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US-Schuldenschlacht: Amerika setzt seinen weltweiten Ruf aufs Spiel

Die Republikaner im Repräsentantenhaus legen einen Gesetzentwurf vor, der demokratische Senat kippt ihn gleich wieder: Nach zwei nächtlichen Kampfabstimmungen ist der US-Kongress weiter von einer Einigung im Schuldenstreit entfernt als je zuvor. Jetzt wird es wirklich gefährlich.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...777454,00.html
  1. #10

    Endlich Wochenende

    Tach

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Republikaner im Repräsentantenhaus legen einen Gesetzentwurf vor, der demokratische Senat kippt ihn gleich wieder: Nach zwei nächtlichen Kampfabstimmungen ist der US-Kongress weiter von einer Einigung im Schuldenstreit entfernt als je zuvor. Jetzt wird es wirklich gefährlich.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...777454,00.html
    Und nu? Jetzt wird auf den 10. August verlängert. Wenn nichts passiert wird Obama den 14. nehmen oder die U.S. Mint anweisen zwei Münzen mit einem Nennwert von je einer Billion US$ zu prägen und bei det FED als Pfand hinterlegen. Einen Weg gibt es immer...

    Bye

    Peter
  2. #11

    Welchen Ruf denn?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Republikaner im Repräsentantenhaus legen einen Gesetzentwurf vor, der demokratische Senat kippt ihn gleich wieder: Nach zwei nächtlichen Kampfabstimmungen ist der US-Kongress weiter von einer Einigung im Schuldenstreit entfernt als je zuvor. Jetzt wird es wirklich gefährlich.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...777454,00.html
    Falls der Schreiber einen guten meinte, den gibt es doch schon längst nicht mehr - was verpaßt?
  3. #12

    Nur keine Panik

    dieser Bericht über die möglichen Folgen einer Nichterhhöhung der Schuldenobergrenze hört sich schon sehr viel moderater an, als die Weltuntergangsberichte vorheriger Artikel. Zusammengefasst konstatiere ich: Nichts genaues weiß man nicht". Alles basiert auf Hoffnungen, Ängsten und Gerüchten. Große Sorgen haben offenbar die reichen Anleger, die nun nicht wissen, wohin mit den Abermilliarden Spielgeld. Das arme Geldvermögen muss doch arbeiten und ordentlich Gewinn einfahren. Jeder Tag an dem das Geld nicht angelegt ist, bedeutet wegen der Inflation, reeller Wertverlust. Das ist aber für die Multimilliardäte und -Millionäre der worst case. Ach diese Armen, sie können einem so leit tun, schniefffff..
  4. #13

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Amerika setzt seinen weltweiten Ruf aufs Spiel
    Entschuldigung, aber nach dieser Überschrift hab ich mir den Rest des Artikels erspart.

    Welchen Ruf???
  5. #14

    !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    US-Schuldenschlacht: Amerika setzt seinen weltweiten Ruf aufs Spiel
    Was gibts da noch aufs Spiel zu setzen?
  6. #15

    Titel

    Zitat von spon
    12,8 Milliarden Dollar für Arbeitslosenhilfe, 14,2 Milliarden Dollar für Beamtensaläre
    Interessant! Mehr Geld für Beamte als für die zig Millionen Arbeitslosen?
  7. #16

    Die USA ...

    ... haben "fertig".
    Die Ursachen sind besonders die kostspieligen Kriege in Afghanistan und im Irak, die ein gewisser G.W. Bush, ein REPUBLIKANER, begonnen hat und nicht gewinnen konnte.
    Von wegen: "Mission accomplished"!
    Mit seinem dummdreisten Auftritt in Fliegeruniform auf einem Flugzeugträger hatte Bush das "Amerikanische Jahrhundert" grossmäulig zu Grabe getragen und das "Asiatische Jahrhundert" indirekt endgültig bestätigt.
    Dass die Republikanische Partei, besonders die Damen und Herren von der sog. "Tea-Party", die Verantwortung für die himmelschreiende US-Schuldenmacherei nicht mittragen wollen, zeigt nur, welche Einfallspinsel im US-Kongress zur Zeit die Mehrheit haben.
    Keine Einkommen-Steuer-Erhöhungen ODER Subventions-Kürzungen für Reiche und Superreiche sind DIE BANKROTT-Erklärung des US-amerikanischen, demokratischen Systems!
    Die Europäer UND die BRIC-Staaten sollten sich da gemeinsam intelligenter verhalten.
  8. #17

    Die diskusion wird falsch geführt!

