UniversumHollywood dreht, Washington zahlt: "Act of Valor", der jüngste Actionreißer aus Amerika, wurde vom Pentagon nicht nur initiiert. Die Hauptrollen in der Ballerorgie spielen echte Elitesoldaten der Navy Seals. Selten zuvor hatte das US-Militär so viel Einfluss auf die US-Filmindustrie.
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,834889,00.html
war nicht Vietnam sondern Korea.
...wurden die Schauspieler zwar nur trainiert damit sie schießen konnten, aber da wurde auch ganz schön viel investiert vom US-Militär, inbesondere was die Fahrzeuge, Waffen, Hubschrauber und die Berater betraf. Und die haben nicht nur richtige 160.th SOAR Piloten für die Hubschrauber bereitgestellt, sondern auch eine DELTA Einheit die Abseilszenen machen lassen ! Ist also nichts Neues, außer das jetzt richtige Soldaten "Schauspielern" (naja, im Grunde machen sie das, was sie immer machen !)...
Es geht in dem Artikel um "Propagandafilme" des Us Militärs in Zusammenarbeit mit Hollywood. Black-Hawk-Down passt nicht die Spur in diese Art. Hier wird im Film (von dem ich i.ü. ein großer Fan bin) sehr deutlich die Ohnmacht und das Versagen des US-Militärs in Mogadishu deutlich gemacht, also das genaue Gegenteil von Filmen wie Act of Valor oder Top-Gun.
Im Übrigen war mein Kollege selbst mit seiner Sanitätseinheit vor den Toren von Mogadishu und kann bestätigen, dass der Film durchaus erschreckend nah an der Realität ist...also werten Sie die Leistungen dieser Männer nicht so ab.
Da ist nicht viel mit politischer Gegner Obama, der ist genauso gekauft wie alle anderen und auch wenn Hurt Locker abgeblitzt ist, die Oskarkommission jedenfalls hebt den Daumen immer für Kriegsfilme.
Ansonsten große Klasse, und vielen Dank, SPON für solche Artikel!
"Jarhead" fand ich perfekt gelungen. So kann ein Kriegsfilm auch aussehen.
Hatte aber vermutlich ebenfalls keine Unterstützung vom Militär...