Es ist ja eine durchaus vertretbare Analyse, die Sie da abliefern. Ich werd aber das Gefühl nicht los, als sähen Sie die ganze Sache mit der Menschheit als schon gelaufen an. Als so 'ne Art hoffnungslose Sache....zumindest was das Wohl der gesamten Menschheit angeht.
Sie haben ja Recht. Aus den polit. und wirtschftl. Elitien heraus wird sich wohl kaum ein Wandel zum Wohle aller ergeben. Erstrecht nicht, da in unseren Zeiten die Vernetzung zwischen Wirtschaft und Politik schon perverse Züge annimmt (eins meiner Lieblingsbeispiele: Jörg Asmussen). Ein Wandel zum Besseren für die Massen wurde allerdings - soweit mir bekannt - noch nie (freiwillig) von diesen Eliten initiiert. Dies geschah immer durch Bewegungen von Außen! Wie zum Beispiel der Arabische Frühling...
Das einzige Problem, dass die Menschheit hat ist, dass sie viel zu langsam dazu lernt. Dass sie sich noch immer viel zu sehr von Nationalitäten, perversen Wirtschaftsformen und dergleichen beeindrucken lässt, was hier einige Foristen immer wieder mit Bravour unter Beweis stellen. Dass die meisten Menschen immer erst den schlimmsten Punkt selbst erleben müssen, damit ein Umdenken stattfindet, obwohl man in der heutigen Zeit die Wege und Mittel hat unnötiges Leid zu sehen und daraus Schlüsse zu ziehen...
Als Einzelner kann man, da haben Sie Recht, wenig bis gar nichts verändern. In der Gruppe schon! Das ist vor unserer Zeit oft genug passiert und wird auch so bleiben. Schön wäre nur, wenn dieses Umdenken und der Wille sich für die Verbesserung der Zustände für alle einzusetzen nicht immer nur von ganz unten käme, sondern auch von denen, denen es verhältnismäßig gut geht ausginge.
Von daher: So düster, als dass einem nur noch bleibt kopfschüttelnt auf den Untergang zu warten, sieht's mit der Menschheit dann doch nicht aus. Meiner Meinung nach...

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