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US-Schuldenkrise: Wall Street fürchtet den Doppelschlag

Trotz des Sparkompromisses von Washington geht die*Angst an den US-Börsen um - und treibt Aktivisten zu textillosen Protestaktionen. Die Investoren haben erkannt, dass der Schuldenstreit die wahren Probleme nur vertuscht: Die USA drohen in eine zweite Rezession zu schlittern.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...778300,00.html
  1. #50

    Mehr Steuern ... weniger Ölverbrauch

    Zitat von taun Beitrag anzeigen
    Hier hängt die Wertschöpfung aber auch von Faktoren wie den ÖLPREIS ab.
    Dieser wir im gegenwärtig ablaufenden OIL PEAK nicht mehr mit billigst-Energie zur US-Wertschöpfung beitragen können.
    Gleichzeitig wird in der breiten Masse, in den Sozialsystemen (nach Wunsch der TEA-PArty) gespart und dadurch WIRTSCHAFT, DA WO SIE ENTSTEHT, zerstört.
    Der Wahn des Irrsinn wie es die 'Tea party' repräsentiert ist aber auch Ergebnis einer Nation die Notwendigkeiten wie Senkung und Ersatz zu Öl seit Jahren verschleppt und lieber billige XXL-Autos kauft als sich der Zukunft zu stellen.

    Dazu kommt dass in den USA schon heute eine hohe Verbrechensrate existiert und auch die 'Tea party' Fans wissen dass bei ihrem Kurs dass noch mehr ansteigen wird.
    Und helfen auch die vielen privaten Waffen nicht weiter wenn Städte und US-Staaten in der Kriminalistät versinken (werden).

    Aber auch bei uns haben die Bürger incl. Medien doch die Linie einfach abzuwarten und eben ein großes Autos und schlecht ungedämmte Häuser zu nutzen solange zu bezahlbar.
    Die Amis sind uns da nur um Jahre vorraus in diesem konsequenten Weg des Niederganges.

    Ein Positives: Deutschland kann jetzt anfangen in den USA junge Menschen anzuwerben die bei uns in sozialer Sicherheit hochwertige Jobs und Nachwuch sich gönnen können.
  2. #51

    USA wird abgestuft und geschrumpft

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Trotz des Sparkompromisses --- Angst --- US-Börsen --- Aktivisten --- Investoren --- Schuldenstreit --- Rezession
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...778300,00.html
    Die Ratingagenturen werden schon in Kürze die US-Staatsanleihen von derzeit AAA auf 00 umstufen.
    00 steht für WC. Unsere gesparten „Werte“ werden wohl virtuell hinweggespült. Papier gibt es nicht mehr in der Welt der Spekulationen; alles ist virtuell.
    WC steht auch für What? Crisis? So fragen die hysteriefreien Menschen.

    Doch nun zur „Sache“: Die Finanzmeteorologen haben das schlechte Finanzwetter schon länger kommen sehen:
    http://www.leap2020.eu/GEAB-N-56-Son...000_a6686.html
    Für aufmerksame Beobachter keine Überraschung.

    Was sind denn das für Leute: "Aktivisten", "Investoren" ??
    6.8.2011 – 08:41
  3. #52

    ....

    Zitat von rkinfo Beitrag anzeigen
    Ein Positives: Deutschland kann jetzt anfangen in den USA junge Menschen anzuwerben die bei uns in sozialer Sicherheit hochwertige Jobs und Nachwuch sich gönnen können.
    Das glauben sie doch nicht ernsthaft!

    Obwohl ... dem teutschen Mikel wuerde es gut zu gesicht stehen Meinungsfreiheit, entrepreneurship und gerechte Entlohnung first hand vorgelebt zu bekommen;
    dies ist aber auch der Grund warum jene nicht 'kommen' werden!

    Es ist selbst fuer Fachkraefte aus der dritten Welt nicht attraktiv nach Deutschland einzuwandern!
  4. #53

    Sparen und Geldumlauf

    Zitat von clonck Beitrag anzeigen
    Alles korrekt. Das Problem ist der Kult des Geld hortens. Egal ob es einzelne Milliardenvermögen oder die Summe der Kleinsparer ist. Das Geld wird damit dem Wirtschaftskreislauf und damit seiner eigentlich Funktion entzogen. Gepaart mit der unseeligen Möglichkeit der Banken aus dem Nichts Geld schöpfen zu können entsteht so die Illusion das Geld würde "arbeiten" und per Rendite mehr werden.

    Die Krux ist nur, dass das Maß der wachsenden Geldberge die Wachstumsmöglichkeiten der realen Wirtschaft vor Jahren schon überholt hat. Durch die ausufernde, unbegrenzte Schuldgeldschöpfung der Zentralbanken wurde die Illusion künstlich am Leben gehalten.

