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US-Trucker mit Spritsparfimmel: Das Rollen seines Lebens

Tom GrünwegWährend seine Kollegen an ihm vorbeibrettern, gleitet er so oft wie möglich einfach nur dahin. Der US-Trucker Henry Albert hat einen Spritsparfimmel, will der sparsamste Fernfahrer der USA sein. Auch ohne den Einsatz komplizierter Technik schafft er rekordverdächtige Verbrauchswerte.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/w...-a-856965.html
  1. #70

    Zitat von Stäffelesrutscher Beitrag anzeigen
    Anderswo, nämlich hier,
    Geophysik: Die Erde kippt gegenüber ihren Drehpolen - SPIEGEL ONLINE
    lese ich ähnlichen Unfug:

    »Mit 1700 km/h dreht sich die Erde um sich selbst.«

    Ah ja. Also nicht 1/min oder 1/24 h, sondern 1.700 km/h. Neue Messgröße erfunden, Herr Bojanowski. Was er wahrscheinlich meint, ist: Am Äquator hat man 1.700 "Sachen drauf". Bei jemandem, der auf dem Nord- oder Südpol steht, sieht das ganz anders aus.
    Das ist die Radialgeschwindigkeitt an der Oberfläche der Erde, und zwar genau am Äquator. Also, wenn man über der Erde an einem ruhigen Punkt im Universum stehen würde, und man beobachten würde, wie schnell sich Dinge auf der Erdoberfläche am Äquator unter einem durch bewegen. Mit anderen Worten, wenn du am Äquator im Bett liegst und schläfst, bewegst du dich dennoch mit 1700 km/h westwärts.

    Radialgeschwindigkeit
  2. #71

    Zitat von shine31 Beitrag anzeigen
    Kein Sprit mehr eingespritzt? Wieso dreht sich dann der Motor noch weiter? Zauberhand? Perpetuum Mobile?
    Weil das Fahrzeug wegen Massenträgheit und/oder Erdanziehungskraft (Gefälle) noch weiter rollt, das Getriebe und die Kupplung noch eingekoppelt sind, somit dreht der Motor noch mit. Und wenn die Steuerlektronik diese Situation erkennt, wird die Spritzufuhr gestoppt, der Motor dreht aber weiter mit -> man nennt das Schubabschaltung. Natürlich hat das Fahrzeug damit mehr Rollreibung (Getriebe, Motor) und rollt nicht mehr so weit wie ausgekuppelt, doch ausgekuppelt muss der Motor mit Sprit im Leerlauf am Leben gehalten werden, was oft mehr Sprit braucht als die verminderte Rollreichweite mit Schubabschaltung.
  3. #72

    Ich möchte ja nicht schulmeistern,

    aber schau'n Sie sich Ihren Text und Ihren Link nochmal an.
    Die TANGENTIALGESCHWINDIGKEIT ist 1700km/h am Äquator.
    Die Radialgeschwindigkeit sollte besser 0 sein, den sonst hebt man ab oder versinkt in der Erde mit selbiger.
    Viele Grüße

    Zitat von Kamillo Beitrag anzeigen
    Das ist die Radialgeschwindigkeitt an der Oberfläche der Erde, und zwar genau am Äquator. Also, wenn man über der Erde an einem ruhigen Punkt im Universum stehen würde, und man beobachten würde, wie schnell sich Dinge auf der Erdoberfläche am Äquator unter einem durch bewegen. Mit anderen Worten, wenn du am Äquator im Bett liegst und schläfst, bewegst du dich dennoch mit 1700 km/h westwärts.

    Radialgeschwindigkeit
  4. #73

    EU Trucks vs US Trucks

    Zitat von Kamillo Beitrag anzeigen
    Das ist genauso schwer zu verstehen. Besser wäre eine Umrechnung auf l/100km, und am besten Vergleichswert mit europäischen Trucks der selben Leistungsklasse.

    Wäre doch mal ein interessantes Experiment, diesen Trucker mal nach Deutschland einzuladen, und ihn hier mal ein paar Trucks testen zu lassen, auch im Bezug auf seinen sparsammen Fahrstil.
    siehe Beitrag #57

    EU: Mercedes Actros; 40 Tonnen Gesamtgewicht bei 80km/h: Ø25.1L/100km

    US: Freightliner (= Mercedes) Cascadia Evolution; 40 Tonnen Gesamtgewicht bei 90km/h - 120km/h: Ø25.3L/100km
  5. #74

    ...

    Zitat von EuroStar2011 Beitrag anzeigen
    lt. Mercedes hat der Actros den Rekord mit 25.1l/100km bei einem Gesamtgewicht von 40 Tonnen und einer Geschwindigkeit von 80km/h
    siehe: Mercedes-Benz Actros

    der 2014 Freightliner (= Mercedes) Cascadia Evolution bringt mit einem Gesamtgewicht von 40 Tonnen und Geschwindigkeiten zwischen 90km/h und 120km/h einen Durchschnittsverbrauch von 25.3l/100km
    siehe: 2014 Freightliner Cascadia Evolution

    Bei bis zu 40km/h schneller spielen 0.2 Liter mehr pro 100km kaum eine Rolle, aber Hauptsache Sprueche wie "verstaubter Ami ... laecherlich" ins Internet setzten.


    jaaa wahnsinn. jetzt haben sie aber ins schwarze getroffen.

