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US-Armee: Obama-Kritik auf Facebook - Soldat entlassen

AP/ Gary Stein"Feigling, Feind, Lügner": Ein Unteroffizier lästerte auf Facebook wiederholt über US-Präsident Obama, jetzt entlässt die Armee den 26-Jährigen. Der Mann hatte in dem sozialen Netzwerk angekündigt, die "illegalen Befehle" Obamas nicht auszuführen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...829832,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Feigling, Feind, Lügner": Ein Unteroffizier lästerte auf Facebook wiederholt über US-Präsident Obama, jetzt entlässt die Armee den 26-Jährigen. Der Mann hatte in dem sozialen Netzwerk angekündigt, die "illegalen Befehle" Obamas nicht auszuführen.

    US-Armee: Obama-Kritik auf Facebook - Soldat*entlassen - SPIEGEL ONLINE
    Unerträglich!
    In der Überschrift von Kritik reden und schon im ersten Satz wird klar, dass es sich um Beleidigungen handelt. Im zweiten Satz sogar um Befehlsverweigerung.
    Halten Sie das für Journalismus?
  2. #2

    Tiefes Bedauern

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Feigling, Feind, Lügner": Ein Unteroffizier lästerte auf Facebook wiederholt über US-Präsident Obama, jetzt entlässt die Armee den 26-Jährigen. Der Mann hatte in dem sozialen Netzwerk angekündigt, die "illegalen Befehle" Obamas nicht auszuführen.

    US-Armee: Obama-Kritik auf Facebook - Soldat*entlassen - SPIEGEL ONLINE
    Ich bedaure zutiefst, dass es Facebook nicht in den 70 ern gegeben hat. Da haette ich mir W 15 ersparen koennen.
  3. #3

    Korrekt...

    Wenn man derart politisch auftritt, muss man damit rechnen, rauszufliegen.
    In Deutschland regelt das der §15 Soldatengesetz. Die Grundrechte eines Soldaten sind nun mal eingeschränkt. Aber das weiß man, wenn man sich darauf einlässt. Und wer das Ansehen der Armee und deren obersten Befehlshaber in einer derartigen Weise in der Öffentlichkeit schädigt, muss eben gegangen werden. Ob man seine Meinung nun teilt, oder nicht...
  4. #4

    Gemäß der US-Verfassung ist der Präsident der Commander-in-Chief, der oberste Vorgesetzte aller US-Soldaten.

    Und man kann das jetzt doof finden, aber seinem Vorgesetzten pinkelt man nicht ans Bein, Punkt.
  5. #5

    Vergleiche mit...

    Zitat von DJ Doena Beitrag anzeigen
    Gemäß der US-Verfassung ist der Präsident der Commander-in-Chief, der oberste Vorgesetzte aller US-Soldaten.

    Und man kann das jetzt doof finden, aber seinem Vorgesetzten pinkelt man nicht ans Bein, Punkt.
    Das klang aber aus bestimmten Kreisen aber ganz anders als in Russland einige Armeeangehörige Putin kritisiert haben. Sagt Ihnen das Wort "Doppelstandard" eigentlich etwas?
  6. #6

    Zitat von DJ Doena Beitrag anzeigen
    Gemäß der US-Verfassung ist der Präsident der Commander-in-Chief, der oberste Vorgesetzte aller US-Soldaten.

    Und man kann das jetzt doof finden, aber seinem Vorgesetzten pinkelt man nicht ans Bein, Punkt.
    Ich denke weniger, dass es um das "ans Bein pinkeln" geht, sondern darum, dass der Soldat eine Befehlsverweigerung klar und öffentlich angekündigt hat. Denke, dass sowas durchaus Konsequenzen haben darf.
    Wenn er die Befehle für illegal hält, kann er den Rechtsweg beschreiten. So sollte es in einer Demokratie funktionieren.
  7. #7

    Wer öffentlich seinen Boss und obersten Dienstherren anmotzt und angreift, bekommt (völlig zu Recht) die Retourkutsche mit einem Sack Ärger.

    Soll mal ein Fabrikarbeiter seinen Boss als "Feigling, Feind und Lügner" bezeichnen und dann behaupten, das wäre doch alles nur eine Meinungsäußerung....
  8. #8

    .

    Der Titel des Artikels ist missverständlich. Offensichtlich ging es nicht um (sachliche) Kritik, sondern Beleidigungen und die Ankündigung, dienstliche Anweisungen nicht auszuführen. Und wenn man den "Geschäftsführer" seines Arbeitgebers grob und wiederholt beleidigt und ankündigt, seine Anweisungen nicht umzusetzen, ist man bei diesem Arbeitgeber fehl am Platz und wird entfernt. Es hat also alles seine Richtigkeit. Nur, warum wird darüber berichtet?
  9. #9

    Wegen Dummheit gehört er schon entlassen.
    Zudem wg. öffentlicher Gefährdung Prozess gemacht werden.
    Der würd doch Obama anscheinend am liebsten abknallen, wenn er diesen vor sich hatte.
    US ARMY Prüfungskommision muss sich da auch Fragen stellen lassen!


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