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US-Präsidentschaftskandidat Romney: Ein Mann will nach unten

AFPNoch sieben Wochen bis zur Wahl, der Wahlkampf in den USA steht an einem Wendepunkt. Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney lag gleichauf, doch nun leistet er sich einen Patzer nach dem anderen - seine Aussichten auf einen Wahlsieg schwinden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...855870,00.html
  1. #1

    was wohl bedeutet,

    dass die Vernunft gegen Hass und Propaganda siegt. Newt Gingrich hat auf die Frage eines Journalisten ob Romney ein Luegner ist, nach kurzem Zoegern die Frage mit JA beantwortet. Wenn dies auch aus dem Zusammenhang gerissen ist aber die als Romneycare in Massachussetts eingefuehrte Gesundheitsreform dem Rest des Landes zu verweigern nur weil sie vom politischen Gegner umgesetzt wurde zeigt welchen Character Romney hat. Die USA und die Welt moegen von Romney verschont bleiben.
  2. #2

    Abwarten!

    naja, die Messe ist noch nicht gesungen. Bei Gallup liegt Romney zwar hinten, aber Obama verlor einen Punkt.
    Election 2012 Polling and News, Republican Presidential Candidates, Obama, Interactive Polling Data

    Der Schlüssel liebt in der Wirtschaftspolitik und der weiteren Entwicklung der Arbeitsmarktzahlen. Gerade da ist bis zu den Wahlen mit keinen positiven Nachrichten zurechnen.
  3. #3

    Gleichauf?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Noch sieben Wochen bis zur Wahl, der Wahlkampf in den USA steht an einem Wendepunkt. Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney lag gleichauf, doch nun leistet er sich einen Patzer nach dem anderen - seine Aussichten auf einen Wahlsieg schwinden.

    US-Wahlkampf: Warum Mitt Romney gegen Barack Obama kaum Chancen hat - SPIEGEL ONLINE
    Das vermeintliche Kopf-an-Kopf Rennen ist ein Märchen, dass man sich vor allem in europäischen Medien erzählt, die recht wenig Ahnung vom US-Wahlsystem haben und dafür umso mit den Prozentzahlen der Opinion Polls hausieren. Obama vereint weit mehr Elektorenstimmen (electoral votes) auf sich als Romney, da die meisten der bevölkerungsreichen Staaten (mit Ausnahme von z.B. Texas) demokratisch wählen werden und somit die Elektorenstimmen bei der "Endabrechnung" ihm zufallen.
  4. #4

    Zuerst Holland und nun die USA

    Das extreme Spektrum hat in Holland verloren, nun sind wohl die USA dran. Auf lange Sicht siegt dann doch die Vernunft. Das Stimmvieh ist wohl nicht ganz so dumm wie man meinen mag.

    Allerdings ist und bleibt der Wutbürger (siehe Stuttgart21) gefährlich. Der Sieg der Unwissenheit und des ewigen Zweifels am Stammtisch, gepaart mit Verschwörungstheorien muß im Auge behalten werden.
  5. #5

    Die GOPler Traumwelt

    Zitat von xyz999 Beitrag anzeigen
    Prozent zeigte die letzte "poll" gestern zugunsten von Romney, ich weiss nicht woher sie Ihre Inforamtionen nehmen, oder will der links angesiedelte "Spiegel" wieder einmal die "europäischen" Leser, kommunistischen Linien treu, verdummen........

    ........Obama wird aus mehreren GrÜnden abgewählt, die Wirtschaftsschwäche und Arbeitslosigkeit, die Staatsverschuldung, die desaströse Aussenpolitk, etc.
    Ja, ihr GOPler lebt wahrhaftig in einer Traumwelt. Glücklich darf sich die US schätzen, dass ihr Wahlkampf zwar immer einem abstrusen Zirkus entspricht, aber die Mehrheit nach 8 Jahren Bush fürs erste nicht mehr so leicht auf Taugenichts herein fällt. Deshalb hatte Romney auch nie eine echte Chance - ausser in der GOP-Parallelwelt...
  6. #6

    Klingt wie das Gefasel eines Idioten...

    ...aber das ist es nicht.

