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US-Soldat Bales: Amerika rätselt über den Amokläufer von Najib Yan

AP/ DVIDSRobert Bales wird als sanfmütiger Familienvater beschrieben, als umsichtiger Soldat - und doch erschoss er 16 afghanische Zivilisten. Nun rätselt das ganze Land, was den Amokläufer trieb. Eheprobleme und Alkohol, lässt die US-Armee verlauten. Sein Anwalt sagt: Der Krieg hat ihn kaputtgemacht.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...821902,00.html
  1. #130

    Terrorist

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Robert Bales wird als sanfmütiger Familienvater beschrieben, als umsichtiger Soldat - und doch erschoss er 16 afghanische Zivilisten. Nun rätselt das ganze Land, was den Amokläufer trieb. Eheprobleme und Alkohol, lässt die US-Armee verlauten. Sein Anwalt sagt: Der Krieg hat ihn kaputtgemacht.

    US-Soldat*Bales: Amerika rätselt über den Amokläufer von Najib Yan - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Wenn ein Taliban so viele unschuldige amerikanische Frauen, Kinder und Babys im Schlaf erschossen hätte, wäre er vermutlich als der schlimmste Terrorist aller Zeiten dargestellt worden. Ich wäre doch sehr gespannt wie die Amerikaner reagierten, wenn die Taliban dann behauptet hätten, der Attentäter hätte leider Alkohol- und Eheprobleme und es täte ihnen auch ganz doll Leid...

    Ich vermute, dann würde Afghanistan würde mit flächendeckenden Bombardements überzogen.

    Die Heuchelei in diesem Krieg ist unerträglich.
  2. #131

    einfach mal nachdenken

    Es bleibt unbegreiflich und unverständlich warum man immer noch versucht Konflikte mit Krieg zu lösen.Niemals ist dies in der Geschichte ermöglicht worden.Kluge Staaten halten sich raus,andere nutzen es als wirtschaftliche Option mit dem Verlust von Menschenleben.
    Freiwillige die sich dieser Aufgabe stellen und andere Leben auslöschen sind in meinen Augen Mörder.Es gibt kein Recht auf töten um Konflikte zu lösen.
    Personen die sich dieser unmenschlichen Aufgabe stellen tragen die volle Verantwortung für alles was passiert,Ausreden und Geschichten von Stress,Alkohol,Ehestreit etc sind fehl am Platz.Jeder kann rechtzeitig aussteigen und sich dieser Aufgabe entziehen.
  3. #132

    Zitat von mischamai Beitrag anzeigen
    Es bleibt unbegreiflich und unverständlich warum man immer noch versucht Konflikte mit Krieg zu lösen.Niemals ist dies in der Geschichte ermöglicht worden.Kluge Staaten halten sich raus,andere nutzen es als wirtschaftliche Option mit dem Verlust von Menschenleben.
    Freiwillige die sich dieser Aufgabe stellen und andere Leben auslöschen sind in meinen Augen Mörder.Es gibt kein Recht auf töten um Konflikte zu lösen.
    Personen die sich dieser unmenschlichen Aufgabe stellen tragen die volle Verantwortung für alles was passiert,Ausreden und Geschichten von Stress,Alkohol,Ehestreit etc sind fehl am Platz.Jeder kann rechtzeitig aussteigen und sich dieser Aufgabe entziehen.
    Das hört sich ja sehr moralisch an. Aber was sagen Sie den Opfern von Völkermord und Gewaltherrschaft, wenn ihnen keiner zuhilfe kommt, weil sich niemand die Händer schmutzig machen möchte? Was passiert, wenn irgendwo wieder ein verrückter Dikatator wie Hitler an die Macht kommt, andere Länder überfällt und terrorisiert? Wie soll man dann ohne Soldaten reagieren, ohne Menschen, die sich bereit erklären "sich dieser unmenschlichen Aufgabe" zu stellen?
  4. #133

