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US-Schuldenkrise: Republikaner lassen Boehner auflaufen

Jetzt heißt es alle gegen alle: Im Nervenkrieg um eine Erhöhung der US-Schuldengrenze musste Republikaner-Führer Boehner eine geplante Abstimmung im Repräsentantenhaus absagen - weil sich das eigene Lager nicht auf einen Kurs einigen kann.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...777241,00.html
  1. #40

    ne schöne runde sache

    die tea party war eine ursache für die gründung des staates USA, jetzt wird sie an seinem ende maßgeblich beteiligt sein.
    was nicht sein darf, kann auch nicht sein....lol... vielleicht sollte man wirklich mal ausprobieren, was passiert, wenn die usa wirtschaftlich völlig zusammenbrechen. hauptsache, die steuern für reiche bleiben niedrig.
  2. #41

    Umgang mit Staatsfeinden

    Zitat von JanBratherig Beitrag anzeigen
    Wenn es um soviel Geld geht, wundert es mich, dass noch kein TeaParty-Abgeordneter der Republikaner erschossen worden ist; die Amis sind doch sonst nicht so zimperlich, wenn es um die Feinde ihres Wohlstands geht.
    Ich hoffe zumindest sehr, dass sich die Tea-Party-Bewegung bald ein Eigentor schießt. Leider ist es so, dass viele der Tea-Party-Anhänger gar nicht wissen, dass sie nur manipuliert und instrumentalisiert werden. Die Mehrheit der Leute sind nicht gerade die geistigen Überflieger und so glauben sie tatsächlich, dass es da bei der Blockadehaltung um Freiheit geht. Es kommt hinzu, dass der meistgesehene TV-Sender ebenfalls auf der Linie ist und das bleibt nicht ohne Folgen. Es bleibt zu hoffen, dass die Mehrheit der Amerikaner erkennen, wem sie das Desaster zu verdanken haben und dann wird es für die Republikaner und die Tea-Party eine herbe Niederlage geben.
  3. #42

    Es ist alles sowieso eine Farce...

    die dumme Republikaner und auch die dumme Demokraten haben nichts mehr anzubieten. Auch wenn Obama jetzt zu John Boehners zugesagt hätte, hatten die Republikaner später IHREN Plan abgelehnt.

    Das Land ist ein Witz, die Bevölkerung verdummt, und das Medien treibt es foran für Ihren Spendern.
  4. #43

    Schlechter Vergleich

    Zitat von country_yokel Beitrag anzeigen
    Ich will mir nicht ausmalen, wie die Journalisten des SPIEGEL über George Bush herfallen würden, wäre er in einer ähnlichen Situation wie Obama jetzt.

    Da würden sehr schnell Begriffe wie "Führungsschwäche", "Inkompetenz" oder "texanischer Hinterwäldler" aus der Schublade geholt werden.

    Aber hier wird bei jedem Bericht deutlich, dass Obama nur Opfer der Umstände ist. Und hinter allem steckt ohnehin die erzkonservative und ultraböse amerikanische Tea Party Bewegung.
    Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Obama kann kaum etwas tun. Die Blockierer sind nicht in seiner Partei.

    Die Tea-Party bereitet eine Art Staatsstreich vor um am Ende als Gewinner da zu stehen. Gegen diese politische Destruktivität kann man nichts machen.

    Was soll Obama tun? Nachgeben und sämtliche Sozialleistungen - die sowieso kaum existent sind - streichen?

    Es ist ein Witz, dass sich in den USA Steuern schlichtweg nicht erhöhen lassen. Dieses Land ist und bleibt politisch unbeweglich.

    Und hören Sie mit Bush auf. Dieser hat diese ganze Misere zu verantworten. Er hat diese Schuldenlast angehäuft. Er hat die oberen Einkommen massiv entlastet und ist, wie ein Cowboy, ohne Sinn und Verstand in einen Krieg nach dem anderen gegangen.

    Bush wurde zu jeder Zeit zu Recht kritisiert.

    Beziehen Sie doch mal Stellung, was sollen die Demokraten machen? Sind sie jetzt die Schuldigen? Ich weise darauf hin, dass es die Republikaner sind, die keine Möglichkeit Auslassen, zu erklären, dass Sie zu keinem Kompromiss bereits sind.
  5. #44

    Alles wird gut

    viele SPON-Leser sehen die Mitglieder der Tea-Party als das Hauptübel an. Nun grundsätzlich kann keine vernünftig denkender Mensch etwas dagegen haben, wenn sie sagen: Stop mit der Staatsverschuldung und keinen Schritt weiter. Was gegenüber dem amerikanischen Volk und Präsident Obama unehrlich und unredlich ist, ist der Umstand, das der beste aller Präsidenten, der Republikaner George W. Bush seinem Nacholger zwei teure Kriege und eine Finanzkrise hinterlassen, in der der Staat Banken, Versicherungen und Autobauer mit Milliarden unter die Arme greifen musste. Gleichwohl hat Obama die Macht, in den nächsten Jahren hunderte von Milliarden im Militärhaushalt einzusparen. Würde er das umsetzen, würde die Rüstungslobby den Teebeuteln unter den Republikanern Feuer unter dem Hintern machen, dass die froh wären, in kochendes Wasser springen zu dürfen.
  6. #45

    Cassandras Worte!

    Zitat von Solid Beitrag anzeigen
    Da wird aber eine denkwürdige Show geliefert.

    Der Tipp lautet:
    Die Tea Party wird die Pleite gezielt herbeiführen. Die USA werden ein paar Tage zahlungsunfähig bleiben, danach wird die Schuldengrenze angehoben.

    In der Zwischenzeit wird das Rating herabgestuft und die Zinsen schießen in die Höhe. Und dann bekommen die Anhänger der Tea Party mehr Ertrag für ihre risikolosen Einlagen, weil ja die Zinsen steigen.

