Video-Streaming, Daten-Tauschbörsen, mobile Dienste: Das Internet wird einer Studie von US-Marktforschern zufolge schon bald an Innovationen ersticken. Denn die Nachfrage nach Bandbreite steigt schneller, als die Netze ausgebaut werden.
Eine bezahlte Studie der Provider als Unterstützung in ihrem Bestreben, die großen Contentanbieter wie Youtube, Amazon, Google etc. zur Kasse zu bitten und ein inhaltsbezogenes Routing mit Prioritätsklassen einzuführen. Ansonsten regelt sich das schon von selbst: Wenig Bandbreite, weniger Spass am Surfen => geringere Internetnutzung, mehr Bandbreite, mehr Spass am Surfen => stärkere Nutzung.
Nur der Spiegel fällt mal wieder drauf rein und macht schiebt diese "Nachricht" nach ganz oben. Das kann ja sogar die Bildzeitung besser...
Ich würde nicht sagen, dass dieses Phänomen eine Ausnahme darstellt.
Hier wird ganz einfach wie in allen anderen Sparten gewirtschaftet, sei es das Stromnetz, die Bahnstrecken oder eben das Breitbandnetz. So lange der Rubel rollt wird meist nicht daran gedacht ihn nachhaltig durch Investitionen im Rollen zu halten.
Man verdient immer mehr Geld mit steigender Nachfrage nach einem Produkt, schert sich aber in diesem Gewinnrausch nicht darum auch die Angebotsseite nachhaltig zu sichern.
So gehen besonders in den USA immer mehr Stromverbraucher ans Netz, die Investitionen in den Netz- und Kraftwerksausbau sind aber stagnativ, wenn nicht sogar rückläufig. Genauso jetzt wohl in Bälde mit dem Internet. Man verkauft immer breitere Anschlüsse, bietet immer mehr bandbreitenfressende Contents an und tut auf der Angebotsseite nur das Nötigste. So sind kurzfristig stark steigende Gewinne (meist in der Amtszeit des amtierenden CEO) garantiert, auf Dauer wird es aber meist eng.
Also nichts neues unter unserem kapitalistisch/neoliberalen Himmel. So ist dieses System nunmal angelegt. Frei nach dem Motto: "Nach uns die Sintflut!"
...für mich genauso wie vor dem Jahre 2000, als es hieß, die Welt würde ins Chaos stürzen, weil die Rechner nicht mit dem Datum 1. 1. 2000 zurechtkämen.
Das war ein schöner Reibach für die Systemhäuser, die haufenweise völlig nutzlose 2000er-Patches gegen gutes Geld installiert haben...
Motorpsycho hats bereits gesagt, aber je öfter das hier steht, umso besser. Hintergrund des Artikels ist eine von Telekommunikationsunternehmen bezahlte Studie, die ganz bestimmte Interessen verfolgen.
Für die genaueren Hintergründe bitte auf netzpolitik.org mal nachschauen.
- das renten system bricht zusammen
- das krankenkassen system ist nicht mehr bezahlbar
- strom ist knapp
- deutschland stirbt aus
- terror erschüttert "täglich" deutschland
- die totale überwachung (bundes-trojaner)
- verkehrsinfarkt
- arbeitskräfte mangel
- china überollt uns
- usw usw usw.
1977 hat man mir in der schule erzählt und mit büchern/studien untermauert das es spätestens in 30 jahren kein benzin/öl mehr gibt !
Man hört ja fast täglich was nicht alles passieren wird und zum "untergang" der menschheit führen kann.