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US-Haushaltsstreit: Obama drängt Republikaner zu Kompromiss

DPADie Zeit drängt, am 1. März treten in den USA automatische Haushaltskürzungen in Kraft. Präsident Obama warnte nun, dies werde die Konjunktur abwürgen und Tausende Arbeitsplätze gefährden. Er fordert von den Republikanern eine "elegante Lösung".

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-882463.html
  1. #1

    Bla bla...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zeit drängt, am 1. März treten in den USA automatische Haushaltskürzungen in Kraft. Präsident Obama warnte nun, dies werde die Konjunktur abwürgen und Tausende Arbeitsplätze gefährden. Er fordert von den Republikanern eine "elegante Lösung".

    Haushaltsstreit: Obama drängt Republikaner zu Kompromiss - SPIEGEL ONLINE
    Glaubt diesen Schwachsinn eigentlich irgendjemand ernsthaft? Zuletzt sollte es am 1. Januar soweit sein, davor am 1. November, und davor, und davor, und davor....
    Schließlich wird einfach die Schuldenobergrenze angehoben. Da haben sich Demokraten und Republikaner immer ganz doll lieb.

    Und in ein paar Jahren geht dann das ganze Spiel von vorne los.

    Genauso wie Griechenland im letzten Jahr auch ständig sooo kurz vor der Pleite stand, und dann immer zwei Tage vor dem Stichtag plötzlich genug Geld aus dem Nichts für zwei weitere Monate Hängepartie aufgetaucht ist.

    Bla bla bla...
  2. #2

    Schulden hoch

    Es gibt zwei mögliche Wachstumsmodelle für eine Volkswirtschaft: Ständig höhere Staatsverschuldung oder die Erzeugung von Exportüberschüssen. Letzteres ist der USA wegen des manipulierten zu hohen Dollar-Kurs nicht möglich.

    Wer eine Alternative sieht, ist ein heisser Anwärter auf den nächsten Ökonomie-Nobelpreis.
  3. #3

    Schulden beim FED

    Denn größten tlTeil ihrer Schulden haben die Amerikaner eh bei ihrer Nationalbank ist so als hätte ich riesoge Schulden bei meinem eigenen Drucker, damit wollen sie nur Angst machen vorallem sind die Schulden der Amis mit einem Festen Zinsatz belegt während bei deutschen Staatsanleihen der Gläubiger sowieso noch einen Inflationsausgleich bei seinen Schuldverträgen hat so hat eher DE ein Schuldenproblem welches man nicht mit Abwertung lösen kann.
  4. #4

    londonium

    Die USA - wie die meisten Staaten im Westen - haben vor allem ein Ausgabenproblem, weil sich Politiker - und hier ist Obama ein Paradebeispiel - gerne Waehlerstimmen gegen Almosen kaufen wollen. Viele von uns Waehlern machen diesen Zirkus mit, nur so gibt es auch Politiker, die mit diesem Spiel durchkommen. Gigantische Pensionen im oeffentlichen Dienst, 'entitlements', also Sozialabgaben und Subventionen muessen von Arbeitgebern und Arbeitnehmenrn der freien Wirtschaft erarbeitet werden. Und noch schlimmer: Urspruenglich wohlmeinend, aber inzwischen voellig ausser Kontrolle: die falschen Anreize, d.h. Arbeitslosenunterstuetzung immer wieder verlaengert, wen wundert's dass der Anreiz, einen Job anzunehmen sinkt. Omama ist auf der Ausgabenseite blind. Kann den Republikanischen Kongress gut verstehen. Bowles (ein Demokrat) und Simpson (ein Republikaner) haben den Weg gezeigt. Natuerlich muessen die Republikaner Steuererhoehungen zustimmen, aber der Sozialstaat kann nicht unangetastet bleiben. Je laenger viele von uns den Kopf in den Sand stecken, desto schwerer wird es in Zukunft, die Staatsschulden in den Griff zu bekommen. Denn mit Geld drucken werden doch wieder die falschen Anreize geschafft, Sparen, in eine Pension einzahlen wird bestraft und Leben ueber die Verhaeltnisse belohnt.
  5. #5

    Wachstumsmodelle mit Schönheitsfehlern!

