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US-Trucker mit Spritsparfimmel: Das Rollen seines Lebens

Tom GrünwegWährend seine Kollegen an ihm vorbeibrettern, gleitet er so oft wie möglich einfach nur dahin. Der US-Trucker Henry Albert hat einen Spritsparfimmel, will der sparsamste Fernfahrer der USA sein. Auch ohne den Einsatz komplizierter Technik schafft er rekordverdächtige Verbrauchswerte.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/w...-a-856965.html
  1. #80

    Zitat von rap2 Beitrag anzeigen
    ...
    Ich meine gelesen zu haben daß in den USA viele Trucks Benzinmotoren habe und Diesel dort bislang eher exotisch ist.
    Das würde einen Teil des dortigen Mehrverbrauchs erklären.
    Zitat von henryb_de Beitrag anzeigen
    in den USA meist noch Benzin ist und nicht wie bei uns Diesel.

    Viele Grüße
    Soweit mir bekannt ist sind auch in den USA die Sattelschlepper mit Dieselmotoren ausgeruestet. Die Trucks, welche sie meinen, sind Pick-Ups welche tatsaechlich meistens mit Benzinern ausgeruestet sind. Diese Pick-ups haben allerdings sehr wenig mit den LKW fuer den Fernverkehr zu tun.
  2. #81

    Unglaublich

    Zitat von 1948-2008 Beitrag anzeigen
    Unglaublich, wie weit die USA hier hinterherhinken, und das obwohl der LKW-Transport dort noch wichtiger ist als bei uns: 30l/100km sind bei uns in Europa schon seit bald zehn Jahren der Standard. Wenn hierzulande ein LKW-Fahrer (Trucker mit eigenem LKW gibt es bei uns ja eigentlich nicht) einen Verbrauchsrekord aufstellen wollte, dann läge der um 20l/100km.
    Man koennte auch sagen wer nicht liest hinkt hinterher.
    siehe Beitrag #57
    EU: Mercedes Actros; 40 Tonnen Gesamtgewicht bei 80km/h: Ø[u]25.1L/100km
    US: Freightliner (= Mercedes) Cascadia Evolution; 40 Tonnen Gesamtgewicht bei 90km/h - 120km/h: Ø25.3L/100km[/b]

    Der 25.1L/100km Rekord des Mercedes Actros wurde im Jahr 2011 aufgestellt.
    Das heisst es kann fuer Trucks dieser Groesse keinen 20L/100km Standard seit 10 Jahren geben, weder in der EU noch in den USA.
    Nachdem Semi Trucks in den USA bis zu 40km/h schneller fahren hinkt der Mercedes Actros dem Freightliner Cascadia Evolution im Gesamtverbrauch hinterher. Mit der Ausstattung moechte ich erst gar nicht anfangen, da bleibt vom Actros nichts uebrig.
  3. #82

    Liebe deutsche Presse, lasst doch diese versteckte quasi-Propaganda

    immer wieder versucht Ihr es untrzujubeln, wie toll nun deutsche und wie schecklich schlecht amerikanische Automobile und Strassenverkehr sind. Hat Ihr denn immer noch Probleme, damti, dass es einfach besser und durchdachter ist, wenn Öl teuer ist, und Smog eine Stadt verdreckt, Umweltschonennde und spritsparende Technik 30 Jahre vor Euch eingeführt in den US, statt wie die Lemminge über die Aurobahn zu rasen, mit Eurem Personalausweis und lebenslangen Führerschein im Portemonaie diesse begrenzte Freiheit auszuleben in Eurem Obrigkeisstaat?
  4. #83

