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US-Rezession: Von der Wall Street auf die Straße
Für Abermillionen Amerikaner wurde 2010 das Jahr der unerwarteten, neuen Armut, auch für Pam Brown. Sie hat früher an der Wall Street gutes Geld verdient, dann verlor sie ihren Job. Von SPIEGEL-ONLINE-Autor Marc Pitzke.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...735737,00.html
- #1 30.12.2010 06:46 von
Hier könnte mein Klarname stehen
Die schlimmsten Zerstörungen richtet oft nicht die erste Welle eines Tsunamis an, sondern die zweite...oder dritte.
Bei uns wird über die Scheinfrucht des Aufschwungs gejubelt, dabei hat die Krise noch gar nicht richtig angefangen. - #2 30.12.2010 06:49 von
Wieso schreiben Sie nicht ueber Pam Brown?
Wieso erwaehnen Sie denn eingangs und ausgangs Pam Brown, wenn Sie im Artikel gar nicht auf den (Einzel-)Fall eingehen sondern nur Plattitueden schreiben?
Unter der Ueberschrift haette ich einen voellig anderen Inhalt erwartet. - #3 30.12.2010 06:57 von
Ohne Titel
Zitat aus dem Artikel: "...Amerikas hat ein kurzes Gedächtnis. Die Börsianer feiern das Ende der Krise - dabei beginnt sie sich gerade schon zu wiederholen. Die Banken spekulieren so schamlos wie vor dem Crash. Die Lobbyisten sind machtvoll wie ehedem. Dass die letzten zwei Jahre nichts anderes waren als ein monumentaler Insider-Bankraub - längst vergessen und verdrängt...."
Nicht nur Amerika(s) hat ein schlechtes Gedächtnis. Hier in Deutschland sieht es doch nicht anders aus. Nur dass wir hier noch ein soziales Netz haben - noch... - #4 30.12.2010 07:07 von
Hearts four
Die arme Pam tut mir sooo leid. Die ärmste musste sich erst mit 80 000 Kröten im Jahr durchschlagen und konnte deshalb nichts auf die hohe Kante legen, und heute hat sie gar nichts mehr, ausser einem Haufen Manolos. Deshalb rufe ich alle auf .... SPENDEN SIE !! Damit die Wall Street wieder ein Hort der Liebe und Menschlichkeit wird ! [/Ironie]
Aber keine Angst ... sie lebt ja in Amerika, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Heute ruiniert und wahrscheinlich in 24 Monaten Milliardärin. Wer braucht da noch ein soziales Netz ?
Vor 2 Jahren hätte sie im Interview wahrscheinlich noch auf die Asozialen, die nur faul rumliegen und nichts arbeiten, geschimpft.
Oft gehörte Argumente von solchen Leuten :
Wer wirklich arbeiten will, findet auch Arbeit.
Wer betteln kann, kann auch arbeiten.
Get a Job ! - #5 30.12.2010 07:17 von
- #6 30.12.2010 07:18 von Core Dump
Ich verstehe nicht...
...wie man mit 80.000 Dollar Gehalt im Jahr innerhalb von einem Jahr oder gar "ueber Nacht" nahe der Obdachlosigkeit und auf Suppenkuechen angewiessen sein kann. Man sollte meinen das man nach einigen wenigen Jahren Arbeit mehrere 10.000 Dollar auf der hohen Kante hat und so, auch wenn man sich zureucknehmen muss, problemlos 1-3 Jahre vom Ersparten leben kann wenn's drauf ankommt, oder gar noch laenger wenn man wirklich gut gespart hat. Ansonsten kann ich nur sagen, nicht unbedingt selber Schuld, aber naiver Umgang mit Geld.
- #7 30.12.2010 07:20 von
Tja.
Die Arbeitslosenzahlen steigen fast überall, verschönert dadurch, das man nur die Unterstützten zählt oder anderweitige Massnahmen benutzt, um diese Menschen aus der Statistik zu entfernen. Auch wenn diese Massnahmen in keinster Weise mit Arbeit zu vergleichen ist.
Die zunehmende Arbeitsgebersubvention auf vielfältiger Weise um Arbeitsplätze zu sichern, auch wenn deren Lohn noch nicht mal ein Leben sichert, nimmt auch zu.
Das Problem ist jedoch, das die Kurve der Kreditwürdigen Menschen immer weiter abfällt, so das die Banken den Verdienstausfall durch künstliche Produkte erstatten.
Und diese hin-, und herschieben.
Dadurch entstehen Blasen in sehr vielen Bereichen der Finanzindustrie.
Die Menschen, die Wirklich glauben, das Aktien und Obligationen und andere Produkte so gut sind, werden sehr Wahrscheinlich eines besseren belehrt, wenn die verschiedenen Blasen platzen.
Bei der nächsten 'Gewinnsubvention' der Banken ist Wahrscheinlich das Ende der Fahnenstange erreicht.
Den grossen und mächtigen Finanzfürsten gebe ich dann folgendes:
http://www.youtube.com/watch?v=F9q9eD1rzTA
Eine Strafe brauchen diese Menschen nicht.
Wenn sie plötzlich mit leeren Händen dastehen wird ihr Trümmerleben Strafe genug sein.
Denn eins ist vorprogrammiert. Bricht das Finanzsystem zusammen werden viele Menschen sich dagegen Wehren, einfach ein neues Aufzubauen.
Die Anzeichen sind alle da.
Verschuldung von Menschen, Städte, Firmen, Länder und Banken. Politikverdrossenheit. Mitgliederflucht bei den Parteien.
Verschieben sich die Reich/Armut-Balanzen weiter in diesem Tempo risikieren einen Umschwung der Massenbevölkerung von Hoffnung und Resignation hinzu Ohnmacht und Grenzenloser Wut. Auch dies ist leider Alternativlos.
Denn alles deutet darauf hin, das wir in einem Kapitalsklavensystem leben, wo einige wenige sich ein Traumleben leisten auf kosten der Bevölkerung. - #8 30.12.2010 07:35 von
Bravo, lasst doch ein Bot die Artikel zusammenlegen
Wieder ein Artikel den ein Journalist direkt aus einer Zeitung in GB hat.
- #9 30.12.2010 07:37 von
Bei dem Gehalt von.....
NY ist zwar eine teure Stadt, dennoch sollte man bei 80.ooo,- per Anno etwas zur Seite legen. Das ist allerdings für Amerikaner bis dahin ein Fremdwort gewesen und wahrscheinlich heute noch.
So bitter solche Lebensläufe und soziale "Abstiege" auch sind, auch bei uns finden viele Menschen keinen neuen Job mit einem vergleichbaren Letztlohn.
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