US-Strafzettel-Bürokratie : Mit Karacho Richtung Knast
Tempo-Sünder haben in den USA ein schweres Leben. Wer zu schnell fährt, dem droht in einigen Staaten eine Haftstrafe - wie auch SPIEGEL-Korrespondent Gregor Peter Schmitz beinahe erfahren musste, als er einen Geschwindigkeitsrekord in Virginia hinlegte.
Wegen Geschwindigkeitsüberschreitung in den Knast, aber jeder Hirni darf im Supermarkt eine scharfe Waffe kaufen...
Hat D etwa doch nicht nur Nachteile?
So ist das halt in einem Land in dem Gefängnisse privatisiert und ein Milliardengeschäft sind. Da wird gelobbied was das Zeug hält damit auch jede noch so banale Verfehlung ins Gefängnis führen kann. Denn jeder Gefangene bringt bares Steuergeld in die Taschen der Gefängnisbetreiber.
Und sollte dann doch mal wer von der falschen Seite in Gefahr kommen dann lässt der Richter ihn einfach laufen. In Deutschland undenkbar, da würde jeder StA in Revision oder Berufung gehen.
Danke für diesen guten Bericht. Sehr eindrucksvoll geschrieben.
Dennoch sollte man nicht vergessen, dass Gesetze den primären Sinn haben, eingehalten zu werden.
Sieht man doch recht schön in Deutschland. Da wird über 50 km/h in einer 30er-Zone gefahren.
Auf Autobahnen wird die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h mächtig überschritten.
Ich wünsche mir auch für Deutschland deutlich mehr Kontrollen, und vor allem höhere Bußgelder.
Auch meine deutlich jüngere Freundin vertritt diese Meinung, obwohl sie keinen Führerschein hat, und stattdessen vorbildlich mit dem Fahrrad unterwegs ist.
Danke für diesen Bericht. Im Amiland ist das wirklich kein Spass. Wenn man sich die Sendung "Cops" anschaut und diese mal mit unseren Dokusoaps wie "Achtung Kontrolle" vergleicht, weiß man schon wie dort der Hase läuft. Befolgt man nicht peinlichst genau das was der Polizist dort sagt, hat man schneller einen Taser im Rücken als man "Polizeigewalt" rufen kann. Einen "Toto und Harry" gibt es dort nicht...