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US-Vorwahlkampf: Obama will Atomwaffen-freie Welt

Ungewöhnlicher Vorstoß im US-Vorwahlkampf: Präsidentschaftskandidat Obama will nach einem Wahlsieg für ein weltweites Verbot von Nuklearwaffen kämpfen. Man müsse "die Mentalität des Kalten Krieges" überwinden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...509225,00.html
  1. #1

    Ist ja sehr ehrenwert die Abschaffung der Atomwaffen. Doch hier sehen wir, daß Obama an Realitätsverlust leidet oder nur Stimmen einfangen will.-- Die Welt ist mal so wie sie ist, das wäre übertrieben gesagt alle Waffen abschaffen und nur Steinäxte sind erlaubt.
  2. #2

    Re:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ungewöhnlicher Vorstoß im US-Vorwahlkampf: Präsidentschaftskandidat Obama will nach einem Wahlsieg für ein weltweites Verbot von Nuklearwaffen kämpfen. Man müsse "die Mentalität des Kalten Krieges" überwinden.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...509225,00.html
    Wohl eher ein weltweites Verbot ausserhalb der USA ;-)
    Wobei, von einem Verbot ist im Artikel auch gar nicht die Rede.
    Im Ernst, das ist nicht durchsetzbar. Und wenn man sich seine Statements in der amerikanischen Presse anschaut, wird das ganze schnell wieder relativiert.

    7.August New York Times:
    “I think it would be a profound mistake for us to use nuclear weapons in any circumstance,” he said, pausing before he added, “involving civilians.”

    Das sagt egentlich schon alles.
    Ausserdem macht er auch keinerlei Angaben zu Alternativen,
    wie denn reagiert werden soll, wenn Nuklearwaffen gegen die USA eingesetzt werden.

    Wenn die USA irgendwann mal mit Nuklearwaffen angegriffen werden, möchte ich nicht wissen, wie der Gegenschlag aussieht.

    Kurz: Eine Welt ohne Nuklearwaffen wird es nicht mehr geben, leider. Der Vorschlag von Obama mag ja wahlkampftechnisch schlau sein, aber trotzdem lächerlich.
  3. #3

    Finde ich beides nicht so sinnvoll

    Beide Vorschläge sind meiner Meinung nach sinnvoll.

    Terrorstaaten wie früher Afganisten werden ihre Atomwachen natürlich heimlich behalten und höchstens zum Schein auf solche Abkommen eingehen. Anschließend ist man den Terroristen dann ausgeliefert.

    Abzug aus dem Irak finde ich auch sinnvoll, allerdings muss man sich entscheiden zwischen ganz oder gar nicht. Übriggelassene Soldaten werden mit Sicherheit im anschließenden Bürgerkrieg komplett aufgerieben. Meiner Meinung nach ist es unverantwortlich nur ein paar Soldaten dazulassen, die sich dann nicht mehr wehren können.

    Ich hoffe deswegen jedenfalls eher, dass Hillary gewinnt.
  4. #4

    Obama will Atomwaffen-freie Welt

    Endlich ein Vorschlag in die richtige Richtung.

    Überhaupt ein solches Thema in die diskusion einzubringen ist sehr lobenswert. Bush träumt in eine ganz andere Richtung, nämlich in die Richtung noch gefährlichere Waffen zu schaffen.

    Es wird Zeit ein Umdenken anzuregen. Die e4rsten Schritte sind immer die schwersten.

    Hoffe das Obama gewinnt und den Weg auch mit kleinenh Schritten voran treiben kann.
  5. #5

    OBAMA will ...

    Eine Atomwaffenfreie Welt waere zu schoen um wahr werden zu koennen.
    Der gutherzige und aufrichtige OBAMA kann sich nicht vorstellen wie schmutzig die Menschheit in ihrer Mehrzahl ist. Wenn man der Bibel glaubt muss man zugeben dass Adam und Eva ein kriminelles Paerchen waren deren einer Sohn der erste Moerder auf Erden wurde. Bei der Blutlinie kann man Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen nicht erwarten. Deren groesstes " Wohlgefallen " war und wird wohl fuer immer bleiben sich gegenseitig umbringen zu koennen. Nur die Dimensionen variieren.
  6. #6

    Re:

    Zitat von Dollarmen Beitrag anzeigen
    Endlich ein Vorschlag in die richtige Richtung.
    Überhaupt ein solches Thema in die diskusion einzubringen ist sehr lobenswert.
    Lobenswert. Vielleicht. Meiner Meinung nach, macht es aber die Welt nicht sicherer. Wer sich mit der Mentalität von Terroristen beschäftigt, weiss, dass diese dann eben so denken werden: "Der Westen ist blöd, der schafft die Nuklearwaffen ab, cool, uns blüht also kein atomarer Gegenschlag, wenn wir dieses und jenes .... usw."

