(1) Ganz einfach: Der Präsident der USA wird in einer demokratischen Wahl gewählt. Es geht also darum, Wähler zu überzeugen, für einen der Kandidaten zu stimmen. Wenn ein Kandidat meint, dass er mit einer schmutzigen Kampagne Wählerstimmen gewinnt, wird er das unter Umständen machen. Wenn Wähler sich davon überzeugen lassen, ist das vielleicht in ihren Augen vielleicht ein Fehler, aber das ist letztlich eine Konsequenz der freien Wahl und damit letztlich des demokratischen Prozesses.
Wenn Wähler einen Kandidaten vorziehen, weil der (angeblich) seine Frau nicht betrogen hat, jeden Sonntag zur Kirche geht, sich von der Praktikantin keinen Blasen lässt oder Marihuana nur "inhaliert" und nicht geraucht hat, sind das auch in meinen AUgen fragwürdige Entscheidungskriterien. Aber wenn die Menschen so sind, müssen wir sie so nehmen und ihre demokratische Entscheidung akzeptieren. Das ist die Grundlage unserer Demokratie. Die Alternative wäre, einen "neuen", "besseren" Menschen zu formen und das führt zwangsläufig in die totalitäre Diktatur.
(2) WArum meinen Sie, dass Lügen die Demokratie ausmachen? Welche Lügen meinen Sie?
(3) Warum ist die AUfführung lächerlich? Ansonsten siehe (1).
(4) Clinton und Obama waren nicht reich. Trotzdem wurden sie gewählt.
(5) Das steht im Grundgesetz. In der US-Verfassung steht das meines Wissens nicht.
(6) Ansonsten s.o. (1).
(7) Die Staatsform Athens war in meinen Augen keine "Demokratie". Das war wohl eher eine Aristokratie, da Frauen, Sklaven, Fremde, etc ausgeschlossen waren. Wenn Sie in den USA nur die 20% wohlhabenden, gebildeten alteingesessenen (ev. noch europäischstämmigen) Männer wählen lassen, dann würde der Wahlkampf vielleicht anders ablaufen. Aber das wäre wohl keine Demokratie, oder?

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