    Zitat von Progressor Beitrag anzeigen
    Es gibt zwei mögliche Wachstumsmodelle für eine Volkswirtschaft: Ständig höhere Staatsverschuldung oder die Erzeugung von Exportüberschüssen. Letzteres ist der USA wegen des manipulierten zu hohen Dollar-Kurs nicht möglich.

    Wer eine Alternative sieht, ist ein heisser Anwärter auf den nächsten Ökonomie-Nobelpreis.
    Hallo Progressor,

    unsere wunderschönen Wachstumsmodelle leiden an einigen
    Schönheitsfehlern, die immer wieder gerne übersehen werden. Ein
    unreguliertes Bankenwesen, undurchschaubare Finanzmärkte und
    undurchsichtige Finanzprodukte. Hinzu kommen noch die unglaublichen
    Voluminia des organisierten Drogenhandels (der Drogenhandel ist nur
    einiges von vielen lukrativen Geschäftsfelder) hat ein größeres
    Volumen als der gesamte Erdölhandel. Steuerparadiese (auch die
    Inselchen von Great Britian und der Niederlande, auch innerhalb der
    USA) sorgen für einiges Durcheinander. Die Vermögensverteilung hat
    sich zu Lasten der Normalverdiener verschoben, eine Trendwende ist
    nicht in Sicht. Ein chaotisches Steuersystem mit zahlreichen
    Subventionsmitnahmeeffekten kommt begünstigend hinzu.

    Die internationalen Notenbanken versuchen sich als Systemretter und
    als Brandherdbekämpfer in der Not.

    Euro: Die Welt am Rande eines Währungskrieges - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
    Franz, Soros & Fuest : "Wir haben das Schlimmste noch nicht hinter uns" - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
    Druckerkolonne der Notenbanken: Nur Gold wird übrig bleiben - Börse - Finanzen - Wirtschaftswoche
  6. #6

    Zitat von londonium Beitrag anzeigen
    Die USA - wie die meisten Staaten im Westen - haben vor allem ein Ausgabenproblem, weil sich Politiker - und hier ist Obama ein Paradebeispiel - gerne Waehlerstimmen gegen Almosen kaufen wollen. Viele von uns Waehlern machen diesen Zirkus mit, nur so gibt es auch Politiker, die mit diesem Spiel durchkommen. Gigantische Pensionen im oeffentlichen Dienst, 'entitlements', also Sozialabgaben und Subventionen muessen von Arbeitgebern und Arbeitnehmenrn der freien Wirtschaft erarbeitet werden. Und noch schlimmer: Urspruenglich wohlmeinend, aber inzwischen voellig ausser Kontrolle: die falschen Anreize, d.h. Arbeitslosenunterstuetzung immer wieder verlaengert, wen wundert's dass der Anreiz, einen Job anzunehmen sinkt. Omama ist auf der Ausgabenseite blind. Kann den Republikanischen Kongress gut verstehen. Bowles (ein Demokrat) und Simpson (ein Republikaner) haben den Weg gezeigt. Natuerlich muessen die Republikaner Steuererhoehungen zustimmen, aber der Sozialstaat kann nicht unangetastet bleiben. Je laenger viele von uns den Kopf in den Sand stecken, desto schwerer wird es in Zukunft, die Staatsschulden in den Griff zu bekommen. Denn mit Geld drucken werden doch wieder die falschen Anreize geschafft, Sparen, in eine Pension einzahlen wird bestraft und Leben ueber die Verhaeltnisse belohnt.
    Die Schulden der USA sind kritisch, so weit, so richtig. Aber das bestreitet auch niemand, v. a. Obama nicht.

    Tatsächlich wurden unter Obama so gut wie keine Ausgaben erhöht. Ein Sozialstaat, in dem ein zuckerkranker Kellner kein Insulin bekommt, kann wohl kaum überdimensioniert sein.

    Das Problem wurzeln, wie bekannt, in den Kriegskosten, die Obama nicht einfach kürzen konnte.

    Aber das will er ja jetzt angehen, die Nominierung von Hagel ist da ein deutliches Zeichen.

    Was noch fehlt, ist die einsetzende Diskussion über die Legitimation bestimmter Formen der Kriegführung, Stichwort Drohnen.
  7. #7

    Zitat von nixda90 Beitrag anzeigen
    Denn größten tlTeil ihrer Schulden haben die Amerikaner eh bei ihrer Nationalbank
    Das ist falsch, schauen Sie sich die Zahlen an.


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