REUTERSAls erster US-Politiker fordert John McCain ein militärisches Eingreifen in Syrien. Mit Luftangriffen will der Senator Rückzugsgebiete für die Opposition errichten - dafür müsse die feindliche Flugabwehr zumindest in einem Teil des Landes zerstört werden.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...819521,00.html
Daraus ergibt sich aber noch immer kein Recht das ein christlich vereidigter Präsident mit seinem Land dem Rest der Welt seine imperialen Ordnungsansichten aufzwingen kann. Dieses Recht nimmt sich die christliche USA einfach auf grund ihrer Überlegenheit.
Allerdings entnehme ich ja dem Umkehrschluss ihres Kommentars das Sie die USA nun zumindestens ebenso auf der Achse des Bösen sehen wie z.B. Assad.
Im übrigen war und ist G.W. Bush wohl ein grösserer religiöser Eiferer als Irans Präsident.
Als Zusatzlektüre empfehle ich Ihnen auch die Schriften von US amerikanischen christlichen Fundamentalistengruppen, Schöpfungsfanatikern, Tea Party bis hin zu religiös verbrämten Politikern. Aber manch einer glaubt eben das der US Präsident und seine Nation was besonders sind weil man ganz dick auf die Bibel schwört. Gott, und in dem Falle hoffe ich es gäbe ihn wirklich, würde sich bedanken und jeden einzelnen von diesen Heuchlern mit dem Blitz beim scheissen niederstrecken lassen.
Wieso ginge denn eine "Führungsrolle" Russlands gar nicht? Ist es so selbstverständlich das Nur die USA oder die von Ihnen anerkannten Vasallen diese innehaben können? Und wenn es so war sah das Ergebniss doch alles andere als rosig aus.
Natürlich ist es klar das sich die USA in diesem Fall iemals den Führungsanspruch würden abnehmen lassen, es sei denn es fände sich ein Auftragnehmer in ihrem Sinne. Aber Russland darf es aus deren Sicht nicht sein. Manchem scheint dieses Selbstverständniss schon in Fleisch und Blut übergegangen sein.
Und was ist an den bedingungen Russlands denn hinderlich? Die Forderung nach einem beiderseitigen Waffenstillstand? Es ist eher umgekehrt, der einseitige Wille der westlichen Führungsnationen die "Aufständischen" zum Sieg zu verhelfen und mit waffen und Beratern zu unterstützen verhindert Verhandlungen.
das alles badet das syrische Volk aus um das man sich angeblich so viele Sorgen macht.
Eben, doch das wird deren Matrix nicht mal tangieren.
Das muss man sich ja nicht zum Vorbild nehmen.
Ja, alles was das Regime unternimmt eskaliert den Konflikt. Das widerlegt mehr als deutlich die Fähigkeit des Diktators wenigstens eine Friedhofsruhe herzustellen und so die Minderheiten zu schützen. Assad taugt zu nichts mehr.
In Jugoslawien waren es ebenfalls die USA, die als einzige - und ebenfalls erst spät - willens waren, dem Wahnsinn ein Ende zu machen. Die nach Ihrer Ansicht imperialen Ordnungsansichten gibt es nur in einer Minderheit der politischen Klasse der USA - Christliche Extremisten und Teaparty sind nicht an der Regierung und kommen es hoffentlich auch nicht.
Das Problem sind nicht die USA, sondern China und Russland - aber vor allem die Regierungs-Clique um Assad.
Den Wahnsinn begannen in Kosovo die albanischen Terroristen mit Überfällen auf serbische Polizeistationen, Kirchen und Siedlungen.
Ethnische Vertreibung durch Milosewitsch war nur die traurige Folge.
Mit Bomben auf chinesische Botschaft oder auf eine städtische Brücke, über die gerade ein mit Zivilisten Zug fuhr, hat sich die NATO unter der Führung der USA wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert.
Das Problem sind einzig die sunnitischen Großmachtpläne der neue Menschenrechtsmusterstaat Saudi-Arabien nebst einem popeligen Emir durchsetzen will. Diese werden vom Westen unterstützt um letztlich die Golfstaaten zu stärken und den Iran zu schwächen. Die westliche Hysterie in Sachen Iran, angetrieben von Zionisten, treibt seltsame Blüten. Offenbar ist man der meinung, dass sunnitische Extremisten dem Gebilde auf palästinensischem Gebiet wohlgesonnen wäre.
Ob "Menschenrechtler" Saudi-Arabien, sunnitische Kindersoldaten, fundamentalitische Extremisten, der libysche Al-Khaida Chef, die Hamas oder Sawahiri persönlich- nichts schreckt den Westen offenbar ab seine Position zu überdenken - im Gleichschritt mit den Terroristen will man uns die Verteidigung von Menschenrechten und Humanität vorgaukeln.