    Zitat von zakalwe. Beitrag anzeigen
    In der historischen Zeit ist Krieg jedenfalls eine schon immer vorhandene Dauerveranstaltung. Sie sollten vielleicht mal einen Blick in das ein oder andere Geschichtsbuch werfen.
    Welche Geschichtsbücher lesen Sie denn?
    Diese Art Schulbücher,für die Geschichte nur stattfindet, eines Kriegs gibt, weil der Rest zu langweilig ist? Vielleicht sollten Sie mal die Bezugsquelle wechseln. Sie werden dann eine ganz neue "Geschichte" entdecken![/QUOTE]

    Zitat von zakalwe. Beitrag anzeigen
    Wie es in der Prähistorie ausschaut, kann man logischerweise nicht 100% sicher sagen, da schriftliche Aufzeichnungen per Definition nicht vorhanden sind. Aber es gibt genug archäologische Nachweise, das sich die Menschen auch zu dieser Zeit schon Kräftig die Schädel eingekloppt haben.
    Aber es ist interessant, auch mal wieder auf einen zu teffen, der den Begriff "Krieg" verwendet wie den passenden Namen für seine Kaffeetasse o.ä.

    "Kräftig die Schädel eingekloppen" hat mit Krieg als der entfalteten und konzentrierten Form "militärischer Gewalt" so viel zu tun wie der Tauschhandel zwischen einem neolithischen Fischer mit einem Jäger und Sammler mit dem Handel zwischen global players.
    Oder wollen Sie etwa behaupten, dass in einer Gesellschaft (wieder unseren) in der Sicht jedes Jahr knapp 100.000 Menschen "kräftig die Schädel einkloppen", Krieg herrscht?

    Militärische Gewalt(und damit Krieg) hat sich in der Tat erst in den letzten 4-5 Jahrhunderten langsam entwickeltund sich erst in den Weltkriegen wirklich als solche entfaltet. Sie ist nicht irgend eine, etwa besonders heftige oder kollektive vorgetragene, Form von Gewalt, sondern sie folgt eben als Krieg einer eigenen Gesetzmäßigkeiten und einer eigenen, von anderen Gewaltform deutlich unterschieden den inneren Logik.
    Im Volksmund mag man die Prügelei oder auch Schlächterei zwischen den Truppen zweier oder mehrerer größerer oder kleinerer Potentaten Krieg nennen und diese sind sicher in gewisser Weise auch die embryonalen Formen der späteren militärischen Auseinandersetzungen, die Kriege sind. In ihren tatsächlichen Voraussetzungen, Erscheinungsformen, Abwicklung und Konsequenzen unterscheiden sie sich aber so wesentlich von der Kriegsführung der späteren Epochen, dass Sie nicht ernsthaft miteinander vergleichbar, geschweige denn gleichzusetzen sind.[/QUOTE]
    Zitat von zakalwe. Beitrag anzeigen
    Ansonsten weiss ich ja nicht wie weit sie den Begriff Menscheitsgeschichte fassen. Aber da sie den Begriff Historiker verwenden, können sie eigentlich nicht weiter als bis zum Übergang Neolithikum/Bronzezeit zurück gehen.
    Eben deshalb hatte ich von Historikern und Anthropologen gesprochen
    Zitat von zakalwe. Beitrag anzeigen
    Aber es ist schön, auch mal auf einen Idealisten zu teffen .P
    Auch der Begriff scheint Ihnen nur in seiner umgangssprachlichen Fassung geläufig zu sein.
    Jedenfalls gehört es ja zur Grundausstattung der Resigniertenund Kulturpessimisten, sich sicherheitshalber mal zum Realisten zu erklären. Da kann so furchtbar viel nichts schiefgehen und es klingt doch mächtig stark ..... P!
  5. #134

    Zitat von falksturmfels Beitrag anzeigen
    Nun, wenn sich die Amerikaner während des 2. Weltkriegs rausgehalten hätten, wie die Schweizer, würden wir heute vermutlich in einem Hilter-Deutschland leben. Und wenn sie sich nach dem 2. Weltkrieg einfach zurückgezogen hätten, hätte Stalin vermutlich einfach ganz Deutschland eingenommen und in ganz Deutschland wäre es wie in der DDR gewesen.

