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US-Skispringerin Hendrickson: "Ich hatte noch nie Angst, wenn ich oben stand"

Getty Images

Das ist doch nichts für Frauen, die tun sich bei der Landung weh! Denkste: Skispringen ist seit Jahren weiblich, 2014 wird die Disziplin sogar olympisch. Und sie ist der Superstar: die erst 19-jährige Amerikanerin Sarah Hendrickson. Verblüffend, welche Weiten sie erreicht.



Sarah Hendrickson ist eine der besten Skispringerinnen der Welt. Die Weltcup-Siegerin wird für die WM als Favoritin gehandelt. Trotzdem ist die 19-Jährige selbst in ihrer Heimat eine Unbekannte, für ihre Sportart interessiert sich kaum jemand. Dabei ist diese 2014 erstmals olympisch.





http://www.spiegel.de/sport/wintersp...-a-883602.html
  1. #1

    optional

    Wieso ist Skispringen seit einigen Jahren weiblich? Zugegeben, Schmitt und co. sind weniger von typisch männlicher Statur, aber sonst?
    Weite ist nicht alles und abhängig von der Schanze. Aber mit Bestwert 143m liegt sie über 100m (!) hinter der männlichen Konkurenz.. Also eher nichts mit locker mit Männern mitspringen.
    Ist ja nicht verwerflich Leistungen von Frauen in (deutschem) Exotensport hervorzukramen, aber bei der Darstellung muss mans ich schon fragen ob hier nicht ein kleiner Minderwertigkeitskomplex gegenüber Leistungen des Männersports besteht. Die Leistungsdichte ist nicht nur viel ausgeprägter, sondern sorgt (logischerweise) auch für wesentlich bessere Leistungen. Deshalb gibt es gerade im Frauensport oft "Überflieger" die der Konkurenz enteilen. Da ist es vergleichsweise krass einfacher relativ gute Leistungen in kürzester Zeit zu bringen.
    Man sollte einfach mal Sahcen so benennen, wie sie sind. Dh ein Vonnscher Kreuzbandriss der in mehrerer Hinsicht nur eine Frage der Zeit war, ist ein Kreuzbandriss wie er tausendfach passiert. Und KEINE Tragödie die 3 DIN A4 Seiten Spiegelreportage Besserwisserei braucht.
    Im Männersport gibt´s bei sowas maximal einen Vierzeiler zur Kenntnisnahme...
  2. #2

    Oha, welch ein Wunder

    soll man das jetzt als diskriminierend auffassen dass Frauen auch mal sich in eine Männersportdomäne vorwagen oder dass Ganze als Emazipation begreifen ?! Tragisch nur dass es keine Sportart gibt wo Frauen dominieren, außer bei den Intelligenz-Tests natürlich. Ein Chromosomenpaar mehr und ein leistungfähigeres Gehirn machen nämlich den Unterschied zur dumben Muskelmasse bei uns Männern.
  3. #3

    @renee gelduin

    Frauen dürfen an keinen Skiflug-Wettbewerben teilnehmen, deswegen gibt es keine Weiten, die annähernd so weit wie bei den Männern sind.
  4. #4

    ...

    Zitat von 23 1/3 Beitrag anzeigen
    soll man das jetzt als diskriminierend auffassen dass Frauen auch mal sich in eine Männersportdomäne vorwagen oder dass Ganze als Emazipation begreifen ?! Tragisch nur dass es keine Sportart gibt wo Frauen dominieren, außer bei den Intelligenz-Tests natürlich. Ein Chromosomenpaar mehr und ein leistungfähigeres Gehirn machen nämlich den Unterschied zur dumben Muskelmasse bei uns Männern.
    Jaja, die Frau, das anmutige Wesen von überlegener Intelligenz und leistungsfähigster Genetik. Es scheint wenige Frauen zu geben die in der Lage sind, ihr übermächtiges Potential auch auszuschöpfen. Das ist schade.
  5. #5

    Weiten kaum vergleichbar

    Die Frauen fahren ja generell aus einer höheren Luke ab.

    Und die Daniela Iraschko ist eh auch schon über 200 Meter gesprungen.
  6. #6

    ............

    Ich habe jedenfalls einen unheimlichen Respekt vor allen Frauen und Männern, die sich von den Springtürmen herab stürzen....... es müssen auch nicht gleich 200 Meter und mehr sein... egal....
  7. #7

    Also ich habe mir mal einen paar Sprünge der Frau Hendrickson auf youtube angesehen.
    Technisch ziemlich gut, aber es fehlt halt gerade im Absprung deutlich an (Schnell-)Kraft. Sag ich mal so als Laie.


    Wenn die Mädels lust drauf haben, sollen sie springen, ich hab absolut nix dagegen - freies Land.
    Ob die Öffentlichkeit daran Interesse hat wird sich zeigen...der Frauenfußball ist ja wieder heftig auf dem Boden der Tatsachen aufgeschlagen nach dem Medien-Hype zur WM2011.
    Biathlon der Damen beispielsweise kommt dagegen bei den Öffentlichen rauf und runter.
  8. #8

    Teil 2 zu wertfreien Beitrag

    Dann hat Schlieri gegen den 14 jaehrigen keine Chance....
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ihre bisherige Bestweite liegt bei 143 Metern - damit könnte sie locker bei den Männern mitspringen.
    NEIN! Könnte sie nicht!

    Die absolute Weite ist völlig irrelevant. Es kommt immer auf die relative zum im Wettbewerb vertretenen, stärksten Athleten an. Denn dessen Potenzial bestimmt die Anlauflänge für den Wettbewerb. Und Männer sind nunmal erheblich stärker und schwerer als Frauen, springen also mit einer höheren Anlaufgeschwindigkeit und stärker ab - womit der Anlauf sehr viel kürzer ausfällt. So kurz, daß schwächere Springer, etwa aus der Nordischen Kombination und erst recht Frauen damit nicht mehr auf die nötige Weite kämen.

    Ein Phänomen, das sich zB. in den Schanzenrekorden widerspiegelt: Auf vielen Schanzen, vielleicht sogar der Mehrzahl davon, halten nicht Spezialspringer, sondern Nordische Kombinierer den Schanzenrekord. Eben weil sie aufgrund ihrer grundsätzlich schlechteren Sprungleistung aus höheren Anlauf"luken" springen. Ist dann mal einer dabei, der fast so gut wie ein Spezialspringer ist, fliegt der schnell mal auf Rekordweite. Wechselt solch ein Springer dann zu den Spezialisten, hat er oft Schwierigkeiten, den zweiten Durchgang zu erreichen.

    Wie effizient Spezialspringer inzwischen abspringen und fliegen, zeigte sich recht krass bei einer Skiflug-Veranstaltungen vor zwei (?) Jahren auf einer nagelneuen Schanze. Da mußten über Nacht noch neue Anlaufluken unterhalb der existierenden nordürftig dazugebaut werden, weil selbst die niedrigste noch zu hoch war. Man hatte bei der Projektierung das Können der Flieger grob unterschätzt.








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