Kindergeld und bezahlte Elternzeit gibt es nicht, viele Mütter*stehen schon sechs Wochen nach der Geburt wieder am Arbeitsplatz.*Dennoch*liegt die Geburtenrate in den*USA höher als*in den meisten europäischen Staaten. Sind Amerikaner einfach mutiger als Europäer?
http://www.spiegel.de/politik/auslan...772915,00.html
Das ist nur der Reflex auf zig tausend dümmliche und hasserfüllte Beiträge hier im SPON-Forum, wenn's um die USA geht. Gäbe es hier eine sachliche Diskussion, könnten Sie von mir auch Kritisches über dieses Land hören...aber so, wie das hier STÄNDIG läuft, gehört auf grobe Hetze halt eine grobe Erwiderung...
Meine Güte, wird ihnen das, was sie hier im Thread absondern nicht allmählich selbst peinlich?
mag ja sein, dass es ihnen hier in deutschland nicht gut (genug) geht, aber deshalb ist in den USA mitnichten alles (!) besser.
Sie wären um einiges glaubwürdiger gewesen, wenn sie die USA nicht derart strahlend beschrieben hätten.
Wir waren ueber eine HMO versichert, den Großteil trug mein Arbeitgeber. Zuzahlung 10 USD pro Arztbesuch ... Alles etwas limitiert und reglementiert, aber nicht schlecht.
Bezueglich der Lebenskosten haben SIe absolut recht.
Trotz allem hatten wir in den USA mehr Netto vom Brutto.
Wir haben im einer Kleinstadt gelebt und der Alltag war einfach kinderfreundlicher als in einer vergleichbaren Stadt in D (30000 Einwohner).
Gehen Sie einmal in D mit drei Kindern zu einem Autohändler mit der Absicht einen Neuwagen zu erwerben. In den USA kein Thema.
Gruss
Varesino
letzter Zeit werden gerne Zahlen in den Raum geworfen und dann Schlüsse gezogen die einer näheren Betrachtung nicht standhalten.
Wenn die Zahlen der Geburten pro Frau segrigiert werden kommt da nichts anderes als bei uns raus.
Die Argumente des Artikels mögen ja nicht ganz daneben sein, aber Armut und Religiösität sind eigentlich ausreichend als Geburtenerklärung.
Unsere Gefrier-Schrank platzt schon aus allen Naehten. Aber Sie haben recht.
Da scheint es offenbar sehr grosse regionale Unterschiede in den Arztkosten zu geben. Meine Erfahrung ist da eine andere.440 Dollar die Blutuntersuchung. Gesamtkosten für eine ambulante Operation incl. Blutuntersuchung und selbstverständlich Deutsch sprechendem Arzt ( in der Provinz ) 1.150 Dollar. Mach so ca. 750 EUR. Gibts in D auch nicht billiger.
Das stimmt allerdings. Sie haben das Forum gerettet ;-)Ich denke mir, wenn Sie die übliche Ami Basherei einfach einmal ausfiltern, finden Sie hier durchaus differenzierte Beiträge. Ich lebe gleichzeitig in D und USA ( Fluglinien freuen sich ) und sehe, dass beide Länder ihre Vor- und Nachteile haben. Aber eines ist ganz sicher: Hier sind die Leute mutiger und optimistischer. So ein vergrämtes Volk wie die Deutschen finden Sie auf der Welt kein zweites Mal.
Und ? Hab' ich das irgendwo behauptet ? Da projezieren Sie etwas in meine Beiträge, was schlicht nicht existiert...was soll das ?
Strahlend ? Wo denn ? Passt es Ihnen nicht, wenn ich ein paar liebgewonnene deutsche Stammtisch-Klischees etwas "geraderücke" ? Habe ich Ihr Überheblichkeits-Gefühl gestört ?
schon dafür, dass der Staat nicht so extrem familien- und Kinderfeindlich wird, wie es das vereinigte Deutschland nachweislich geworden ist.
und es hat Tradition.
Nur wenige Kanzler Deutschland's haben sich für eine zukunftsorientierte Familienpolitik hervorgehoben. Deutschland der Nachkriegszeit ist ein riesiges egoistisches Geldgrapsunternehmen geworden, wo Kinder, Familien, und eine ausgewogene Gesellschaftsmischung mehr und mehr benachteiligt werden, und das hängt direkt mit der Qualität der Führung zusammen. Mehrere Kanzler, und so viele gab es nicht, sind für ihr aus der Sicht einer Normalfamilie gesehen, verkrüppeltes Familienleben bekannt geworden!
aber auch, damit die Lobby der Nutznießer, die so eine Führung hervorbringt (in einer Demokratie sind die Wähler nämlich dafür verantwortlich) überhaupt eine Nachwelt hinterlassen, und damit sie gedeiht, nicht damit sie nur noch eins machen kann, im Debakel die aussterbende Generation begraben, und ihre Staatsschulden saniert...