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US-Bewerbung: Immer schön hartnäckig bleiben

Nachhaken gilt nicht als nervig und in den Lebenslauf gehört nicht der Familienstand - wer sich bei einem US-amerikanischen Unternehmen bewirbt, kann leicht über ein paar kulturelle Unterschiede stolpern. Die wichtigsten im Überblick.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...763186,00.html
  1. #1

    wo hat Spon recherchiert?

    (Ich möchte meine Marketingkarriere bei XY fortführen, weil die Firma einen hervorragenden Ruf als innovatives und expandierendes Unternehmen auf dem Gebiet der Haftpflicht-Policen hat.)

    Diese Bewerbung würde bei aufgrund des „Schmalzes“ im Kasten –ablehnen- landen.
    --------------
    Ich habe in anspriuchsvollen Führungspositionen ein starkes Verantwortungsbewusstsein, einen effektiven Umgang mit Mitarbeitern und die Fähigkeit zum Teamwork erlernt - auch in einem Umfeld, in dem großer Druck herrscht

    Der Satz ist viel zu lang und Rechtschreibfehler bereits in einer Bewerbung gehen gar nicht, grins.

    Sorry- dieser Artikel kann nicht von jemandem geschrieben sein, der sich auf dem amerikanischen Bewerbungsmarkt auskennt.
  2. #2

    Genau so!

    Zitat von janne2109 Beitrag anzeigen
    (Ich möchte meine Marketingkarriere bei XY fortführen, weil die Firma einen hervorragenden Ruf als innovatives und expandierendes Unternehmen auf dem Gebiet der Haftpflicht-Policen hat.)

    Diese Bewerbung würde bei aufgrund des „Schmalzes“ im Kasten –ablehnen- landen.
    --------------
    Ich habe in anspriuchsvollen Führungspositionen ein starkes Verantwortungsbewusstsein, einen effektiven Umgang mit Mitarbeitern und die Fähigkeit zum Teamwork erlernt - auch in einem Umfeld, in dem großer Druck herrscht

    Der Satz ist viel zu lang und Rechtschreibfehler bereits in einer Bewerbung gehen gar nicht, grins.

    Sorry- dieser Artikel kann nicht von jemandem geschrieben sein, der sich auf dem amerikanischen Bewerbungsmarkt auskennt.
    Bei Ihnen. Bei mir vielleicht auch. Viele Firmen wollen den Schmalz aber. Wer sich in der Bewerbung schön anbiedert verdeutlicht zumindest, dass er/sie bereit ist, die Firmen-Propaganda blindlings nachzuvollziehen und dieser stets den Vorzug gegenüber der Arbeitspraxis zu geben. "Wir sind ein Unternehmen auf dem absteigenden Ast, mit überalterten und -arbeiteten zerstrittenen Teams, in dem Mobbing an der tagesordnung ist"? Nein - das geht anders - und die Fähigkeit so zu denken sollte man dem Personaler am besten gleich im ersten Satz präsentieren. "Ich bin blind, kann mich wunderbar dumm stellen und höre aufs Wort- kurzum: ich bin ein Profi, gehe über Leichen und will nur eins: Geld und ne feste Stelle". Der eine oder andere P´ler schaut dann auch gern mal über mangelnde Erfahrung oder schlchte Noten hinweg - die Einstellung ist das entscheidende ;-)
  3. #3

    Zweideutigkeiten vermeiden

    ""Through challenging leadership positions, I have developed a strong sense of responsibility, effective interpersonal skills and the ability to contribute to teamwork, even in high pressure environments." "


    Das kann man auch missverstehen:

    "Indem ich Führungspositionen angezweifelt habe..."
    "Indem ich (Menschen in)Führungspositionen herausgefordert habe..."
  4. #4

    Spiegel USA Serie

    Diese USA serie im Spiegel verwundert mich. Ist das jetzt wirklich ein so grosses Thema in Deutschland wie man sich in USA bewirbt, dass es Zeit ist einen Artikel darueber rauszugeben?
    Laut der letzten Statistik die ich gelesen habe wandern pro Jahr etwa 1000 Deutsche in die USA aus. Das sind etwa 13 pro Millionen Einwohner.
  5. #5

    ...

    Zitat von goodluck12 Beitrag anzeigen
    Diese USA serie im Spiegel verwundert mich. Ist das jetzt wirklich ein so grosses Thema in Deutschland wie man sich in USA bewirbt, dass es Zeit ist einen Artikel darueber rauszugeben?
    Laut der letzten Statistik die ich gelesen habe wandern pro Jahr etwa 1000 Deutsche in die USA aus. Das sind etwa 13 pro Millionen Einwohner.
    Das sind übrigens die Fachkräfte, die wir dann anderen Ländern wegnehmen müssen, um unseren Bedarf zu decken. Ein krankes System. Wird Zeit, dass Deutschland sich endlich wieder seine Souveränität erkämpft.
  6. #6

    kann mir jemand erklären...

    woher der proamerikanisch pro despotenstaat schwenk kommt?

    wurde der spiegel dem springerverlag einverleibt?
  7. #7

    Guter Artikel, inkomplett

    es gibt in Amerika so gut wie kein "nachhacken", anrufen, und dergleichen. 99% der Stellenanzeigen, für Ingenieure z. B., sind ohne Kontakt, es gibt nur die Möglichkeit auf einen Server die Daten einzutragen und einen Anhang, Resume und Cover Letter, zu übermitteln. Der Server meldet sich, nicht immer, dankend und, meistens, das war's schön. Ohne Networking, kein Job, der Rest ist Märchen. Monatelang habe ich Job gesucht, manche Anzeigen klangen als hätte ich sie geschrieben, KEINE CHANCE. 2 Empfehlungen haben 2 Interviews gebracht, eine Anzeige mit Kontaktdaten hat auch den Job gebracht. Alle wundern sich einfach, daß ich ein Job, "einfach" von einer Stellenanzeige bekommen hatte. Also, viel Erfolg bei job hunting.
  8. #8

    kurze interviews???

    Wuerde mich schonmal interessieren wo der auto dieser zeilen zum interview war.
    Mein laengstes interview war 9 stunden.
    Ein normales Interview dauert 4-5 stunden im 30-45 minuten mit 1-2 gespraechs partnern. Das formale anziehen kann ich auch nicht bestaetigen.

    Das job amerika mit das hier beschrieben wird deckt sich nicht mit meiner erfahrung. Es ist eher das gegenteil der fall.
    Das man aelter ist spielt weniger eine rolle, das man was auf dem kasten hat mehr.
    Ich hatte hier einmal 24 stunden nach layoffs einen neuen job, zeig mir das mal in deutschland!

    Sie haben es durch ein überzeugendes Anschreiben und einen sorgfältig zusammengestellten Lebenslauf geschafft, bei einer amerikanischen Firma zum Interview eingeladen zu werden. Jetzt hängt alles von dem Eindruck ab, den Sie bei diesem kurzen, aber entscheidenden Treffen hinterlassen.
  9. #9

    Es

    Zitat von JohnD Beitrag anzeigen
    Das sind übrigens die Fachkräfte, die wir dann anderen Ländern wegnehmen müssen, um unseren Bedarf zu decken. Ein krankes System. Wird Zeit, dass Deutschland sich endlich wieder seine Souveränität erkämpft.
    ist wirklich ein Skandal, dass Leute auswandern, die wir hier dringend benötigen.
    Wir brauchen (wieder) eine Mauer. ;-)


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