    Eher sind es die etwas vorlaut ausgeplauderten Grundzüge einer US-dominierten Weltordnung; Obama ist da natürlich etwas smarter.

    Einschlägige Thinktanks werden die Linien der US-Politik definieren.

    Der Kalte Krieg mit der SU war nur ein Kapitel des Spiels, welches sich Imperialismus nennt und nur mit diesem System verschwinden oder eben bleiben wird.
  7. #7

    Alles Wutbürger...

    Zitat von Walther Kempinski Beitrag anzeigen
    Das extreme Spektrum hat in Holland verloren, nun sind wohl die USA dran. Auf lange Sicht siegt dann doch die Vernunft. Das Stimmvieh ist wohl nicht ganz so dumm wie man meinen mag.

    Allerdings ist und bleibt der Wutbürger (siehe Stuttgart21) gefährlich. Der Sieg der Unwissenheit und des ewigen Zweifels am Stammtisch, gepaart mit Verschwörungstheorien muß im Auge behalten werden.
    Staatliche Großbauprojekte zu hinterfragen und mit allen Mitteln eine Prüfung herbeiführen empfinde ich als höchst sinnvoll. Sowohl in Stuttgart, als auch in Berlin kann man sehr schön sehen, wie sich die Kosten entwickeln. Klein rechnen für die Mehrheit im Landtag und Bund. Bausstopp gibt es nicht mehr und die Mehrkosten sind von der Allgemeinheit zu tragen. Ich kenne kein Großprojekt, das hinterher nicht zig Millionen mehr gekostet hat (Hamburg Elbphilharmonie, TollCollect, Berlin Flughafen, Stuttgart 21, Flughafen Leipzig usw.)

    In jedem Protest den Wutbürger zu nennen bedeutet nur, dass man sein eigenes duckmäuserisches Dasein zu kaschieren versucht. Deutschland steht es gut, dass die Bürger heute häufiger mal auf den Pause-Knopf drücken. Dazu gehört allerdings auch, dass man weiß, wann man sich der Rechtsstaatlichkeit zu beugen hat.

    Eines ist in Ihrer Aussage aber witzig: Sie verhämen zu recht Verschwörungstheorien, sehen aber gleichzeitig in den "Wutbügern" Menschen, die man im Auge behalten muss? Sehen Sie in dieser Gruppe etwa am Ende selbst Verschwörer?
  8. #8

    optional

    @xyz999

    Na, dann bin ich mal gespannt, wie M. Romney die Wirtschaftskrise lösen will. 12 Millionen Jobs? Wo will er die hernehmen? Die Steuern senken? Bringt seiner Klientel, den Gutbetuchten, ordentlich Erleichterung, aber dem Staat fehlt das Geld.

    Was Außenpolitik angeht -- meinen Sie ernsthaft, M. Romney würde da ernsthaft was auf die Kette kriegen? Seine Äußerungen zeugen nicht gerade von fundierten Kenntnissen in dieser Hinsicht. Ein "Hawk" wie er ist da genau der Falsche. Von seinem Vizepräsidentsschaftskandidaten müssen wir gar nicht reden -- wer Abtreibung in allen Fällen, selbst Vergewaltigung und Inzest, ablehnt, hat den Schuss nicht gehört.
  9. #9

    Zitat von xyz999 Beitrag anzeigen
    Prozent zeigte die letzte "poll" gestern zugunsten von Romney, ich weiss nicht woher sie Ihre Inforamtionen nehmen, oder will der links angesiedelte "Spiegel" wieder einmal die "europäischen" Leser, kommunistischen Linien treu, verdummen........

    ........Obama wird aus mehreren GrÜnden abgewählt, die Wirtschaftsschwäche und Arbeitslosigkeit, die Staatsverschuldung, die desaströse Aussenpolitk, etc.
    Woher nehmen Sie denn Ihre Zahlen?
    Die Frage ist berechtigt, bei Ihnen, ebenso wie natürlich an den Spiegel.
    Denn je nach Quelle schwanken die Zahlen um gut 4%. Laut WSJ liegt Romney bei 44%, laut Rasmussen Reports bei 48%. Siehe: 2012 Election Polls - Presidential Race


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