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US-Serie "Girls" : Schlechter Sex in der City

REUTERSIm Bett klappt's nicht, und die Karriere lässt auch auf sich warten: Die US-Serie "Girls" ist das unglamouröse Gegenstück zu "Sex and the City". Vier Freundinnen Mitte zwanzig stolpern in New York von einer Panne zur nächsten.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,827666,00.html
  1. #1

    *

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    dass keine dieser jungen Frauen zumindest nach einer Party aufregenden Sex habe, sei bei allem hochgelobten Realismus der Serie sträflich unrealistisch
    Wirklich? Ich kenne niemanden, der in NY "nach einer Party aufregenden Sex" hatte - es gab da immer nur einen spezifschen Typ von Mädels, die sich an Investmentbanker ranschmeißen weil sie sich gewisse materielle Vorteile erhoffen; getrieben haben wir's mit denen nur, damit die Kollegen uns nicht fälschlich für schwul hielten, und das Ganze war alles andere als aufregend...
  2. #2

    Sex, Sex, Sex.

    Comedy ist harte Arbeit. Action ist teuer. Bei Thrillern ist Intelligenz bei den Autoren und Publikum notwendig.

    Deshalb scheinen immer mehr Serien und besonders deutschsprachige "Comedy"-Filme sich auf Sex zu konzentrieren. Man braucht nur die dem Zuschauer immer wieder häppchenweise Haut zu zeigen, bis zum großen Finale. Was drumherum passiert, ist meistens nicht relevant.

    Junge Frau geht in die große Stadt und es entsteht eine "Romanze".
    Junge Frau bekommt einen Job und es entsteht eine "Romanze".
    Junge Frau hat einen neuen Nachbarn/Kollegen/Chef und ...

    Und das ganze nochmal mit älterer und dennoch sehr anziehender Frau. Das war es. So fingen alle nahezu alle Filme und Serien an, die ich in den letzten Jahren gesehen habe.

    Das Internet und Fernsehen stehen in Konkurrenz. Der einzige Weg für das Fernsehen, interessant zu bleiben wäre Qualität. Und genau da wird gekürzt.
  3. #3

    Gummipuppen vs. echte Frauen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Bett klappt's nicht, und die Karriere lässt auch auf sich warten: Die US-Serie "Girls" ist das unglamouröse Gegenstück zu "Sex and the City". Vier Freundinnen Mitte zwanzig stolpern in New York von einer Panne zur nächsten.

    US-Serie "Girls": Schlechter Sex in der City - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Wieso bitte soll es realistischer sein, wenn vier abgehalfterte, scheinbar unter******, Schmalspurtussis sich über Kerle und Beischlaf und ihren Schuhtick unterhalten als vier Mittzwanziger, die möglicherweise noch keine sexuellen Erfahrungen haben und in einer Nacht nicht 8 mal einen Höhepunkt erlangen?

    Weil Frauen, die mit Anfang 30 nicht halb Manhattan durchgenudelt haben, in unserer Gesellschaft als "Loser" gelten?!
    Ich bitte sie!

    Mir tun Frauen ehrlich leid, die sich mit den Schicksen bei SATC identifizieren können.
    Umso erfrischender, dass es nun scheinbar eine Serie gibt, die wesentlich mehr der Realität entspricht, auch wenn es niemand wahrhaben will.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Bett klappt's nicht, und die Karriere lässt auch auf sich warten: Die US-Serie "Girls" ist das unglamouröse Gegenstück zu "Sex and the City". Vier Freundinnen Mitte zwanzig stolpern in New York von einer Panne zur nächsten.

    US-Serie "Girls": Schlechter Sex in der City - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Das klingt doch erstmal vielversprechend, sofern es nicht in tiefgraue Melancholie abdriftet. Ich werde auf jeden Fall mal reinlinsen.

    Sex and the City mochte ich auch sehr, aber weder wollte ich so sein wie diese Frauen, noch fand ich das (bis auf Einzelszenen) realistisch.
  5. #5

    Barbie-Märchenwelt

    "Sex and the city" ist wie eine Barbie-Märchenwelt mit etwas älteren Darstellerinnen. Sehr unrealistisch. Ich habe nie verstanden, was (zumindest dem Alter nach) erwachsene Menschen daran unterhaltsam finden.
    Ob die "Girls" unterhaltsamer werden, wird man sehen. Realistischer sind sie ganz sicher. Gehört ja auch nicht viel zu.
  6. #6

    Was hat das mit Realität zu tun?

    Die Realität gibt es erstmal gar nicht. Denn die Lebenswelten sind so unterschiedlich das man alles und nichts in Ihnen finden kann.

    Ich denke aber sowohl zwanghafte Promiskuität als auch absolut biederer und lustfreier Lebensentwurf haben Ihre komischen Momente. grins
    Ich werde mir die Serie sicher mal anschauen um zu sehen ob sie lustig ist.
    Aber mit Realität als Massstab zu kommen halte ich für Lächerlich.
    In der Realität habe ich zumindest schon Wochenenden erlebt wo Sex and the City als langweiliges Hinterhofleben durchging und genauso Nächte die an Peinlichkeit und Unbefriedigung nicht zu überbieten sind. grins

    Ich denke mal wenn Sex und Leidenschaft eine größere Bedeutung im Leben haben, dann wird jeder schon solche Erfahrungen hinter sich haben. Und kein Regisseur darf Dinge im Fernsehen zeigen die an jedem Wochenende in einem guten Swingerclub ablaufen.
    Genauso wie kein Regiseur jemals die Peinlichkeiten erfinden kann die das Leben mit Sex schreibt. lach
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Bett klappt's nicht, und die Karriere lässt auch auf sich warten:
    Interessant ist die Reihenfolge der Aufzählung, das lässt doch tief in die Psyche der Autorin und ihrer Wertigkeiten schauen :D
  8. #8

    Jaja

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Bett klappt's nicht, und die Karriere lässt auch auf sich warten: Die US-Serie "Girls" ist das unglamouröse Gegenstück zu "Sex and the City". Vier Freundinnen Mitte zwanzig stolpern in New York von einer Panne zur nächsten.

    US-Serie "Girls": Schlechter Sex in der City - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    So stellt sich das amerikanische Lieschen Müller eben die Welt vor - oder ist es doch eher Karlchen Meier?
  9. #9

    Gipfel

    Zitat von geroi.truda Beitrag anzeigen
    Wirklich? Ich kenne niemanden, der in NY "nach einer Party aufregenden Sex" hatte - es gab da immer nur einen spezifschen Typ von Mädels, die sich an Investmentbanker ranschmeißen weil sie sich gewisse materielle Vorteile erhoffen; getrieben haben wir's mit denen nur, damit die Kollegen uns nicht fälschlich für schwul hielten, und das Ganze war alles andere als aufregend...
    Der einsame Gipfel vollständiger Unmännlichkeit dürfte hiermit lokalisiert worden sein.








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