Die USA haben eine lange Historie Wirtschaftsprobleme mit militaerischen Engagement zu kontern.
Perry ist da nicht Anders, warum sich wundern?
Kann Mexiko den Krieg gegen die Drogenkartelle noch gewinnen? Die Zweifel daran*wachsen.*Nun*prescht*Rick Perry*mit einer Lösung vor, die außenpolitischen Konfliktstoff birgt - der Top-Republikaner will das US-Militär ins Nachbarland schicken.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...789558,00.html
Die USA haben eine lange Historie Wirtschaftsprobleme mit militaerischen Engagement zu kontern.
Perry ist da nicht Anders, warum sich wundern?
er will also Bush beerben- mit Waffenpraesens im Ausland den amerikanischen Waehler beeindrucken - ihm signalisieren, wir sind stark, wir sind tough, wir verschaffen uns Respekt. Woher will Perry den das Geld nehmen? Mich erschrecken die Nachrichten aus Mexiko, staendig findet man gekoepfte Menschen, der Drogenkrieg eskaliert und das erbaermliche mexikanische Regieme duldet oder bekaempft halbherzig die Drogenkartelle, Beamte werden in Mexiko bestochen oder dulden das Chaos im Land weil es dem eigenen Machterhalt dient. Das Amerika darunter leidet, ist klar. Warum investieren Amerikanische Firmen nicht mehr in Suedamerika? In den USA wird doch fast jedes 2te Produkt in China gefertigt. Statt Millitaerausgaben zu erhoehen, sollten die USA wieder fuer Arbeitsplaetze in Suedamerika und im eigenen Land sorgen und trocknen ganz nebenbei den Drogensumpf aus. Es wird zwar Jahre dauern aber fuer mehr Stabilitaet im eigenen Land und in Mexiko sorgen. Wenn die mexikanische Regierung nur am eigenem korrupten Machterhalt interessiert ist, muss man sie eben auf andere Weise zu ihrem Glueck zwingen. Waffen sorgen doch nur kurzfristig fuer Besserung.
Natürlich, leider so offensichtlich, dass es einem strammen Amerikaner nicht zugänglich ist.
Da kann ich Ihnen nicht zustimmen. Woher wissen Sie das denn?(für die ganz Schlauen: Legalisierung ist auch keine Option. Nur weil sie persönlich vielleicht ganz gut damit umgehen können, trifft das auf den grossen Teil der Bevölkerung noch lange nicht zu).
Im schlimmsten Fall kann man es folgendermassen sehen:
a) Durch Legalisierung wird sich die schlimme Lage, in der die Abhängigen sich befinden, wohl kaum verschlechtern
b) durch die Legalisierung kommt Geld in die Kassen des Staates
c) dieses Geld - ehrliche und intelligente Benutzung vorausgesetzt - kann für soziale Programme aller Art benutzt werden, um - langfristig - die Zahl der Abhängigen zu senken, in jedem Fall den Schaden, den die Drogen anrichten, zu verringern.
Bevor sich einer über diese Idee schieflacht: Ja, ich weiss, dass so etwas in den USA bestimmt nicht funktionieren kann, denn das wäre ja nicht Marktkonform.
Der Euro geht gerade unter. Eine unangenehme politische Atmosphäre verdichtet sich in unserem Land. Eine Eurodiktatur ist nicht mehr weit, Finanzkrise die keiner versteht....etc. etc. Also viel zu tun für die Medien.
Headline beim größten deutschen Onlinenachrichtenportal:
Irgendein komischer amerikanischer Privinzfürst, der keinerlei Entscheidungsgewalt besitzt, äußert eine Privatmeinung.
Das interessiert micht einen Scheißdreck! Das ist alles Hollywood. Diese ganzen Palin, Perry, Obama Storys könnt ihr euch an den Hut stecken.
Diese Amerikazentrierung des Spiegels ist unerträglich. Kennt ein Mensch in Amerika Horst Seehofer? Aber wir müssen jeden Penner kennen, der mal der Grüßonkel der Amerikaner werden will? Was sind das für Prioritäten?
Was ist das für eine Agenda? Soll das alles ablenken von der eingangs von mir beschriebenen Situation? So langsam kommts mir wirklich so vor.
Nach dem Krieg gegen den Terror nun der Krieg gegen die Drogen? Obwohl die US-Armee in Afghanistan nicht einen Finger krumm macht gegen die dortige Massenproduktion. Und obwohl eine Legalisierung und Besteuerung in vieler Hinsicht besser geeignet ist, die Gewinne und Macht der Drogenkartelle zu beschneiden.
Aber die US-Armee wächst halt weiterhin an ihren Aufgaben, nicht?
Perry hat zwar in den bisherigen Umfragen schwach abgeschnitten. Aber er war schließlich erst vor Kurzem der Wunschkandidat der Finanzelite. Jetzt muss er wieder aufholen.
Zu dumm, dass Ron Paul den anderen republikanischen Kandidaten in den Umfragen dauernd eine Menge Prozente wegschnappt. So bleibt für keinen der anderen Kandidaten genug übrig, um als Sieger dazustehen.
Ich stimme Ihnen voll und ganz zu, wenn man sich jetzt noch vor Augen führt, woher sich z.B. die Taliban finanzieren, kann man die Macht der Kartelle nur brechen, indem man den Geldfluß stoppt, und der ist so ergiebig, weil die Illegalität die Preise hochhält.
(Übrigens ist das auch die Meinung eines der erfahrensten Drogenbekämpfer in der USA)
Aber das erklären Sie mal unseren Volksvertretern, von denen gerüchteweise etwa 25% ein (legales) Alkoholproblem haben.
Es kann eigentlich nur bedeuten, daß an den richtigen, entscheidenden Stellen gehörig mitkassiert wird.
Die Erfahrungen mit legaler, kontrollierter Drogenabgabe hat klar gezeigt, welche Resultate zu erwarten wären: Integration der Suchtmittelabhängigen, Verringerung von Infektionen und Beschaffungskriminalität insbesondere -prostitution, soziale Verelendung nimmt ab..
Das Argument, daß dann Waffenhandel oder Menschenhandel zunehmen werden zieht nicht, man kann nich die Illegalität einer Tätigkeit gegen die Illegalität einer anderen aufrechnen.
Dieser Krieg kann nicht mit Waffen gewonnen werden. Und Menschen mit Suchtpotential werden immer Wege finden, ihre Sucht zu befriedigen.
Was ich nicht teile, ist Ihre Ansicht über die Wahlaussichten von Perry, ich fürchte, da haben Sie ziemlich Unrecht!
Robert Farago hat in der Washington Times einen Artikel über sehr interssante Vorgänge US-amerikanischer Geheimdienste veröffentlicht:
Operation Fast and Furious
Demnach hat die US-Administration sorgen, dass das Los Zetas-Kartel nach der Wahl 2012 die Macht in Mexico übernimmt und unterstützt im Gegenzug das Los Zetas feindliche Sinaloa Kartell. Dabei liefert die CIA wie gewöhnlich Waffen und lässt sich im Gegenzug mit Drogen bezahlen. Da musste die DEA dann eine 747 mit einer Ladung Kokain mal eben übersehen.
Soviel zu: War on drugs