    Alles schon gehabt

    Ich bin seit 21 Jahren Trucker in Amerika und muss ihnen leider sagen, dass die neuen Trucks jeglicher Firmen MEHR Sprit verbrauchen, als die aelteren. Ich fahre einen 1998 International und mit einer Ladung von 40 Tonnen komme auf einen Spritverbrauch von 7,6 Meilen/Gallone. Das ist ohne drauf zu achten wie ich fahre und mit allen moeglichen Strassenumstaenden (bergauf, City, Highway...) und mit 72 Mph! Die neueren Trucks hingegen (ab Baujahr 2000 und auf) kommen nur auf etwa 4 bis 5,5 Meilen pro Gallone. Die neue Technik in den Trucks hat also irgendwo versagt. Ich kann meinen Truck Tag und Nacht rennen lassen und habe selbst dann noch einen niedigeren Verbrauch als andere, die staendig ihren Truck ausschalten um Sprit zu "sparen". Vielleicht sollte Henry sich ueberlegen seinen neueren Truck fuer einen Aelteren umzutauschen - ich hab's gemacht und fahre damit weitaus BILLIGER im Spritverbrauch UND in den Reparaturen. Neu ist nicht immer besser...
  5. #84

    "Ich meine gelesen zu haben daß in den USA viele Trucks Benzinmotoren habe "

    Zitat von rap2 Beitrag anzeigen
    Beim Benziner hat das primäre Verbrauchsproblem einen Namen: die Drosselklappe.

    Wenn die Drosselklappe eher geschlossen ist (die steht dann eher quer! im angesaugten Luftstrom) bewirkt sie eine große Wirkungsgradverschlechterung des Motors.
    Die Strömungsverluste werden dann sehr groß.
    Ja weiter sie geöffnet ist um so besser wird der Wirkungsgrad des Motors.
    Die Zylinderfüllung wird besser und durch den höheren Mitteldruck verbessert sich die Motoreffizienz. Und damit der Verbrauch.

    Fazit: beim Benziner verbraucht man um so weniger je mehr!! Gas man für eine bestimmte Leistungsanforderung geben muß! Das ist ganz entgegengesetzt des subjektiven Gefühls vieler User die denken daß sie mehr Sprit verbrauchen wenn sie mehr Gas geben.
    Genau das Gegenteil ist der Fall!

    Praktisch gesehen heißt das: immer im höchstmöglichen Gang fahren.
    Durch den größeren Teillastfaktor bei der dann vorliegenden geringeren Drehzahl (die Maximalleistung des Motors steigt, grob, mit der Drehzahl) muß man bei einer bestimmten Leistungsanforderung mehr Gas geben als in einem niedrigeren Gang mit höherer Drehzahl. Trotz mehr Gas ist das Resultat weniger Verbrauch.
    Und das weil die luftstrombehindernde Drosselklappe dann weniger stört, bzw drosselt (leider in mehrfachem Sinn).

    Erst wenn die benötigte Leistung/Beschleunigung durch mehr Gasgeben (das "Gas" aus gasgeben ist hier beim Benziner erstmal reine LUFT, kein Sprit) geben nicht mehr erreicht werden kann (Vollgas solte man trotzdem vermeiden: Volllastanreicherung etc) schaltet man runter.

    Man kann auch in hohen Gängen beschleunigen. Was manchmal subjektiv langsamer erscheinen! mag. Wegen weniger Vibrationen und der geringeren Geräuschkulisse durch die kleinere Drehzahl.
    Der Tuningauspuffeffekt" ;). Lauter macht subjektiv gesehen automatisch schon schneller ;)

    Und untertourig fahren kann man kaum. Erst wenn der Motor zu ruckeln anfängt sollte man schalten. Das passiert drehzahlmäßig aber meist erst weiter unten als man denkt.

    Beim Diesel gibt es keine Drosselklappe.
    Dort wird die Leistung über die gaspedalgesteuerte Dieseleinspritzung gesteuert.
    Keine Drosselklappe: schon systemisch bedingter geringerer Verbrauch.

    Ich meine gelesen zu haben daß in den USA viele Trucks Benzinmotoren habe und Diesel dort bislang eher exotisch ist.
    Das würde einen Teil des dortigen Mehrverbrauchs erklären.
    Unsinn. Die Semis haben alle Diesel. Sie verwechseln vermutlich (Pick-Up)-Trucks mit den Sattelschleppern.








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