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US-Präsident im Wahlkampf: Obama verspricht gerechteres Amerika

Die USA sind*tief verschuldet, die soziale Kluft zwischen Arm und Reich*ist so tief wie nie: Präsident Barack Obama muss dringend Lösungen anbieten. In der US-Provinz hielt er jetzt die erste programmatische Rede zum Wahlkampf 2012 - und orientierte sich an Teddy Roosevelt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...802153,00.html
  1. #30

    Gerechtigkeit?

    Zitat von hadroncollider Beitrag anzeigen
    Diese Sprache zeigt es deutlich: Wir haben kein Gleichheitsproblem, sondern ein Faschismusproblem. Denn Gleichheits- und Gerechtigkeitssysteme - egal ob auf völkischer oder auf Klassenbasis - waren.....
    Naja, ein bißchen einfach machen Sie es sich ja schon. Okay, die Obergleichmacher haben in den meisten Fällen KZs und Stacheldrähte produziert. Das lag allerdings in den meisten Fällen neben der systemischen Konsequenz an der Eigenschaft des Menschen, sich von Macht korrumpieren zu lassen und ging vom "Führer"/Parteisekretär bis zum Ortsgruppen"führer"/Kreisparteisekretär. Eine Eigenschaft, die nicht auszurotten, sondern allenfalls zu kontrollieren ist. Daher der bisher beste Ausweg demokratische Kontrolle durch Gewaltenteilung und Wahlen.

    Wohlgemerkt: Der Mensch ist dadurch nicht besser, aber das "System". Das heißt aber nicht, dass das "System" vom korrumpierbaren Menschen nicht deformiert werden könnte, indem er z.B. seine wirtschaftliche Macht als Unternehmer zu eigennützigen Zwecken überstrapaziert.

    Nun zur Gerechtigkeit: eine völlig subjektive Kategorie, die aber m.E. auch für Parteien und Politiker völlig in Ordnung ist, schließlich müssen sie von Leuten gewählt werden, die ihre Art von "Gerechtigkeit" befürworten. Demokratien und Politik sind nicht "gerecht" im Sinne von richtig oder falsch, sondern politische Parteien entscheiden in Demokratien (theoretisch) das, was die sie wählende Mehrheit für "gerecht" (=richtig) hält. Das kann dann beim nächsten Mal schon ganz anders aussehen.
  2. #31

    Reden

    Jetzt hält er wieder Reden, schön.

    Bei seiner Wahl war ich in San Francisco - und die Stimmung bei der kleinen Wahlparty bei Freunden war grandios. Endlich Wandel! Nur ein Anwesender, der seinerzeit im Wahlteam von Ralph Nader mit von der Partie war, meinte enttäuscht "rot oder blau - das ist völlig egal".

    Er sollte Recht behalten. Sicher hat es Obama gegen die Mauern im Parlament schwer, aber selbst als die Republikaner noch nicht die Mehrheit hatten, konnte er mit seiner Partei kaum etwas umsetzen und inzwischen klingt er (abgesehen von den ignorantesten) seiner potentiellen Konkurrenten ums Präsidentenamt zum Verwechseln ähnlich.

    Immerhin hält er wieder Reden, schön.
  3. #32

    Nur Chancengleichheit ist gerecht

    Zitat von hadroncollider Beitrag anzeigen
    Diese Sprache zeigt es deutlich: Wir haben kein Gleichheitsproblem, sondern ein Faschismusproblem. Denn Gleichheits- und Gerechtigkeitssysteme - egal ob auf völkischer oder auf ......
    und dazu zählt, eine Durchlässigkeit der Schichten. Auch ein Armer muss die Chance zum Aufstieg haben, dazu zählen auch finanzielle Mittel zur Ausbildung. Weiterhin hat der erfolgreiche immer größerwerdende Möglichkeiten und Vorteile, die nicht mehr allein durch gute Arbeit generiert werden sondern mit steigender Tendenz aus seinem Status als reicher. Wie bei Monopoly, wer einmal vorne ist, kann auch durch größte Anstrengungen der anderen nicht mehr eingeholt werden.
    Vererbter Reichtum vermehrt sich sehr viel leichter als das entsprechend Reichtum durch einen Armen erlangt wird. Dies muss in einem gewissen Maß hingenommen werden, aber es muss soziale Begrenzungen des freien Marktes geben, weil es sonst keine Chancengleichheit mehr gibt.
  4. #33

    Ungerechte Forderung

    Zitat von hadroncollider Beitrag anzeigen
    Diese Sprache zeigt es deutlich: Wir haben kein Gleichheitsproblem, sondern ein Faschismusproblem. Denn Gleichheits- und Gerechtigkeitssysteme - egal ob auf völkischer oder auf.....
    Wieder mal einer Ihrer Beiträge für Egoismus und Brutalität im Zusammenleben der Menschen untereinander. Wie Sie hier das Eintreten für den Anderen als "faschistisch" zu deskreditieren versuchen, ist schon ein Meisterstück der Propaganda.
    Was soll eigentlich Ihrer Meinung mit Menschen geschehen, die Sie zu den Erfolglosen und Pechvögeln rechnen. In letzter Konsequenz haben Sie für diese Menschen eigentlich nur, wenn Sie Glück haben, Notschlachtung im Programm. Ansonsten wäre das Verhungern am Straßenrand die nach Ihrer Meinung, logische Konsequenz.
    Aber glauben Sie wirklich, die Erfolglosen und Pechvögel nehmen ihr Schicksal ohne weiteres hin. Was Sie propagieren ist Bürgerkrieg.
    Aber was interessiert es einen fanatischen Verfechter der Brutalität der Menschen untereinander, wenn die grenzenlosen Gier Einzelner Opfer unter den Menschen kosten. Das ist schließlich die Art der Gerechtigkeit, die Sie sich für diese Welt vorstellen.
    Übrigens, Sie sollten in Ihre faschistoiden Einordnung auch die christlichen Religionen nicht vergessen, die so etwas Absurdes wie Nächstenliebe propagieren. Das ist in Ihrer Denkweise auch eine völlig ungerechte Forderung.
  5. #34

