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US-Haushaltskrise: Republikaner fürchten Rache der Wähler

Der Streit über die US-Schuldengrenze spaltet Amerika, lange trieben die Republikaner Barack Obama vor sich her. Doch nun werden sie nervös: Die Partei ist zerrissen zwischen radikalen Rechten und moderaten Kräften. Den Wählern gefällt das gar nicht - davon könnte der Präsident profitieren.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...774564,00.html
  1. #50

    völlig andere Meinung

    Zitat von hackelberg Beitrag anzeigen
    ja haette ich auch nicht gedacht, das es bei uns doch recht gut aussieht. es gibt bei uns auch vier parteien. und damit auch einen generellen wechsel z.b. durch den aufstieg der gruenen.
    in amerika gibt es ja quasi seit vielen hundert jahren nur zwei parteien. .....
    Das sehe ich persönlich ganz anders. Eine Demokratie braucht nicht zwangsläufig mehr als zwei klar getrennt agierende Parteien. Sowohl die Demokraten als auch die Republikaner haben an sich schon so viele Nebenarme und decken damit auch den politischen Willen des Großteils der Menschen in den USA ab. Desweiteren gehören Lobbygruppen zu einer funktionierenden Demokratie dazu. In Deutschland sind sie sogar im Grundgesetzt verankert. Lobbygruppen vertreten ja lediglich die Interessen ihrer jeweiligen Mitglieder. Bis auf wenige Ausnahmen sind auch die Lobbygruppen am mächtigsten die mit den meisten Mitgliedern aufwarten können. Dies ist ein vollkommen legitimer Ansatz von Demokratien. Natürlich gibt es auch hier leider Ausnahmen wie bspw. die Pharmalobby. Aber demgegenüber stehen der Lobbyverband der Rentner oder der Lobbyverband der Sportvereine die natürlich aufgrund ihrer Mitgliederstärke demokratiefördernd wirken.

    Die USA ist mit Sicherheit eine funktionierende Demokratie.
    Man muss hier ganz klar Theorien wie von Charles de Montesquieu von der Realität trennen.
    Und was viele gerade in Europa vergessen ist die Tatsache das auf kommunaler Ebene in den USA viele Bürgerentscheide durchgeführt werden, das reicht dann hinunter bis zur Wahl des "Dorfsheriffs". Da könnte sich Europa (aussnahme Schweiz) durchaus was von abschauen. Aber wie so oft ist das Schimpfen über die USA die einfachere Wahl!
  2. #51

    Wozu eine Überschrift bei Kommentaren?

    Ich bezweifle, dass es dabei im Demokraten vs Republikaner geht.
    Keine Ahnung wer bei dieser geschauspielerten Verzögerung Profit schlagen wird, aber kurz vor 12 wird die FED ihre Druckmaschienen anwerfen.
  3. #52

    Sorgen

    Zitat von ratxi Beitrag anzeigen
    Da Hauptinteresse liegt selbstverständlich nur im Erhalt oder im Erlangen der eigenen Macht.
    Man sollte von einem Politiker, der von Natur aus schon eitel, egoistisch und machtbesessen ist, nicht erwarten, dass er an einer wirklichen Zukunft interessiert ist.
    Zumal er selbst meist nicht viel mehr als 20 Jahre eigener Zukunft mehr hat.
    Dies hilt im übrigen nicht nur für Amerika, sondern für die Politik generell.
    Man "sorgt" sich natürlich um die Zukunft, weil es gerade in ist und man ausserdem ja auch junge Wähler braucht...
    Politiker - Ausnahmen bestätigen die Regel - sorgen sich um "die Zukunft" = ihren Machterhalt = die finanzielle Sicherung ihrer rein persönlichen Zukunft und der ihrer Familie. Die Zukunft aller anderen ist ihnen schnurzpiepe, und nur wenn es gar nicht anders geht, tun sie so, als kümmerten sie sich auch um die Zukunft "der Menschen" (wie es im politischen Sprachgebrauch so verräterisch heißt. Sie selber nehmen sich als Götter wahr). Und die wählen wir "alternativlos" immer wieder.
  4. #53

    @Silver Surfer: Merkbefreit?

