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US-Staatsschulden: Hartes Rating-Urteil bringt Obama*in Bedrängnis

Schlittern die Vereinigten Staaten in eine Schuldenkrise? Die Rating-Agentur Standard & Poor's zweifelt an der Kreditwürdigkeit der USA, es drohen höhere Zinsen, der Aufschwung könnte abgewürgt werden. Experten warnen jedoch vor dem Vergleich mit Griechenland oder Irland.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...757840,00.html
  1. #50

    Das ist denn doch reichlich schlicht.

    Zitat von Thomas Kossatz Beitrag anzeigen
    Haben sie nicht. Das Rating von Finanzprodukten ist ein Frage von mathematischen Modellen. Das ist weitgehend unbekannt. Die Kunst der der Derivate-Künstler bestand darin, die Produkte so zu strukturieren, dass sie in herkömmlichen Modellen ein gutes rating bekommen mussten.

    Die Ursache der Finanzkrise sind weder Rating-Agenturen, noch Investmentbanken. Die Ursache liegt in der jahrzehntealten Politik der USA jedem ein Haus zu versprechen, egal ob das Einkommen reicht. Das Geld für die unzähligen faulen Hypotheken (es sind Millionen!) druckte Greenspan.
    Jahrzehntelange Politik der USA hat bestenfalls am Rande mit der angestrebten Verbesserung der Wohnverhältnisse zu tun. Ausgesprochene Subprime-Politik gab es erst in den letzten Jahren etwa ab dem Ende der HTec-Krise. Kein Subprimer wurde mit vorgehaltenem Revolver gezwungen, sich ein, zehn oder mehr Häuser zuzulegen. Ein bestimmtes Rating ist das Ergebnis zielgerichteter Überlegung. Das Drapieren mit den üblichen Rechenmodellen erfolgte beinahe automatisch. Ursache von Krisen sind vor allem schlichte Überlegungen, wie die Ihren, welche sich von geclusterter Intelligenz leicht umstricken lassen. Das wiederum ist Ihnen "weitgehend unbekannt" - wie es aussieht.
  2. #51

    Zitat von k.h.a. Beitrag anzeigen
    Das Volk nämlich leidet unter Inflation, Arbeitslosigkeit und zunehmend Nahrungs- und Wohnungsmangel.
    Reden Sie gerade von Zimbabwe oder den USA. Noch ist es eher so, dass die Amis immer noch den Deutschen Care Pakete senden könnten, nicht umgekehrt.
  3. #52

    -

    Zitat von Dominik Menakker Beitrag anzeigen
    Fassen wir zusammen: Fakten irrelevant. Hauptsache: Reps sind doof, Obama ist der gute Farbige mit der Krankenversicherung und Zahlen lügen ja nur.

    Obama war es, der die Staatsausgaben um nahezu 20 % gesteigert hat, was zur jetztigen Rekordverschuldung führt. Nicht der ( zugegebenermassen ) strunzdoofe Bush.
    Tja und dann sind da noch die Fakten:

    http://www.seeingtheforest.com/archi...nt_blame_1.htm
  4. #53

    Kein Titel

    Zitat von Willie Beitrag anzeigen
    Tja und dann sind da noch die Fakten:

    http://www.seeingtheforest.com/archi...nt_blame_1.htm
    Lesen Sie sich die angehängten Kommentare durch und erkundigen Sie sich ein bisserl über die amerikanische Haushaltsgesetzgebung. Dann werden auch Ihnen die "Fakten" klarer. Ich bin beileibe kein Bush Fan, der vom Sparen auch nix gehalten hat. Aber Obama ist der Supergau der amerikanischen Haushaltspolitik.
    Ich will meinen Bill Clinton zurück. Der hat sowohl den moralinsauren Reps, als auch den ausgabefreudigen Sozialpolitikern in der eigenen Partei ( inklusive seiner Frau ) die richtig lange Nase gezeigt.
  5. #54

