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US-Vorwahlen: Angeschlagener Gingrich startet Frontalangriff
Die Wahlschlacht in Florida ist entschieden, doch der parteiinterne Krieg der US-Republikaner*geht jetzt erst richtig los. Gerade weil Newt Gingrich so deutlich unterlag, wird er Mitt Romney nun frontal attackieren*-*mit brutalsten Mitteln. Fünf Lehren aus der Vorwahl im Sonnenscheinstaat.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...812618,00.html
- #40 01.02.2012 18:36 von
Ganz einfach.
(1) Ganz einfach: Der Präsident der USA wird in einer demokratischen Wahl gewählt. Es geht also darum, Wähler zu überzeugen, für einen der Kandidaten zu stimmen. Wenn ein Kandidat meint, dass er mit einer schmutzigen Kampagne Wählerstimmen gewinnt, wird er das unter Umständen machen. Wenn Wähler sich davon überzeugen lassen, ist das vielleicht in ihren Augen vielleicht ein Fehler, aber das ist letztlich eine Konsequenz der freien Wahl und damit letztlich des demokratischen Prozesses.
Wenn Wähler einen Kandidaten vorziehen, weil der (angeblich) seine Frau nicht betrogen hat, jeden Sonntag zur Kirche geht, sich von der Praktikantin keinen Blasen lässt oder Marihuana nur "inhaliert" und nicht geraucht hat, sind das auch in meinen AUgen fragwürdige Entscheidungskriterien. Aber wenn die Menschen so sind, müssen wir sie so nehmen und ihre demokratische Entscheidung akzeptieren. Das ist die Grundlage unserer Demokratie. Die Alternative wäre, einen "neuen", "besseren" Menschen zu formen und das führt zwangsläufig in die totalitäre Diktatur.
(2) WArum meinen Sie, dass Lügen die Demokratie ausmachen? Welche Lügen meinen Sie?
(3) Warum ist die AUfführung lächerlich? Ansonsten siehe (1).
(4) Clinton und Obama waren nicht reich. Trotzdem wurden sie gewählt.
(5) Das steht im Grundgesetz. In der US-Verfassung steht das meines Wissens nicht.
(6) Ansonsten s.o. (1).
(7) Die Staatsform Athens war in meinen Augen keine "Demokratie". Das war wohl eher eine Aristokratie, da Frauen, Sklaven, Fremde, etc ausgeschlossen waren. Wenn Sie in den USA nur die 20% wohlhabenden, gebildeten alteingesessenen (ev. noch europäischstämmigen) Männer wählen lassen, dann würde der Wahlkampf vielleicht anders ablaufen. Aber das wäre wohl keine Demokratie, oder? - #41 01.02.2012 20:03 von
Regimewechsel durch Sanktionen?
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(3) Ist die Forderung nach Demokratie und Achtung der Menschenrechte in Kuba weniger legitim, weil die Väter deren, die diese Forderung erheben, einer Diktatur gedient haben?
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Na dann zaehlen sie mir doch mal bitte, der vegangenen Jahrzehnte, ein paar Laender auf bei denen es durch Sanktionen einen Regimewechsel gab?
Die letzten Jahrzehnte habe ich eher das Gefuehl gehabt das die US Marionetten vom Thron gestossen wurden, als letztes Mubarak.
Ich finde es auch sehr ulkig das diese Menschenrechte fordern, dann aber Mitglied in einer Partei sind wo deren Kandidaten diese Rechte mit den Fuessen treten (NDAA, Guantanamo, Patriot Act). - #42 01.02.2012 20:28 von
Zusammenhang?
(3) Ist die Forderung nach Demokratie und Achtung der Menschenrechte in Kuba weniger legitim, weil die Väter deren, die diese Forderung erheben, einer Diktatur gedient haben?
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Na dann zaehlen sie mir doch mal bitte, der vegangenen Jahrzehnte, ein paar Laender auf bei denen es durch Sanktionen einen Regimewechsel gab?
Die letzten Jahrzehnte habe ich eher das Gefuehl gehabt das die US Marionetten vom Thron gestossen wurden, als letztes Mubarak.
Ich finde es auch sehr ulkig das diese Menschenrechte fordern, dann aber Mitglied in einer Partei sind wo deren Kandidaten diese Rechte mit den Fuessen treten (NDAA, Guantanamo, Patriot Act).[/QUOTE]
(1) Ich verstehe Ihre Ausführungen - ehrlich gesagt - nicht. Zum Verständnis: Es ging um die Frage, ob die Forderung nach Demokratie und Achtung der Menschenrechte in Kuba weniger legitim ist, wenn diese Forderung von Exil-Kubanern erhoben wird.
(2) Sie kommen jetzt mit der Wirksamkeit von "Sanktionen". Davon war nie die Rede. Bitte erklären Sie den Zusammenhang.
(3) Möglich, dass einige - vielleicht sogar die Mehrheit - der Exil-Kubaner Mitglieder der republikanischen Partei sind. Ich stimme Ihnen auch zu, dass einige Maßnahmen der Bush-Regierung wohl gegen Menschenrechte verstoßen haben.
Aber diskreditiert das in Ihren Augen die Forderung nach Demokratie und Achtung der Menschenrechte in Kuba? - #43 02.02.2012 07:29 von
- #44 03.02.2012 06:02 von
sollten die Republikaner
gewählt werden, so wird das der letzt Sargnagel für die USA sein.
Aber wie sagt man, selbst daran Schuld wenn man jeden fortschritt zugunsten des eigenen Volkes ablehnt.Diesen Herrschaften ist es voöllig egal, ob und wieviele Menschen in ihrem Lande auf der Straße leben. Und im Notfall kann man ja noch neue Gefängnisse bauen,oder?
schönen Tag noch, - #45 03.02.2012 16:30 von tennessean
Klischees ...
Warum sehen sich Leute wie Sie, die vom Gegenstand, den sie zu beschreiben vorgeben, offensichtlich nicht die Spur einer Ahnung haben, staendig genoetigt, ihre Meinung abzusondern?
Ich denke, am besten wissen die amerikanischen Waehler immer noch selbst am besten, wen sie zum Praesidenten waehlen sollten, zu ihrem eigenen Wohle, und nicht um irgendwelchen deutschen Oberlehrern zu gefallen, die ja in ihrer eigenen Geschichte schon das eine oder andere Mal drastisch offenbart haben, wie zielsicher sie bei der Auswahl ihrer Sargnaegel sein koennen!
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