    Es enstehen Blasen, denn die Geldmengen müssen immer wieder irgendwo angelegt werden - am Immobilienmarkt mit den bekannten Folgen, am Aktionmarkt mit grotesk verzerrten Kursen, am Rohstoffmarkt mit spekulativen Preisen, am Goldmarkt mit ebenso lächerlichem Kurs, am Devisenmarkt wovon die Schweizer grad ein Lied singen können und durch die kreative Schöpfung krimineller, "innovativer" Finanzprodukte.

    All das ist voll daneben und wird mit Pauken und Trompeten in die Hose gehen. Man muss nicht BWL, VWL und Ökonomie studiert haben um das zu verstehen. Grundrechenarten und ein bischen Grips reichen völlig aus.
    Also Geld horten Seitens von Normalverdienern (sparen) finde ich als solches nicht schlimm. Da ich kein Freund von Krediten bin, muss ich sparen, wenn ich mir später mal eine größere Anschaffung (ggf. eine Immobilie) leisten möchte.

    Es sollte nur nicht in irgendwelchen spekulativen Fonds o. ä. angelegt werden. Selbst Inflation nehme ich damit in Kauf.

    Wenn man allerdings das Geld irgendwelchen professionellen Spekulanten (z. B. Fondsmanager) überlässt, dann fluten die damit die Welt und treiben die Preise in die Höhe. Für sinnvolle Produkte (Nahrungsmittel und Rohstoffe) oder für ungenutzte Büroimmobilien. Eine weitere Möglichkeit für Inflation ist, wenn jeder immer sofort alles ausgibt. Denn dann zirkuliert der Geldkreislauf überhitzt und die Preise steigen ebenfalls (denn Inflation wird durch Geldmenge und Geldumlauf bestimmt).

    Schlimmer für die Inflation sind allerdings Kredite. Hier zähle ich auch Ratenzahlung dazu. Wer kein Geld hat, und selbst für kleinere Produkte im Wert von 100,- DM Ratenzahlung vereinbart, vergrößert den Warenumsatz. Für den Betrieb ist es nicht von Belang, ob diese Kredite vollständig zurückgezahlt werden. Das zahlen wir alle schon über höhere Preise mit. Aber zunächst vergrößert sich in den Büchern der Unternehmer die Geldmenge (Verbindlichkeiten).

    Dadurch entsteht nicht nur eine Blase, sondern durch diese fiktive Geldmenge fühlen sich die Unternehmer angesichts der Kauflust (auch derjenigen, die kein Geld haben) angeregt, die Preise weiter zu erhöhen. Und wenn man sieht, wie groß die Zahl der Leute ist, die - auch durch hunderte von Kleinkrediten - hoch verschuldet sind, ist das eine signifikante Menge!

    Entschleunigung, Nachhaltigkeit und Augenmaß würden unsere Finanzprobleme lösen. Und lassen sie sich nicht einreden, dann würde die Wirtschaft zusammenbrechen und die Zahl der Arbeitslosen steigen! Mittel- und Langfristig geht es nämlich nicht anders.
  5. #54

    Traditionelles Kinderspiel

    Traditionelles Kinderspiel:

    "Taler, Taler, du musst wandern, von der einen Hand zur andern."

    Bisherige Spielregeln:

    Schleichende Inflation (1. destruktive Geldumlaufsicherung)
    Liquiditätsverzichtsprämie (2. destruktive Geldumlaufsicherung)

    Die Mitspieler haben zu bemängeln:

    Aufspaltung der Gesellschaft in Zinsgewinner (Dekadenz) und Zinsverlierer (Proletariat)
    Massenarbeitslosigkeit
    Wachstumszwang, um der Massenarbeitslosigkeit entgegenzuwirken
    Umweltzerstörung wegen Wachstumszwang
    Korruption, Kriminalität, Terrorismus und Krieg

    Die hohe Politik verspricht: Besserung, ohne die bisherigen Spielregeln zu ändern

    Die Religion predigt: Vertragt euch, Kinder, die Spielregeln sind gut!

    Neue Spielregeln wollen sich die Mitspieler bis zum Ende des Spiels (globale Liquiditätsfalle nach J. M. Keynes, klassisch: Armageddon) gar nicht erst vorstellen, denn was wäre die Welt ohne die hohe Politik…

    http://www.deweles.de/files/soziale_marktwirtschaft.pdf

    …und auch noch ohne die Religion:

    http://www.deweles.de/files/himmel_auf_erden.pdf








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