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US-Gewerkschaften: Vom Aussterben bedroht

APMitglieder weg, Einfluss weg: Amerikas Gewerkschaften schwächeln seit Jahrzehnten - und jetzt setzen Republikaner und Großindustrie zum Todesstoß an. Für Barack Obama bricht ein wichtiger Machtfaktor weg.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...837792,00.html
  1. #1

    Wer gegen Gewerkschaften ist, ist gegen die Demokratie

    Die Feinde der Demokratie kann man hier ganz klar erkennen. Wer gegen Arbeitnehmerrechte und die Vertreter ist, ist ein Feind der Demokratie. Der Spiegel und alle Zeitungen sollten für die Demokratie sein.
  2. #2

    Genau

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mitglieder weg, Einfluss weg: Amerikas Gewerkschaften schwächeln seit Jahrzehnten - und jetzt setzen Republikaner und Großindustrie zum Todesstoß an. Für Barack Obama bricht ein wichtiger Machtfaktor weg.

    Niedergang der US-Gewerkschaften zeigt sich in Wisconsin - SPIEGEL ONLINE
    das können wir von unseren Freunden in den USA lernen. Gewerkschaften haben in einer freien Marktwirtschaft nichts verloren. Sie verhindern nur die Entfaltung der Kräfte des freien Marktes und damit den Wohlstand.
  3. #3

    Willkommen im 18. und 19. Jahrhundert.

    Hach, freie Marktwirtschaft, du bist doch was schönes.
  4. #4

    Zitat von kuac Beitrag anzeigen
    das können wir von unseren Freunden in den USA lernen. Gewerkschaften haben in einer freien Marktwirtschaft nichts verloren. Sie verhindern nur die Entfaltung der Kräfte des freien Marktes und damit den Wohlstand.
    Sie sollten noch dazuschreiben, dass sie mit "Wohlstand" nicht den für die allgemeine Bevölkerung meinen.
  5. #5

    Zitat von macos9 Beitrag anzeigen
    Die Feinde der Demokratie kann man hier ganz klar erkennen. Wer gegen Arbeitnehmerrechte und die Vertreter ist, ist ein Feind der Demokratie. Der Spiegel und alle Zeitungen sollten für die Demokratie sein.
    Was hat es mit Demokratie zu tun, wenn einer Splittergruppe, nämlich den organisierten Arbeitnehmern, Sonderrechte eingräumt werden?
  6. #6

    Der amerikanische Alptraum

    Das werden die entsprechenden Interessengruppen hierzulande mit Freude hören. Nach der Amtszeit von Reagan waren meines Wissens zwar die Schulden mehr als doppelt so hoch wie zuvor, und eben diese Entwicklung eingeleitet die bis heute andauert: Mehr Millionäre und mehr Tellerwäscher. Dem amerikanischen Alptraum einen Schritt näher. Und die endlose Steuersenkungs-Spirale für Gutverdiener gestartet.
    Wenn Schulden (bei wem eigentlich?) erst mal da sind, wissen die meisten nicht mehr so recht warum sie eigentlich da sind, und es ist leicht sie als Druckmittel zu nutzen um die zivilisatorische Entwicklung (hin zur Bürgerrepublik für Alle) weiter zurück zu drehen. Aber Profiteure gibt es trotzdem immer.

    Auch in den Banken-Krisen hierzulande hat sich die Schere am Ende noch weiter geöffnet. Wie kann das sein? Es läuft in einer Demokratie sehr viel über Meinungsbildung. Die Bevölkerung allgemein und Gewerkschaften sind seit über 10 Jahren eingeschüchtert von" Buh-die Chinesen kommen!", staatstragenden Appellen von Schröder/Merkel/Brüderle zu "sparen", entsprechender Potenzierung in den Medien, Durcheinander-Gquake von zahllosen"Experten" und Lobbyisten die weisses Rauschen erzeugen, usw... Ende nicht in Sicht.
  7. #7

    Zitat von macos9 Beitrag anzeigen
    Die Feinde der Demokratie kann man hier ganz klar erkennen. Wer gegen Arbeitnehmerrechte und die Vertreter ist, ist ein Feind der Demokratie. Der Spiegel und alle Zeitungen sollten für die Demokratie sein.
    Sagen Sie das den Arbeitnehmern, die in Scharen die Gewerkschaften verlassen. Diese fühlen sich offensichtlich nicht mehr vertreten.
    Aber natürlich können Sie Ihre Wünsche äussern, wie die Zeitungen Ihrer Meinung nach zu sein haben.
  8. #8

    Sonderrechte

    Zitat von DMenakker Beitrag anzeigen
    Was hat es mit Demokratie zu tun, wenn einer Splittergruppe, nämlich den organisierten Arbeitnehmern, Sonderrechte eingräumt werden?
    Gibt es denn da nicht so Organisationen wie BdI oder BdA, Gesamtmetall oder einfach nur "Der Markt", .denen ebenfalls , allerdings deutlich mehr, Sonderrechte eingeräumt werden?
    MFG
    jolip
  9. #9

    Diktatur des Kapitals

    Zitat von macos9 Beitrag anzeigen
    Die Feinde der Demokratie kann man hier ganz klar erkennen. Wer gegen Arbeitnehmerrechte und die Vertreter ist, ist ein Feind der Demokratie. Der Spiegel und alle Zeitungen sollten für die Demokratie sein.
    Da haben Sie recht. Allerdings übersehen Sie, dass die USA keine Demokratie sind. Dort gilt schon seit langer Zeit die Diktatur des Kapitals.

    Gewerkschaften sind enorm wichtig um die Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten. Ohne diese würden die Arbeitgeber die Löhne vielfach einfach halbieren um sich selbst die Taschen noch voller zu stopfen.

    Wohin das alles führt kann man in den USA sehen. 1% der Bevölkerung lebt auf Kosten der restlichen 99%.








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