    o, o(bama)

    Es ist Wahlkampf. Da wird halt alles versprochen und eingesetzt, was dem eigenen Image und Erfolg hilft.
    In der Realität danach zählen wieder Taten - und da haben wir ja inzwischen reichlich Erfahrung: kaum einer der Punkte, für die O. angetreten war, wurden umgesetzt, viele in ihr Gegenteil verdreht.
    Ich habe ihm mal voller Hoffnung auf einen Neustart die Daumen gedrückt - jetzt wäre er bestenfalls noch das (etwas) geringere Übel.
  6. #35

    Schon sein "change" und "yes we can"

    waren nichts als Lügen.
  7. #36

    Ängste verbreiten

    Zitat von heiko1977 Beitrag anzeigen
    Würde der Präsident das System des Kapitalismus angreifen würde er den Republikanern und deren rechtskonservativen Anhängerschaft um die Teebeutel wunderbares Futter für ihre Kampagne geben, in diesen Kreisen gilt er ja jetzt schon als "Sozialist" und "Kommunist" und wird als zweiter Hitler gesehen.
    Warum kommen alle immer mit der Kommunismuskeule, wenn man auf die Katastrophen im Kapitalismus hinweisst?

    Das dieses bestehende System die Gesellschaft zerstört, dass dürfte doch wohl schon der dümmste Amerikaner auch mitbekommen haben.
    Einige ihre Konzerne sind so superreich geworden und der Staat und seine Menschen geht es finanziell sehr dreckig, aber trotzdem wollen viele dieses System noch schützen, warum eigentlich?

    Dieses System der Fianzspekulanten und Großbanken, Ratingargenturen und Konzerne müsste total umgebaut werden, dabei habe ich niemals angesprochen die Wirtschaftsform total umzuverändern, sonder viel mehr es in bestimmten Regeln zu halten.

    Ein kapitalistisches System, was sich der sozialen Markwirtschaft verschrieben hat kann auch recht gute Profite machen, aber es sollte dabei darauf geachtet werden, dass es nicht so wie es zur Zeit geschied aus dem Ruder läuft.

    Die vielen Krisen dieser Gesellschaft hätten schon längst Reformer auf den Plam rufen müssen, denn imgrunde könnte es sich kein Land/Gesellschaft erlauben so wie bisher weiterzuagieren.

    Also nicht immer gleich das Schreckgespenzt Kommunismus hervorholen, dass tun nur Leute die Angst und ihre Macht gegenüber der Gesellschaft fürchten und diese leute sind imgrundse die Schmarotzer jeder Gesellschaft.
    HR
  8. #37

    Roosevelt I + II + III

    Zitat von Pyrrhus Beitrag anzeigen
    Kann es sein, dass Sie die beiden Roosevelts verwechseln?
    Oder erklären Sie mir bitte, welche Aktionen von Teddy (!) Roosevelt sie als "kriegstreiberisch" bewerten würden!
    Danke.
    Kann sein, dass er / sie die verwechselt. Vor allem habe ich in einem Beitrag kürzlich die Ehefrau Franklin D.Roosevelts Eleanor Roosevelt unzutreffend zur Ehefrau Theodore Roosevelts gemacht. Sie war die Nichte des Letzteren.

    Trotzdem finde ich, hätte bei Obamas Wahl eines Ortes für einen frühen Wahlkampfauftritt Eleanor Roosevelt als Konnotation mehr Berücksichtigung verdient als die anderen Vertreter ihrer Familie, weil sie maßgeblich zur Formulierung und Verkündung der Universalen Menschenrechte bzw. der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte beigetragen hat, die aber nicht nur in den USA zunehmend gefordert sind und sich bewähren müssen.
  9. #38

    Ja, mehrere

    Zitat von Coroner Beitrag anzeigen
    waren nichts als Lügen.
    Wie fragte der Boss doch noch:

    "Is a dream a lie, if it don't come true, or is it something worse?"
  10. #39

    So mancher glaubte ihm.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die USA sind*tief verschuldet, die soziale Kluft zwischen Arm und Reich*ist so tief wie nie: Präsident Barack Obama muss dringend ....
    Auch ich gehörte dazu.
    Nur wieviel Präsidentschaften soll ein gerechteres Amerika dauern?
    Bisher weisen alle seine Worte und Taten in Amerika und in der Welt in die entgegengesetzte Richtung. Obama hat sich an die Spitze des militärisch-industrieellen Komplexes gestellt.
    Das schließt ein gerechteres Amerika aus!








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