    Diese Zinsen müssen selbstverständlich die kleinen Steuerzahler aufbringen...

    Und hernach geriert man sich als Retter der Nation, weil man der Anhebung der Schuldengrenze doch noch zugestimmt hat.

    Vielleicht gibts als Goodie oben drauf auch noch ein wenig Kahlschlag in den Sozialsystemen.
    Allein, ich glaube ihr!
  7. #46

    .

    Zitat von yk007 Beitrag anzeigen
    Das Land ist ein Witz, die Bevölkerung verdummt, und das Medien treibt es foran für Ihren Spendern.
    Und dieser Satz verdeutlicht Ihre Intelektuelle Überlegenheit? ;-)
  8. #47

    Die falsche Frage ...

    ... wird zwischen Republikanern und Demokraten diskutiert.

    Letztlich geht es doch um die Erkenntnis, daß man nicht dauerhaft mehr ausgeben kann, als man einnimmt. Egal wie weh das tut. Um die sinnvolle Verteilung des vorhandenen, sowie um die gerechte Besteuerung der Besitzenden und Verdienenden geht es aber auch.

    Weder das maßlose Sparen (nur um keine Steuern erheben zu müsssen) noch das maßlose Besteuern (nur um nicht Sparen zu müssen) wird helfen.

    Es muß also eine Besinnung auf die Notwendigkeiten stattfinden ... und das vermisse ich (nicht nur in den USA) sehr.

    Wir alle werden den Preis für das "Zaudern von heute" recht bald bezahlen müssen ... es wird dann teuerer als es nötig gewesen wäre.
  9. #48

    Titel

    Zitat von Burkhardt1949 Beitrag anzeigen
    Da werden die bösen Republikaner gescholten, weil sie die Schuldengrenze nicht anheben wollen. Schuldengrenze anheben und weiter so machen wie bisher?
    Besser nein. Besser sparen - Kriegseinsätze im Irak und Afghanistan beenden, Rüstungsausgaben senken - das sparrt hunderte von Milliarden $ jährlich. Mehrwertsteuer einführen, um den Konsum auf Pump zu beenden ( welches Land kann es sich leisten, dass seine ,, Wirtschaftsleistung,, zu 70% aus Konsum besteht?)und um das Budget auszugleichen.
    1. in den letzten Jahren hatten die Reps auch keine Probleme damit gehabt diese Grenze hoch zusetzen solange einer der ihren im Amt war. 2. Irak- und Afghanistankrieg zu beenden, dagegen sind aber ebenfalls diese Hardliner. 3. Militärausgaben senken lehnen die Reps ebenfalls ab und 4. Steuererhöhung ist für die Sozialismus und Kommunismus. Die gesamte Aktion der Reps ist ein Wahlkampfmanöver nichts weiter und der US-Bürger wird erneut auf diese Mafia herein fallen.
  10. #49

    Die größte Gefahr für Amerika sind die eigenen Politiker und niemand von Auserhalb

    Bei einem Besuch in Reno und Las Vegas konnte ich Leute beobachten, die dachten in der Letzen Sekunde, mit ihren letzen Dollars, könnten sie dem Untergang noch entgehen. Ich konnte erleben, dass bei diesen Menschen die Hoffnung zuletzt gestorben ist. Aber gestorben ist sie!
    Es zeigt sich, dass die viel gerühmte Verantwortung dem eigenen Volk gegenüber als auch dem Rest der Welt diesen amerikanischen Politikern egal ist. Auch wird erschreckend deutlich, dass solche Gruppen wie die Teaparty nicht gar nicht in der Lage sind Verantwortung zu übernehmen. Gott sei Dank, sind sie nicht in Regierungsverantwortung. Aber alle Verantwortlichen und da schließe ich B. Obama mit ein, sehen scheinbar nicht, dass sich der Kampf gegen den Terror in Luft auflöst. Wie wollen sie diesen weiter finanzieren, wenn die Weltwirtschaft nach 2009 wieder in eine Kriese fällt? Wodurch kann denn die USA, bei einem Bankrott, seine eigenen Bürger noch gegen den Terror von außen schützen? Für mich schaut es so aus, dass 911 nichts war gegen den Bankrott der kommen wird. Selbst wenn eine Einigung in letzer Sekunde erfolgen würde, es wurde soviel Außenpolitischer Schaden angerichtet. Warum soll den China noch im bisherigen Umfang amerikanische Staatsanleihen kaufen? Warum sollen denn die Bündnispartner sich noch weiterhin auf Amerika fokusieren?

    Die Welt ist durch das Kräftemessen von 3 (drei) Politikern unsicherer geworden.

    @ Eric Cantor
    Es ist erschreckend zu sehen, dass Amerika nach 911 nicht von Außen zerstört wird. Sie sollten Ihre Position schnellstens überdenken. Ansonsten wird es die Geschichte tun.

    @ John Boehner
    Scheitern an einzelnen in Ihrem Lager ist tragisch und zeigt auf, wie groß der eigene Einfluss ist. Jedoch haben Sie noch immer die Möglichkeit die Vernunft siegen zu lassen und parteiübergreifend ohne Hardliner einem Kompromiss zur nationalen Einheit zuzustimmen.

    @ Barack H. Obama
    Handeln Sie jetzt! Warten Sie nicht erst bis zum 2. August. Handeln Sie und umgehen Sie mit dem 14. Verfassungszusatz den Kongress. Ein Präsident, der nicht alles unternimmt um seine Nation zu retten, ist es nicht wert "Der mächtigste Mann" der Welt zu sein. Auch wenn es zu einem Impeachment-Verfahren kommen sollte. SIE HABEN DIE NATION GERETTET


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