    Sich immer nur darüber auszulassen, dass immer nur die USA der große Kriegstreiber sei, ist meiner Meinung nach ziemlich unfair. ........
    Es ist unbewiesen, dass man den WKII nicht auch ohne Krieg hätte vermeiden können. Dieser Krieg wird sich nicht wiederholen, darum ist es müßig endlos alles durch zu kauen, was war.

    Wenn man z.B. die UN betrachtet: Der Sicherheitsrat hat Mitglieder die Vetorechte haben. Soll das der Ausdruck des Ungleichs der Menschen sein. Der Rest der Menschen haben einen geringeren Wert, ein Unding als Aussage der Demokratie.

    Kriege verhindern? warum das betrifft z.B. die ärmsten Schwarzen in Afrika . Offensichtlich können sie noch nicht mal als Wirtschaftsfaktor den Schutz der Weltgemeinschaft erlangen.

    Es wurde noch nicht mal angefangen, über eine Änderung zu erreichen.

    MfG. Rainer
  6. #135

    Das ist international üblich

    Zitat von Dromedar Beitrag anzeigen
    Es wäre für einen Rechtsstaat natürlich hervorragend, wenn man die kriminologische Untersuchung abwartet.

    Unabhängig davon, der Krieg macht sowas selbst aus recht redlichen Menschen. Was nicht bedeuten muss, dieser Soldat das als Gründe anbringen kann.

    Wieso wird der Fall btw, eigentlich in den Staaten verhandelt. Es geht doch um ein Tötungsdelikt in einem Partnerstaat in einem nicht kriegerischen Akt, oder? Also sollten doch afghanische Gerichte darüber urteilen. Spielt es denn wirklich so eine große Rolle, wer da >lebenslänglich urteilt?
    Natürlich versucht die USA ihn nach Hause zu bekommen und ihn dort vor Gericht zu stellen. Das macht nicht nur die USA so, alle Staaten machen es genauso. Sie sind nicht nur dazu berechtigt, sondern sogar verpflichtet. Hätten ihn die Afghanischen Behörden zuerst gekriegt, sähe es anders aus. Die USA hätte sich um seine Überstellung bemühen müssen, so aber, nachdem er in Amerikanischen Händen war, hätte es sich um eine Auslieferung eines eigenen Staatsbürgers gehandelt und normalerweise tun Staaten das nicht (außer vielleicht England, der Englische Bürger anscheinend an die USA ausliefert). Auch Deutschland würde keines seiner Soldaten, egal was er getan hätte, ausliefern.
  7. #136

    Das ist doch Quatsch

    Zitat von zerberus und co. Beitrag anzeigen
    ...
    Aber es ist interessant, auch mal wieder auf einen zu teffen, der den Begriff "Krieg" verwendet wie den passenden Namen für seine Kaffeetasse o.ä...
    Militärische Gewalt(und damit Krieg) hat sich in der Tat erst in den letzten 4-5 Jahrhunderten langsam entwickeltund sich erst in den Weltkriegen wirklich als solche entfaltet. ...
    Wenn also Karthago von den Römern mit Truppen, Kampfschiffen und für die damalige Zeit High-Tech-Waffen organisiert und in erheblicher Stückzahl an Mensch und Material angegriffen wurde, ist das kein Krieg??
    Es ist nur ein von unendlich vielen Beispielen.