    Sogar Sie kommen da schon

    Zitat von Dominik Menakker Beitrag anzeigen
    Reden Sie gerade von Zimbabwe oder den USA. Noch ist es eher so, dass die Amis immer noch den Deutschen Care Pakete senden könnten, nicht umgekehrt.
    auf den naheliegenden und von vielen US-Analysten zitierten Vergleich mit Zimbabwe. Der Verfasser hat sich vor Monaten erlaubt, öffentlich darauf zu verweisen, daß Bernanke bei Mugabe in die Lehre ging. Der Beifall war beispiellos. Natürlich gibt es immer noch Menschen, die nicht informiert, dazu nicht in der Lage oder - das ist wohl der Hauptgrund - nicht das eigene Hirn zu bemühen in der Lage sind. Aber: Versuchen Sie es weiter - irgendwann könnte es helfen.
  6. #55

    Noch ganz nebenbei: Es sind keine Derivate.

    Zitat von Thomas Kossatz Beitrag anzeigen
    Haben sie nicht. Das Rating von Finanzprodukten ist ein Frage von mathematischen Modellen. Das ist weitgehend unbekannt. Die Kunst der der Derivate-Künstler bestand darin, die Produkte so zu strukturieren, dass sie in herkömmlichen Modellen ein gutes rating bekommen mussten.

    Die Ursache der Finanzkrise sind weder Rating-Agenturen, noch Investmentbanken. Die Ursache liegt in der jahrzehntealten Politik der USA jedem ein Haus zu versprechen, egal ob das Einkommen reicht. Das Geld für die unzähligen faulen Hypotheken (es sind Millionen!) druckte Greenspan.
    Die von Ihnen in Bezug genommenen Anleihen im Zusammenhang mit den Refinanzierungen der Subprime-Darlehen sind origiginäre Papiere, keineswegs derivativ: diese ABS, genauer MBS, noch genauer (regelmäßig) RMBS mit Derivaten zu verwechseln, offenbart Ihre desolate Unkenntnis dessen von dem Sie sich anmaßen, fachmännisch" daherzuschwatzen. Sie haben schlicht und einfach keine Ahnung vom Thema.
  7. #56

    Reden Sie nicht naseweis daher.

    Zitat von Dominik Menakker Beitrag anzeigen
    Lesen Sie sich die angehängten Kommentare durch und erkundigen Sie sich ein bisserl über die amerikanische Haushaltsgesetzgebung. Dann werden auch Ihnen die "Fakten" klarer. Ich bin beileibe kein Bush Fan, der vom Sparen auch nix gehalten hat. Aber Obama ist der Supergau der amerikanischen Haushaltspolitik.
    Ich will meinen Bill Clinton zurück. Der hat sowohl den moralinsauren Reps, als auch den ausgabefreudigen Sozialpolitikern in der eigenen Partei ( inklusive seiner Frau ) die richtig lange Nase gezeigt.
    Der Vorwurf an Nr. 44 liegt drin, daß er während seiner gesamten Amtszeit - Besserung ist nicht in Sicht, daher die S&P-Mahnung - die Schulden nicht reduziert sondern komplett hirnlos erhöht hat. Sein Health-Care-Programm z.B. ist veraltet (aus den 60er Jahren) und heute überhaupt nicht finanzierbar - nicht nur wegen der Demographie, auch wegen des ungehemmten Anstieges der Kosten in diesem Zusammenhang. Der weitere Vorwurf an Obama ist seiner unendlichen Naivität geschuldet, mit welcher er den Präsideneten "spielt" ohne sich darum zu kümmern, daß es MainStreet und nicht allein WallStreet gut geht. Beinahe die Hälfte der arbeitsfähigen Bevölkerung lebt von (nicht nur bundes-)staatlichen Geldern. Mit Erfolgen in der Wirtschaft - außer ein paar Billigjobs bei Regierung, Mc. und Co. - kann Nr. 44 nicht reüssieren. Daß er darüberhinaus keynes`schen Unfug nicht von seriöser Ökonomie zu unterscheiden vermag, macht die Sache noch schlimmer.


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