    Man muss eines bedenken. Solange es waffenfähiges nukleares Material gibt, wird irgendein "Schurkenstaat" es auch benutzen wollen. Und dass dieses Material nicht nur z.B. in den NATO-Staaten vorhanden ist, sollte auch jedem bekannt sein, auch wenn man daraus keine Atom-Bombe basteln kann.

    Wir brauchen Nuklearwaffen. Nicht für den Krieg, aber für den Frieden, als schlagkräftiges und diplomatisches Argument. Daran führt kein Weg vorbei.

    Natürlich ist es erstrebenswert Nuklearwaffen auf ein MINIMUM zu reduzieren, sie komplett zu bannen ist nicht im Interesse des Friedens.
  7. #7

    Rette ihn wer kann

    Dass solche Vorschläge in der Wirklichkeit dieser Welt verpuffen, ist noch das beste, was daraus entwachsen kann.

    O. schätzt die Stimmung in seinem Lande wohl richtig ein. Der Dauerkrieg im Irak hat die engagierten Kreuzzügler mittlerweile in fromme Pacifisten verwandelt. Doch es bleibt das Dilettantische, das Naive und Unbeholfene seiner Messages.

    Wie dumm muss man in den USA eigentlich noch argumentieren, um bei den Wählern anzukommen?

    Fatal wird das ganze aber erst, wenn ein "Berufener" selbst noch an den Quatsch glaubt, den er daher redet. Dann kann daraus viel Mist entstehen, sofern er Macht erlangt.

    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert und es werden nicht die Schurken sein, die diese Welt zugrunde richten, sondern ein wohlmeinender Narr zu rechten Zeit.

    (OBAMA? OBAMA-Matrazen, OBAMA-Seniorenunterwäsche ,OBAMA-Einlegesohlen - ok, aber OBAMA-Präsident? ;-))
  8. #8

    asdf

    Atomwaffen sind eh nur Geldverschwendung. Nach Hiroshima und Nagasaki ist der Einsatz durch einen zivilisierten Staat nicht mehr denkbar. In den vielen Kriegen der USA nach 1945 sind sie daher auch nie zum Einsatz gekommen. Selbst da wo die USA verloren haben, wie in Korea, Vietnam und jetzt im Irak, taugen Atomwaffen nicht um das Kriegsglück zu wenden.

    Die größte Gefahr von Atomwaffen besteht eh für die eigene Bevölkerung: bei der Herstellung, Lagerung und Transport.

    Die Gefahr von Atomwaffen in Terroristenhand ist lächerlich. Wenn große Nationen wie Pakistan und Indien nur mit großer Mühe Atomwaffen und Trägersysteme schaffen, wie sollte das dann eine paar Terroristen gelingen? Und selbst wenn sie es könnten? Stellen wir uns vor Atta und seine Truppe hätte eine Atomwaffe gebaut. Was sollte man da tun? Hamburg einäschern?

    Der Verzicht auf Atomwaffen wird Amerika militärisch nicht schwächen aber moralisch stärken und eine Menge Geld sparen.
  9. #9

    Hamburg?

    Zitat von Steve Holmes Beitrag anzeigen
    Atomwaffen sind eh nur Geldverschwendung. Nach Hiroshima und Nagasaki ist der Einsatz durch einen zivilisierten Staat nicht mehr denkbar. In den vielen Kriegen der USA nach 1945 sind sie daher auch nie zum Einsatz gekommen. Selbst da wo die USA verloren haben, wie in Korea, Vietnam und jetzt im Irak, taugen Atomwaffen nicht um das Kriegsglück zu wenden.

    Die größte Gefahr von Atomwaffen besteht eh für die eigene Bevölkerung: bei der Herstellung, Lagerung und Transport.

    Die Gefahr von Atomwaffen in Terroristenhand ist lächerlich. Wenn große Nationen wie Pakistan und Indien nur mit großer Mühe Atomwaffen und Trägersysteme schaffen, wie sollte das dann eine paar Terroristen gelingen? Und selbst wenn sie es könnten? Stellen wir uns vor Atta und seine Truppe hätte eine Atomwaffe gebaut. Was sollte man da tun? Hamburg einäschern?

    Warum sollten Menschen, die imstande sind das WTC einzuäschern, nicht in der Lage sein, ganz NY einzuäschern?


    Der Verzicht auf Atomwaffen wird Amerika militärisch nicht schwächen aber moralisch stärken und eine Menge Geld sparen.








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