    sorry. für meinen fehler. die fahren mit 40 tonner echte 120 kmh.
    und der 2014er freightliner fährt den speed, den man auf deutschen
    autobahnen gerne mal fahren würde, mit 25 liter diesel. wow.

    warten sie kurz, ich muss unterm tisch wieder raus vor lachen.

    amis bauen sooo geile Autos, so state of the art. wow.


    bei 170 kmh hat mein Diesel mit DSG auch nicht mehr verbraucht als ständig 30er zone und roten ampel. blicken sie es endlich mal?

    in amerika können sie tagelang tempomat fahren, während sie bei uns auf 300 KM strecke 18x stau haben mit standgas und immer wieder anrollen.

    und dabei brauchen die jungs die ich kenne, im 40 tonnen actros echte 25 bis max. 33 liter.


    jetzt sie wieder mit klugscheissen, aufgehts. da geht noch was. ;-)
  6. #75

    Zitat von denkpanzer Beitrag anzeigen
    Falscher Reifendruck erhöht den Verschleiss. Zu vile Druck und der Verschleiß der reifenmitte nimmt zu, andersrum verschleißen die Kanten schneller. Kann ich nur von Abraten, habe ich selbst schlechte Erfahrungen mit gemacht, und das beim Anheben von nur 0,2 Bar. Wer vom gefordetem Reifendruck abweicht verlängert eventuell sogar seinen Bremsweg und wer mal nach einer Vollbremsung 1 Meter hinter seinem Vordermann gestanden hat weiß; jeder Meter zählt.


    <<<jeder Meter zählt



    jo. das hört man immer von den dränglern. ;-)

    ich fahr mit meinem Transit so defensiv und vorrausschauend, ich dreh mir noch ne zigarette und wechsle den radiosender, wenns vorne ganz rot am leuchten ist. und jo, für den warnblicker einschalten reicht es auch noch. für die ganzen vollhorste die von hinten mit 280 Kmh ankommen...
  7. #76

    Actrose

    Wir fahren in Nordamerika nicht mit 40to durch die Gegend, sondern mit max 80.000 pounds und das sind ca 35 to, dann: Die Höchstgeschwindigkeit ist bei den meisten Firmen auf 60 mph begrenzt. In Ontario (Kanada) ist sogar ein Speed limiter Pflicht. Lenk- und Ruhezeiten werden nicht auf Zetteln notiert, sondern in Logbücher eingetragen. Onboard units sind im Anmarsch. Und kippelige Actros 2achs Zugmaschinen fahren? Nein Danke, mein Bett ist 1,25 m breit
  8. #77

    Actros

    Auflieger Zugmaschinen gibt es auch mit 3, 4 und 5 Achsen. muss man den Chef eben überzeugen. wobei der Actros ab 20 Tonnen sowieso drei Achsen hat, die mittlere mit automatikniveau. das mit den Betten stimmt. liegt an den Entfernungen bei Euch Amis. in Europa freuen sich die Trucker überhaupt ne ordentliche Kabine zu haben in der Mann stehen kann.
  9. #78

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Während seine Kollegen an ihm vorbeibrettern, gleitet er so oft wie möglich einfach nur dahin. Der US-Trucker Henry Albert hat einen Spritsparfimmel, will der sparsamste Fernfahrer der USA sein. Auch ohne den Einsatz komplizierter Technik schafft er rekordverdächtige Verbrauchswerte.

    Wie Henry Albert versucht, der spritsparendste US-Trucker zu werden - SPIEGEL ONLINE
    Unglaublich, wie weit die USA hier hinterherhinken, und das obwohl der LKW-Transport dort noch wichtiger ist als bei uns: 30l/100km sind bei uns in Europa schon seit bald zehn Jahren der Standard. Wenn hierzulande ein LKW-Fahrer (Trucker mit eigenem LKW gibt es bei uns ja eigentlich nicht) einen Verbrauchsrekord aufstellen wollte, dann läge der um 20l/100km.

    Ich fahre auch gerne verbrauchsoptimiert - das ist sehr entspannend, fast schon wie Meditation, und schont Maschine und Geldbeutel. Allerdings braucht man dazu auch ein ordentliches Auto, das schön und ruhig läuft -- mit einem VW Golf oder sonstigem frontgetriebenen Kleinwagen macht es keinen Spaß, mit meinem 5er BMW schon. Da gleitet man fast lautlos dahin und freut sich nachher über 8,3l Super pro 100km. Ja-ja, jetzt kommt gleich einer und sagt, sein Fiat Panda brauche nur 4,15l/100km ... aber das ist nicht dasselbe Fahrgefühl. Wer mit einem Kleinwagen schleicht, wird bedrängt und genötigt -- vor einem großen schweren BMW haben die anderen Verkehrsteilnehmer dagegen Respekt, auch wenn er langsam fährt.
  10. #79

    Zitat von Klopsdrops Beitrag anzeigen
    Und das Lenkradschloss nicht vergessen. Kommt zemlich blöd, wenn man mit ausgeschaltetem Motor fährt und plötzlich eine Kurve kommt ....
    Motor ausschalten ist an normalen Ampeln und Bahnübergängen eigentlich sinnlos: Ein Automotor verbraucht zwischen 0,5 und 1,5l pro Stunde (!) im Leerlauf, je nach Hubraum, Bauart, und angeschalteten Verbrauchern (Klima, Licht, etc.). Einmal anlassen kostet mehr Sprit als 10 Sekunden Leerlauf, schadet dem Anlasser und der Batterie.








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