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US-Basketballer: Letzte Chance zum Träumen
AFPEin zweites Dream Team? Die US-Basketballer inszenierten sich vor den Olympischen Sommerspielen bewusst als Übermannschaft. Die überzeugende Vorbereitung rechtfertigt das Selbstbewusstsein. Die USA können sich nur selbst schlagen - zum vielleicht letzten Mal.
http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,844513,00.html
- #1 29.07.2012 10:19 von
hmmm
Also, schwierige Geschichte! Einerseits - hey, das ist Olympia, mein Gott, eigentlich sollte es eine Ehre sein, dort antreten zu dürfen!!! Andererseits kann ich die Clubbesitzer verstehen, dass sie Angst vor Verletzungen haben. Und wenn man bedenkt, dass das IOC oder wer auch immer die ganze Sache veranstaltet, selber massig Kohle dabei macht, erscheint es auch nicht mehr so unmoralisch, wenn die nun auch nach Kohle lechzen.
Insgesamt finde ich aber, dass es so bleiben sollte, wie es jetzt ist. Mein Gott, die haben doch alle schon genug Geld.
Das finde ich, ist ein allgemeines Problem: Die Gier nach immer mehr, mehr, mehr!
Heutzutage ist es doch so: Hast du als Verantwortlicher eine Gewinnvorgabe und übertrifft diese, kommt dein Chef und sagt: "Gut gemacht - nächstes Jahr dann aber bitte noch mehr!" Irgendwann ist aber nun mal das Ende der Fahnenstange erreicht! - #2 29.07.2012 10:32 von
Olympischer Gedanke?
Das IOC kassiert doch so ungeniert, wieso sollen andere da den berühmten olympischen Gedanken vorleben?
- #3 29.07.2012 10:38 von
Da ich mich mit dem Thema NBA und Olympia schon etwas näher befasst hab: Wenn man sich (auch) mal die Original-Statements der NBA-Funktionäre durchliest, scheint ein U23-Turnier wohl nicht die gewünschte Lösung zu sein. Der Hauptaspekt scheint eher zu sein, dass man finanziell an der ganzen Sache beteiligt werden will. Die NBA und die FIBA plant nämlich einen eigenen World Cup, als Art Ersatz-WM ("For the use of its most marketable players, the league office and many NBA owners are determined to create a financial partnership with FIBA for a World Cup that would allow the NBA to significantly share in the windfall of revenues." von Yahoo). Dann würden bei Olympia nur noch U23 Mannschaften antreten und die FIBA/NBA ihre eigene WM (bzw. World Cup) alle zwei Jahre veranstalten.
- #4 29.07.2012 11:12 von
Sehe ich genauso
Den olympischen Gedanken gibt es zum Glück noch, allerdings in den Randsportarten. Und nicht, wo die Spieler schon Millionen mit der Berufsausübung verdienen - und alle anderen drumherum. Geld versaut wohl den Charakter.
Auf der anderen Seite ist Olympia eine einmalige Werbeplattform. Das hat 1992 gezeigt. Die NBA startete mit dem Auftritt des Dream Teams die weltweite Vermarktung. Das spülte ordentlich Geld in die Kassen. Also auch wenn das IOC den Taler direkt in die Tasche steckt, die NBA profitiert von einem Dream Team mittelbar.
Wenn sie dann auch glorreich gewinnen. - #5 29.07.2012 11:18 von
Hatten wir das nicht schon?
Die USA können schicken, wen sie wollen. Nichts ist langweiliger als ein Turnier, bei dem der Sieger schon vorher feststeht. Aber warum sollte das olympische Basketball-Turnier zum U23-Turnier werden, nur weil sie es wollen? Dann schicken sie eben beim nächsten Mal ein paar Youngsters hin, die von den Routiniers aus anderen Ländern abgekocht werden. Irgendwann wird es ihnen stinken, dann schicken sie wieder ihre Topstars, und dann kommt irgendwann wieder ein Idiot wie Cuban und die Geschichte beginnt von vorne.
- #6 29.07.2012 11:19 von
Im Devil`s Dictionary...
...gibts da ne passende Erklärung für:
`mehr` ist der Superlativ von `zu viel`. - #7 29.07.2012 11:48 von
Olympischer Gedanke war gestern
Wenn ich heute die Ansammlung von Sportmillioären quer durch alle Sportarten von Olympia anschaue weiss ich, dass das hat mit meiner Vorstellung von Olympia nichts mehr zu tun hat. Es ist einfach nur noch eine weitere Mega Show im Profi Geschäft
- #8 29.07.2012 12:16 von
Vielleicht...
Vielleicht können wir auf Basketball auch verzichten. :)
- #9 29.07.2012 12:18 von
Olympia war Kommerz, ist Kommerz und wird immer Kommerz sein.
Die Club-Besitzer fühlen sich ausgenommen? Stimmt! Irgendwie erinnert mich das Geschäftsmodell Olympia an Mega-Upload: Die einen kassieren, die anderen liefern (kostenlos).
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