Zitat von
londonium
Die USA - wie die meisten Staaten im Westen - haben vor allem ein Ausgabenproblem, weil sich Politiker - und hier ist Obama ein Paradebeispiel - gerne Waehlerstimmen gegen Almosen kaufen wollen. Viele von uns Waehlern machen diesen Zirkus mit, nur so gibt es auch Politiker, die mit diesem Spiel durchkommen. Gigantische Pensionen im oeffentlichen Dienst, 'entitlements', also Sozialabgaben und Subventionen muessen von Arbeitgebern und Arbeitnehmenrn der freien Wirtschaft erarbeitet werden. Und noch schlimmer: Urspruenglich wohlmeinend, aber inzwischen voellig ausser Kontrolle: die falschen Anreize, d.h. Arbeitslosenunterstuetzung immer wieder verlaengert, wen wundert's dass der Anreiz, einen Job anzunehmen sinkt. Omama ist auf der Ausgabenseite blind. Kann den Republikanischen Kongress gut verstehen. Bowles (ein Demokrat) und Simpson (ein Republikaner) haben den Weg gezeigt. Natuerlich muessen die Republikaner Steuererhoehungen zustimmen, aber der Sozialstaat kann nicht unangetastet bleiben. Je laenger viele von uns den Kopf in den Sand stecken, desto schwerer wird es in Zukunft, die Staatsschulden in den Griff zu bekommen. Denn mit Geld drucken werden doch wieder die falschen Anreize geschafft, Sparen, in eine Pension einzahlen wird bestraft und Leben ueber die Verhaeltnisse belohnt.