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US-Präsidentschaftswahl: Deutsche Konzerne spenden für Romney

APDie deutsche Wirtschaft wendet sich offenbar von US-Präsident Obama ab. Laut einem Magazinbericht unterstützen Konzerne wie die Deutsche Bank vor allem den republikanischen Herausforderer Mitt Romney mit Wahlkampfspenden - ganz anders als noch vor vier Jahren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...845741,00.html
  1. #1

    Nein danke

    Haben deutsche Konzerne überhaupt für auslÄndische Parteien zu spenden?

    Ich finde "nein" - und bin dankbar über eine Auflistung der Konzerne - so kann ich diese wenigstens meiden.

    Wobei ich mal die Deutsche Bank ausklammern möchte - denn diese meide ich sowieso schon seit 15 Jahren.
  2. #2

    Gierige Manager

    Da kann man mal sehen wie diese Konzerne ticken, besonders die Banken. Die Republikaner werden unterstützt weil sie den kriminellen Turbokapitalismus der Banken weiter förden und den gierigen Bankern weiterhin fette Prämein versprechen. Es hat sich nichts geändert in den Köpfen dieser Manager.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die deutsche Wirtschaft wendet sich offenbar von US-Präsident Obama ab. Laut einem Magazinbericht unterstützen Konzerne wie die Deutsche Bank vor allem den republikanischen Herausforderer Mitt Romney mit Wahlkampfspenden - ganz anders als noch vor vier Jahren.

    Präsidentschaftswahlkampf: Deutsche Konzerne spenden für Mitt Romney - SPIEGEL ONLINE
    Ein weiterer Grund, um trotz der Enttäuschungen der Obama-Zeit weiterhin für die Demokraten zu sein.
    Vor allem wenn man sich die Namen der deutschen konzernen anschaut: Banken, Versicherungen und Pharmakonzerne, alle die kein Interesse an mehr Verbraucherschutz, Regulation und einem starken Staat haben.
  4. #4

    Auslaendischer Einfluss

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die deutsche Wirtschaft wendet sich offenbar von US-Präsident Obama ab. Laut einem Magazinbericht unterstützen Konzerne wie die Deutsche Bank vor allem den republikanischen Herausforderer Mitt Romney mit Wahlkampfspenden - ganz anders als noch vor vier Jahren.

    Präsidentschaftswahlkampf: Deutsche Konzerne spenden für Mitt Romney - SPIEGEL ONLINE
    Als Teilnehmer an der US Wirtschaft ist es in Ordnung fuer auslaendische einschliesslich deutsche Unternehmen fuer den Wahlkampf zu spenden.
    Aber man muss sich fragen in welche Weise parteipolitische Preferenzen auslaendischer Firmen in das demokratische Konzept passen und im Interesse der Aktionaere (der Eigentuemer) oder im Interessen Deutschlands allgemein sind.

    Rein persoenlich waere ich fuer ein Spenden in gleicher Hoehe fuer beide Seiten denn man sollte nicht ueberrascht sein wenn US Waehler parteiischen Einfluss als verdaechtig faenden.
  5. #5

    Teils verständlich, aber...

    Natürlich spenden Konzerne demjenigen, von dem sie sich die größten Vorteile erhoffen, am meisten. So weit okay.
    Aber es fällt stark auf, dass das Verständnis, was sich ändern muss, gerade in der Wirtschaft, nicht oder viel zu gering und wenig verbreitet ausgeprägt ist.
    Hier helfen Artikel wie dieser, um Kaufentscheidungen fällen zu können.
  6. #6

    Kapitalismus pur

    Warum sind Wahlkampfspenden überhaupt zugelassen? Zu was sollen sie gut sein? Nur die besitzende Klasse kann SPENDEN.
  7. #7

    Verschwendung von Steuergeld

    Das Schlimme an diesen Spenden ist, dass wir diese mit Steuergeld bezahlen.
    Die Firmen können derartige Spenden von der "Steuerschuld" absetzen.
  8. #8

    Veruntreuung

    Haben die Firmen ein Mandat von der Hauptversammlung, für Wahlkämpfe im Ausland zu spenden? Nein!
    Gehören Wahlkampfspenden zum Firmenzweck von Telekom, Deutscher Bank, ...? Nein!
    Es handelt sich bei diesen Spenden um klare Untreue zu Lasten der Anteilseigner. Sollten diese Spenden auch noch von der deutschen Steuer abgesetzt werden, so kommt Steuerbetrug hinzu.
    Staatsanwaltschaft: bitte ermitteln Sie!
  9. #9

    Legale Korruption

    Zitat von dokuti Beitrag anzeigen
    Warum sind Wahlkampfspenden überhaupt zugelassen? Zu was sollen sie gut sein? Nur die besitzende Klasse kann SPENDEN.
    Sehr richtig, und ich gehe noch einen Schritt weiter: Dies ist eine moderne und völlig legale Form von Korruption. Warum zahlen z.B. superreiche Amerikaner kaum Steuern? Weil sie sich mit den Parteispenden die Politiker erkaufen, die dann die Steuern für sie niedrig halten.

    Gleichzeitig wird dem Otto Normalbürger in den USA von Fox News immer und immer wieder vorgelogen, dass durch niedrige Steuern für Reiche Arbeitsplätze geschaffen würden.

    Ironischerweise liefert Mitt Romney selbst den Beweis dafür, dass diese These nicht stimmt. Auch er hatte bzw. hat Millionen von Dollars in der Schweiz und auf den Cayman Islands geparkt. Warum ist dieses Geld nicht in den USA, warum nicht in neue Arbeitsplätze investiert? Steuern dürfte er jedenfalls genug gespart haben...

    Aber darum geht es eben nicht. Es geht nur ums eigene Geld. Eine Spende an die "richtige" Partei ist hierbei eine der Investitionen, die den Unternehmen und den Superreichen die höchsten Renditen bringt.


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