    Zitat von Silver Surfer Beitrag anzeigen
    Die Demokraten und Obama haben sich kein Stück bewegt aber in Deutschen Medien sind es dann immer die Republikaner und insbesondere die Tea Party die Schuld sind.
    Wie kommen Sie denn auf DIE Idee? Tatsächlich hat Obama mehr geboten, als die GOP selbst noch vor einigen Monaten gefordert hat, aber die Republikaner haben trotzdem nein gesagt. Denen ist scheinbar gar nichts mehr peinlich, die wollen keinen Kompromiß, sondern die bedingungslose Kapitulation der Demokraten. Nur wenn man die Nachrichten völlig ignoriert kann man behaupten, daß die Dems "sich kein Stück bewegt" hätten. Ganz schön dreist.
  5. #54

    US-Krise und die Rache

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Streit über die US-Schuldengrenze spaltet Amerika, lange trieben die Republikaner Barack Obama vor sich her. Doch nun werden sie nervös: Die Partei ist zerrissen zwischen radikalen Rechten und moderaten Kräften. Den Wählern gefällt das gar nicht - davon könnte der Präsident profitieren.
    http://www.spiegel.de/politik/auslan...774564,00.html
    US-Amerika und der Rest der Welt haben 2 Möglichkeiten:
    - weiter machen mit unserem Zinsgeld wie $, € Franken usw.
    Also uns und die Welt weiter in Schulden, Armut, Bürgerkrieg und Krieg treiben.
    oder
    - Freigeld und Freiland installieren.
    Also den Himmel auf die Erde holen. Politische und religiöse Strukturen (Mächte, Regierungen, Kirchen) werden überflüssig, Inflation gibt es nicht mehr, geistiger und materieller Fortschritt wird initiiert und potenziert sich, erst dann wird Friede und Kultur möglich.

    - eine Zwischenlösung ist seit 3250 Jahren nicht in Sicht.
    der Privatkapitalismus seit dem Auszug aus dem autoritären Ameisenstaat Ägypten, mit unserem jüdisch-christlichen Zinsgott, ist einfach zu stark und generiert immer wieder Krieg, materielle und geistige Armut.
  6. #55

    .

    Zitat von Peet89 Beitrag anzeigen
    "Doch schließlich übertrieb Gingrich seine Oppositionsrolle, und die amerikanische Öffentlichkeit wandte sich gegen die Republikaner. Clinton stürmte zur ungefährdeten Wiederwahl. "

    Das es hier nicht mal um das Wohl des Landes geht und nur um eine verdammte Präsidentenwahl in naher Zukunft, ist skandalös aber leider mittlerweile überall so.
    Unsere Bundesregierung macht es vor. Steuersenkungen 2013 - hm, warum wohl?
    Unglaublich.
    In der amerikanischen Presse wird Obama schon als der neue Clinton gehandelt. Seine Umfragewerte sind gestiegen. Das unwürdige Geschachere der GOP wird nach hinten los gehen. Ich hatte sogar auf Fox einen Beitrag eines Ökonomen gelesen (leider den Link nicht kopiert, kann ihn nicht mehr finden), in welchem der Autor schrieb, dass Obama in seinen Augen viel cleverer handele als Cantor und dass das Theater den Wählern nicht gefallen werde. Auch sind die Investoren not amused. Aber was soll man von der Tea Party erwarten? Die wollen doch weiter machen wie Bush und möglichst noch einen draufsetzen ...
  7. #56

    ...

    Zitat von shine31 Beitrag anzeigen
    In Lizenz gefertigt? Die selbe Lizenz, die China an Siemens/Deutschland wegen dem Transrapid zahlt? :)
    Naja wenigstens wird überhaupt dafür gezahlt. Sollen die Chinesen doch technologie klauen, ist besser als auf den Ausgaben komplett sitzen zu bleiben.

    Die Chinesen können bei ihrer Größe das Ding wenigstens gebrauchen. Bei unserer Infastruktur ist das einfach nicht rentabel.
  8. #57

    .

    Zitat von Peet89 Beitrag anzeigen
    (...) Das es hier nicht mal um das Wohl des Landes geht und nur um eine verdammte Präsidentenwahl in naher Zukunft, ist skandalös aber leider mittlerweile überall so.
    Unsere Bundesregierung macht es vor. Steuersenkungen 2013 - hm, warum wohl?
    Unglaublich.
    Sie legen den Finger in die Wunde.
    Das ist der Konstruktionfehler der parlamentarischen Demokratie:
    "Die Parteien müssen sich dem Wähler angenehm machen" (Helmut Schmidt)
  9. #58

    .

    Zitat von ADie Beitrag anzeigen
    Weil eine der Regierungsparteien es versprochen hat? Natürlich hat das mit Wahlkampf zu tun, aber wohl eher etwas mit dem von 2009.(...)
    Wohl kaum. Der Blick ist natürlich auf 2013 gerichtet.
    Sicher, die FDP hats 2009 versprochen, aber man will natürlich nicht als 'Steuer-Lügner' in den nächsten Wahlkampf ziehen, besonders wenn man die FDP ist.
  10. #59

    Dreißigjähriger Krieg

    Zitat von Transmitter Beitrag anzeigen
    Den US-Republikanern ist nur Mut und Durchhaltewillen zu wünschen. Von Herzen. Das durch und durch korrupte, fiskalpolitisch marode und verlogene System der USA wird sich noch höher verschulden muüssen um weiterleben zu können.
    Ja ja, die "mutigen" Reps, immer nur das Wohl der Allgemeinheit im Auge.


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