Abgesehen von der allerersten Fernseh-Debatte 1962 zeigen Analysen der Umfragewerte, das diese Debatten den Ausgang der Wahl nie wieder (also seit 50 Jahren!) nennenswert beeinflußt haben. Selbst 2004, als Kerry alle drei Debatten gegen Bush klar gewann, entsprach das letzendliche Wahlergebnis exakt dem Stand der Umfragewerte vor den Debatten.

    Der Grund dafür ist ganz einfach: Es handelt sich schließlich nicht wirklich um Debatten (also Streitgespräche) zwischen den Konkurrenten sondern lediglich um eine Art öffentlicher Pressekonferenzen mit auswendig gelernten Standardfloskeln. Da können also im allgemeinen keine wirklich kriegsentscheidenden Fehler passieren.

    Für dieses Jahr könnte ich mir allerdings vorstellen, daß Romneys Umfragewerte durch die Debatten sogar noch sinken, denn viele der nur am Rande interessierten Wähler werden erst durch die Debatten vom (für den Durchschnittsamerikaner verheerenden) Inhalt seiner Budget-Pläne (speziell im Bereich Medicare) erfahren.
  6. #6

    warum eingentlich

    ist die US Wahl interesannter als die deutsche...seltsam...
    Wobei, ich für Obama stimmen würde,wär ich Amerikaner...
    Wenn mir meine Ex-Frau auch ein haufen Schulden hinterlassen hätte (was sie auch getan hat) würde ich es auch nicht in 4 Jahren schaffen sie zu tilgen, wenn ich in der Zeit weiterhin von meiner Ex und deren Verwandschaft boykottiert werden würde..Ebenso was die Gefangenen betrifft, die keiner haben will/wollte,das vergessen die Leute auch imme wieder, denn wohin mit den Terroristen (oder angeblichen),keiner will sie als Nachbarn haben..was verständlich ist, aber jeder meckert...vielleicht schreibe ich den Präsi mal an, ob sie die Einreise in die USA (Urlaub) nicht wieder einfacher und freundlicher gestalten könnte (Customer)....DAS ist, was mich eigentlich am meisten stört...hab noch 13 Staaten die ich mir anschauen möchte...
  7. #7

    optional

    Ein Land, in dem man mit Dirty-Harry- Sätzen punkten kann- wie ernst sollte man das nehmen? Die wahrscheinlich grösste Leistung eines neuen Präsidenten wäre eine Reformation dieses Wahlsystems, in dem Kandidaten nicht mehr ihre Zeit mit Rhetorik- Kursen oder Seminaren in Farbberatung verplempern müssen.
  8. #8

    Ein Präsident der wettet?

    Genau das ist Romney also, ein ordinärer Zocker. Soll so einer Präsident der USA werden? Lieber nicht, seid bitte hiermit alle ausdrücklich gewarnt!
  9. #9

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Noch fünf Wochen bis zur US-Wahl: Mitt Romney fällt immer weiter in den Umfragen zurück. Doch entscheidend ist jetzt, wie sich Obama und sein Herausforderer in den TV-Debatten schlagen. Beide Kandidaten üben schon mit Sparringspartnern.

    US-Wahl 2012: Romney und Obama üben für TV-Debatten - SPIEGEL ONLINE
    Die Debatten sind wichtig aber nicht so wichtig wie in früheren Wahlkämpfen. Die Kandidaten sind in diesem Jahr bekannter als in vergangenen Jahren. Es haben sich mehr Wähler als zuvor bereits eine Meinung gebildet.

    Mitt Romney ist seit 5 Jahren Präsidentschaftskandidat und kein Neuling mehr. Der Sommer mit Pleiten, Pech und Pannen hat bei den Wählern einen klaren Eindruck hinterlassen. Die Werbekampagne von Obama, die im Sommer die Bain-Vergangenheit Romney's dargestellt hat und jetzt eine Kampagne auf Basis des 47%-Videos führt, zeigt auch Wirkung.

    Beide Seiten stapeln im Vorfeld tief, um dann einfacher die Erwartungen überbieten zu können. Für Romney ist es die letzte Chance, aber die ist sehr gering. Obama müsste sich einen fürchterliche Faux Pas leisten, um das Rennen zu beeinflussen.

    Wichtiger als die TV-Duelle wird die Anstrengung sein, die eigenen Wähler tatsächlich an die Urnen zu bringen. Die Republikaner haben ja alles Mögliche unternommen, um die Wählerkreise der Minderheiten, Studenten und Geringverdienern von den Urnen fern zu halten. Andererseits haben die Demokraten ein viel stärkeres Netz an "Grass Root" Supportern, die helfen sollten, die eigenen Wähler zu registrieren und an die Urnen zu bringen. Gelingt es, eine Wahlbeteiligung in der Nähe von 2008 zu erreichen, dann gewinnen die Demokraten. Liegt die Wahlbeteiligung eher dort, wo sie 2010 war, dann werden die Republikaner gewinnen.








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