Im Rennen um die republikanische Präsidentschaftskandidatur bekommt Mitt Romney prominente Unterstützung: US-Multimilliardär Donald Trump stellt sich hinter den Politiker. Die Entscheidung kommt überraschend - eigentlich hatte ein anderer mit der Hilfe des Immobilien-Tycoons gerechnet.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...813048,00.html
Nach Romneys Kommentar, die Armen wuerden ihn nicht interessieren, ist dieses Endorsement natuerlich DAS Argument, um seine angeblich "falsch interpretierte" Aussage zu widerlegen.
Fuer mich als Obama-Anhaenger haette es gar nicht besser kommen koennen.
Hups - da sind sie wieder, die ewigen Seilschaften, die meinen, es könnte so weiter gehen wie bisher. Doch sie sollten sich nicht täuschen, die Welt ist, auch dank Internet, nicht mehr die, die sie einmal war... Wir sind die 99%, die etwas dagegen haben, dass die 1% so weiter machen, wie bisher. Ich hoffe, dass auch die Mehrheit unserer amerikanischen Freunde das bald realisiert haben...
wie geht nochmal der Spruch:"Der Teufel schei?t immer auf den größten Haufen". Da haben sich ja zwei gesucht und gefunden. Was der wohl für seine Unterstützung als Gegenleistung verlangt? Ich weiß es:
*kostenlose Krankenversicherung für sozial Schwache
*Grundsicherung für sozial Schwache in Höhe von 975,-Dollar
(Ironie aus)
Und als Folge gibt nur noch Billiglöhne, Krieg und immer noch fehlende Krankenversicherung.
Kiss of death
Ich glaube, dass schadet Romney eher. Nach seinen letzten Ergüssen - "I'm not concerned about the very poor" - hat ihn ja sogar Rush Limbaugh kritisiert. Natürlich nicht dafür, dass er nicht für Arme ist, sondern dass er das öffentlich gesagt hat. Eines der Hauptargumente der Romney-Unterstützer gegen Gingrich war bisher, dass im Wahlkampf gegen Obama wahrscheinlich nicht Inhalte zählen würden, sondern ständig nur über die furchtbare Persönlichkeit Gingrich geredet würde.
Da Obama aber soziale Gerechtigkeit zum Wahlkampfthema gemacht hat, scheint nach solchen Äußerungen und der Steuererklärung die Persönlichkeit Romney jetzt auch nicht mehr im Vorteil zu sein.
Das letzte, was Romney jetzt braucht, ist noch mehr als Kandidat der Super-Reichen zu wirken (obwohl er es ja ist).