US-Sendung "60 Minutes": Fernsehreporter-Legende Mike Wallace ist tot

REUTERSAls gnadenloser Fragensteller wurde er berühmt: Der US-Fernsehjournalist Mike Wallace entlockte in seinen Interviews vielen Prominenten Dinge, die sie lieber nicht gesagt hätten - und gewann dafür 21 Emmys. Jetzt ist er im Alter von 93 Jahren gestorben.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,826377,00.html
  1. #1

    Lieber nicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Als gnadenloser Fragensteller wurde er berühmt: Der US-Fernsehjournalist Mike Wallace entlockte in seinen Interviews vielen Prominenten Dinge, die sie lieber nicht gesagt hätten - und gewann dafür 21 Emmys. Jetzt ist er im Alter von 93 Jahren gestorben.

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    So, wie Peter Frey mit Mutti:

    "Reden, notfalls ehrlich reden, das haben alle Bundeskanzler auch sagnwermal mehr oder weniger immer so gemacht, aber mein Ziel ist es..."

    Mutti zu ihrer Auffassung von Kommunikation
  2. #2

    Meldung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Als gnadenloser Fragensteller wurde er berühmt: Der US-Fernsehjournalist Mike Wallace entlockte in seinen Interviews vielen Prominenten Dinge, die sie lieber nicht gesagt hätten - und gewann dafür 21 Emmys. Jetzt ist er im Alter von 93 Jahren gestorben.

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    Ich frage mich weshalb das hier eine Meldung ist. Von Mike Wallace haben 99,99% der Deutschen noch nie was gehört, geschweige denn gesehen.
  3. #3

    Zitat von flusser Beitrag anzeigen
    Ich frage mich weshalb das hier eine Meldung ist. Von Mike Wallace haben 99,99% der Deutschen noch nie was gehört, geschweige denn gesehen.
    Ganz einfach deswegen, weil er der letzte der Mohikaner ist. Er ist eine Legende. Er war das, was der Spiegel versucht zu sein. Journalismus in seiner besten Form und Qualität. Investigativ. Und das ist gerade in Amerika eine sehr seltene Sache und wird immer und immer weniger. Umso mehr schmerzt der Verlust einer Ikone. Es folgen nämlich keine mehr..
  4. #4

    Denken

    Zitat von flusser Beitrag anzeigen
    Ich frage mich weshalb das hier eine Meldung ist. Von Mike Wallace haben 99,99% der Deutschen noch nie was gehört, geschweige denn gesehen.
    Es gibt noch andere Menschen auf dieser Erde als nur Deutsche. Und da Mike Wallace bis in dieses Jahrtausend als Reporter / Anchorman tätig war, gibt es sicherlich mehr als 0,01% der Deutschen, die ihn kennen.
  5. #5

    0,01%

    Zitat von dr. kaos Beitrag anzeigen
    Es gibt noch andere Menschen auf dieser Erde als nur Deutsche. Und da Mike Wallace bis in dieses Jahrtausend als Reporter / Anchorman tätig war, gibt es sicherlich mehr als 0,01% der Deutschen, die ihn kennen.
    Ich finde es immer wieder amuesant wie mir der Spiegel das Studium der amerikansichen Tagespresse erspart.

    Als Ausgewanderter in Florida lebend wundere ich mich immer mal wieder welche Meldungen doch hier dem deutschen Publikum kredenzt werden.

    Da frag ich mich, wer ist denn hier die Zielgruppe?

    Man stelle sich vor Thomas Gottschalk gibt den Loeffel ab und es erscheint eine Meldung in der New York Times auf Seite 2. Wird's nicht geben.

    So in etwa kommt mir die Plazierung dieser Meldung ueber Mike Wallace im Spiegel vor.

    Der Spiegel erscheint in deutsch. Wer kannte im deutschsprachigen Raum Mike Wallace?

    0,01%? Wirklich? Ich glaub ja nicht dran.
  6. #6

    Nur weil Sie ihn nicht kennen...

    Zitat von flusser Beitrag anzeigen
    Ich frage mich weshalb das hier eine Meldung ist. Von Mike Wallace haben 99,99% der Deutschen noch nie was gehört, geschweige denn gesehen.
    heißt es nicht, dass niemand ihn kennt. Ich kenne ihn und habe seine Sendung in den 80er Jahren oft gesehen. Sicher ein guter Journalist, aber ihn so hochzustilisieren, naja. Und noch schlimmer ist ja das Gejaule, dass in Deutschland keiner mehr so ist.

    Was ein Wunder, wenn jeder alles umsonst haben will und für Qualitätsjournalismus nichts zahlen will. Die Tageszeitung abbestellen, sich aber über die schwindende Qualität beschweren. Typisch deutsch!
  7. #7

    Dass

    Sie ihn nicht kennen, macht nichts.
    Wahrscheinlich ist es ja auch wichtiger alles über Micaela zu wissen. Jedenfalls kenne ich keinen Beitrag von Mike der im Verdacht stünde der vorherrschenden Gehirnaufweichung und zunehmenden Volksverblödung Vorschub zu leisten. Und das ist (nicht nur) in Amerika eine tolle Leistung. Übrigens war er auch Produzent, Anchorman und Chefredakteur von 20/20, eine mindestens ebenso gute Sendung.

    Zitat von flusser Beitrag anzeigen
    Ich frage mich weshalb das hier eine Meldung ist. Von Mike Wallace haben 99,99% der Deutschen noch nie was gehört, geschweige denn gesehen.
  8. #8

    Hier ist nichts umsonst,

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen

    Was ein Wunder, wenn jeder alles umsonst haben will und für Qualitätsjournalismus nichts zahlen will. Die Tageszeitung abbestellen, sich aber über die schwindende Qualität beschweren. Typisch deutsch!
    sondern das Lesen (des Spiegels) wird durch den Konsum (Warnehmung) der Werbung bezahlt. Leute, die denken, irgent etwas in der Welt (des Internets) ist umsonst, haben es immer noch nicht begriffen.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Als gnadenloser Fragensteller wurde er berühmt: Der US-Fernsehjournalist Mike Wallace entlockte in seinen Interviews vielen Prominenten Dinge, die sie lieber nicht gesagt hätten - und gewann dafür 21 Emmys. Jetzt ist er im Alter von 93 Jahren gestorben.

    US-Sendung "60 Minutes": Fernsehreporter-Legende Mike Wallace ist tot - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    I remember Mike Wallace, he was the “60-minute reporter on CBS” who try to kill the Audi. Never apologized for his lying about the issue.