APDie US-Arbeitsmarktzahlen sind so miserabel wie schon lange nicht mehr. Für Präsident Obama wird es jetzt eng: Die Wahl kann er nur gewinnen, wenn die Amerikaner sich im Aufschwung fühlen - doch der ist nicht in Sicht.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...836572,00.html
Sorry, aber da sind Sie leider den Lügen der Republikaner aufgesessen. Fannie Mae und Freddie Mac hatten keinen großen Anteil an den subprime mortgages. Kann man leicht herausfinden, indem man sich einfach die Zahlen ansieht.
Es gibt keine Konjunkturkrise in den USA, Politik und Wirtschaft weigern sich nur, veränderte Rahmenbedingungen anzuerkennen. Die Bevölkerungsstruktur ist eine andere geworden, es gibt zwar einige wenige Superreiche, aber immer mehr Alte und vor allem Arme.
Die haben andere Sorgen, als ihre zehnte Kreditkarte bis zum Bersten auszuschöpfen. Es gibt keine prosperierende Industrie, es gibt Abzockerfirmen, die für Hungerlöhne unter unwürdigen Bedigungen in den Schwellenländern produzieren lassen und dann ganz dick absahnen, siehe Apple. Die erstaunlich guten Wirtschaftsdaten der Unternehmen sind nicht strukturell bedingt, sondern ermanipuliert, beispielsweise durch einen künstlich gepushten Finanzmarkt. Dazu wird unangefochten der Schulden-Weltrekord verteidigt, der auch noch nach Inflation und noch größerer sozialer Ungerechtigkeit schreit.
Und was machen die Verantwortlichen? Sie schwemmen die Finanzmärkte, aber keineswegs die Leistungsbezieher und Arbeitnehmer, die einzig die Nachfrage anheben könnten. Sie ziehen überhaupt keine Konsequenzen und wirtschaften genauso weiter, wie es immer getan wurde, und wie es ein paar Tausend Superreichen dienlich war, nie aber der Bevölkerung, den Armen und den Arbeitsuchenden.
Die US-Wirtschaft steht nich am, sie steht im Abgrund. Getrieben durch peinliche Einfallspinsel wie Hubschrauber-Ben, der spätestens im Juli mit einem Q3 erneut die Märkte mit virtueller Liquidität pushen und weitere Staatsanleihen zur Schuldenvertuschung aufkaufen wird.
Das ist gerade so, als würde VW keine Autos mehr los und kauften sie schließlich selbst, der reinen Optik wegen, damit die Absatzzahlen optisch stimmen.
Wirtschaftliche wird so nichts bewegt, eine bestehende Krise wird lediglich verschlimmert.
rabenkrähe
Aber ohne lockere Geldpolitik und der Bewirtschaftung der Immobilienblase wäre die US-Wirtschaft schon jahrzehnte früher am Boden der Tatsachen zerschelt. Ein Land das über 50% der Wirtschaftskraft über den eigenen Konsum generierte, wird nun mal mit Einführung eines angelsächsischen Wirtschaftsmodells in den Boden gefahren. Eine lockere Geldpolitik war der einzige Weg um den Reichen ihr neoliberales Traummodell erhalten zu können. Und was noch wichtiger war, dem Rest der Bevölkerung wurde durch die Ausweiitung der Schuldenwirtschaft vorgegaukelt alles sei in Ordnung. Die Immobliblienblase hatte den Hausbesitzern ermöglicht, Jahr für Jahr neue Hypotheken auf ihren Grund und Boden auf zu nehmen um damit ihre Kreditkartenschulden zu begleichen.