    Sie sollten den Homo Sapiens nicht idealisieren um sich wohler zu fühlen, sondern Tatsachen mal zur Kenntnis nehmen!
  8. #137

    Zitat von Rainer Helmbrecht Beitrag anzeigen
    Es ist unbewiesen, dass man den WKII nicht auch ohne Krieg hätte vermeiden können. er
    Ja, wenn die ganze Welt das Braunhemd angezogen haette, sich freudig am Genozid beteiligt haette und Fuehrerbuesten angebetet haette, haette man sich das Bombardieren deutscher Staedte ersparen koennen, nicht wahr ?

    Das meinen Sie doch eh nicht wirklich....
  9. #138

    Kriege

    Zitat von falksturmfels Beitrag anzeigen
    Nun, wenn sich die Amerikaner während des 2. Weltkriegs rausgehalten hätten, wie die Schweizer, würden wir heute vermutlich in einem Hilter-Deutschland leben.
    Mein uneingeschränkter Respekt gilt allen, die sich der Nazi-Diktatur entgegengestellt haben. Und dennoch, auch bezüglich der Rolle speziell der USA gibt es dann doch einiges zu bedenken:
    - Die Landung der Allierten erfolgte zu einem Zeitpunkt, in der Rußland die Wende längst eingeleitet hatte. Das Gros der europäischen Juden war da längst ermordet
    - Die Flächenbombardements zu Ende des Krieges trafen fast ausschließlich die Zivilbevölkerung
    Es scheint, daß auch in dieser Zeit die Amerikaner durchaus nicht nur menschliche Ziele verfolgten.
    Zitat von falksturmfels Beitrag anzeigen
    Und wenn sie sich nach dem 2. Weltkrieg einfach zurückgezogen hätten, hätte Stalin vermutlich einfach ganz Deutschland eingenommen und in ganz Deutschland wäre es wie in der DDR gewesen.
    Die Realität sah wohl doch so aus, daß die Amerikaner den Osten Deutschlands im Stich gelassen haben, indem sie einseitig Fakten zu einem Weststaat schufen.
    Zitat von falksturmfels Beitrag anzeigen
    Sich immer nur darüber auszulassen, dass immer nur die USA der große Kriegstreiber sei, ist meiner Meinung nach ziemlich unfair. Natürlich haben sie Fehler gemacht!! Natürlich wurden auch von US-Soldaten Gräuel und Verbrechen verübt. Und der Krieg im Irak war ein großer Fehler, er war dumm und wurde aus idiotischen Motiven geführt! Und klar ist es, dass oftmals die Zivilbevölkerung leidet. Klar ist auch, dass Krieg immer scheiße ist.
    Und doch wurden diese Kriege geführt. Kann es sein, daß Sie etwas naive Vorstellungen bezüglich der Motive von Kriegen haben?
    Ich kann Ihnen nur einen Tip geben: Schauen Sie sich an, wer vom Krieg profitiert, dann haben Sie auch die Interessenten daran.
    Vielleicht fällt dann auch Ihnen auf, daß der Irak-Krieg nicht einfach nur ein Fehler war, sondern ein geplantes Verbrechen.
    Googeln Sie mal nach Halliburton und Cheney; nach Bremer und dem industriellen Raubzug, nach Rumsfeld und Tamiflu, nach Bush und Erdöl, usw.
  10. #139

    Keiner Weiss was!

    Zitat von moskau6 Beitrag anzeigen
    Wie kann man einen Mann als sanftmütigen Familienvater bezeichnen, der freiwillig in den Krieg zieht? Das begreife ich nie und nimmer.
    Naja, abgesehen davon, wer seine Frau schlägt kann so ein sanftmütiger Familienvater nicht sein. Der Artikel hat nicht viel zu bieten außer Aussagen von Leuten die es auch nicht besser wissen und von seinem Anwalt der sicherlich nicht Neutral ist, und es auch nicht zu sein braucht.

    So gesehen, ist der Artikel, vom informativen Standpunkt aus gesehen, qualitativ nicht sehr hochwertig und bietet meistens nichts anderes als Spekulationen oder gezielte Desinformation seitens des Anwalts.








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