    Was ist eigentlich der Staat, wie definieren wir diesen?
    Das ist eigentlich die Auseinandersetzung, welche in den USA geführt wird, denn wer hatte die letzte Finanzkrise zu verantworten? Der US Staat, indem er als Quasi ober Bürge für alle Bauherren auftrat, egal ob diese Ihre Kredite je hätten zurückzahlen können. Und somit hat der Staat die Schulden einiger, auf alle abgewälzt, auch auf den deutschen Steuerzahler! Nun Fragen sich die Teeparty Anhänger zu recht, wenn wir dem Staat erlauben sich unbegrenzt zu verschulden, wird er nur seine Aufgaben erfüllen, oder sozialisiert er wieder irgend welche Probleme von nur ein paar Bevölkerungsschichten auf alle, obwohl ein Großteil der anderen, die selben Probleme immer selber bezahlt und müssen alle ständig die enormen Kosten für Kriege bezahlen, die auch nur wenigen nützen? Also ist es doch besser, wenn man den Staat so behandelt wie er auch nur handeln kann, indem man ihn wie ein von jedem beeinflussbares Kind mit Taschengeld behandelt, welches nur endliche Summen zu Verfügung hat und dann auch entsprechend handelt! Alles andere, Schuldenbremsen und sonstige Versprechungen des Staates sind nur Illusionen.
    Illusionen, warum, weil z.B. in NRW, werden doch schon jetzt neue Finanztechnische Tricks angewendet und neue ungerechtfertigte Schulden aufzunehmen, indem man selber Fonts schafft, die zwar irgend einem Zweck dienen aber den Steuerzahler als Bürge in Haftung nehmen und in keiner Bilanz auftauchen. Also warum noch weiter solche Spielchen, die Amis machen es richtig, einen endgültigen Schnitt und dann muss der Staat endlich wie jeder arbeitende Bürger haushalten!
  9. #18

    .....und wieso???

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Republikaner im Repräsentantenhaus legen einen Gesetzentwurf vor, der demokratische Senat kippt ihn gleich wieder: Nach zwei nächtlichen Kampfabstimmungen ist der US-Kongress weiter von einer Einigung im Schuldenstreit entfernt als je zuvor. Jetzt wird es wirklich gefährlich
    ...."ein Geschenk an die Tea-Party-Konservativen, das für die Demokraten völlig inakzeptabel war: die Forderung nach einem neuen Verfassungszusatz, der einen ausgeglichenen Haushalt verbindlich vorschreibt" - wieso ist denn so ein vernünftiger Verfassungszusatz inakzeptabil für die Demokraten??? Die USA leben seit Jahren über ihre Verhältnisse - also kann ich nur hoffen, dass die Republikaner in dieser Frage nicht einknicken!!!!
  10. #19

    Vater Staat wird gekillt.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Republikaner im Repräsentantenhaus legen einen Gesetzentwurf vor, der demokratische Senat kippt ihn gleich wieder: Nach zwei nächtlichen Kampfabstimmungen ist der US-Kongress weiter von einer Einigung im Schuldenstreit entfernt als je zuvor. Jetzt wird es wirklich gefährlich.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...777454,00.html
    Die Republikaner sind gegen den Sozialstaat. Keinen Vater Staat also: Sie sehen die Familie im Zentrum der Sozialpflichten. Nach ihrer Auffassung wird nur ein Staat benötigt, der die Sicherheit von Leib & Leben sowie Eigentum nach Innen wie nach Außen sichert.

    Da die Sozialstaatskosten aber 2/3 des Bundesetats der USA ausmachen, kann man nur hier kürzen. Diese Kürzungsabsicht wird mit dem Hebel Schuldenbremse umgesetzt. Alles andere wäre irrationales Handeln einiger mächtiger Dummköpfe in der republikanischen Partei.

    Übrigens: Auch bei uns kommen wir in die Lage, dass die Konservativen via Schuldenbremse den Sozialstaat verkleinern können.


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