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Urwahl : 15 Grüne wollen Spitzenkandidaten werden

dapdDie Urwahl der Grünen-Spitzenkandidaten wird zum Tummelplatz der Basis: Die vier prominenten Bewerber bekommen reichlich Konkurrenz - allein sieben Parteimitglieder meldeten sich noch bis zum Ablauf der Frist. Das stellt die Grünen vor logistische Herausforderungen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...856465,00.html
  1. #1

    Meine Stimme

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Urwahl der Grünen-Spitzenkandidaten wird zum Tummelplatz der Basis: Die vier prominenten Bewerber bekommen reichlich Konkurrenz - allein sieben Parteimitglieder meldeten sich noch bis zum Ablauf der Frist. Das stellt die Grünen vor logistische Herausforderungen.

    Urwahl: 15 Grüne bewerben sich um Spitzenkandidatur - SPIEGEL ONLINE
    habe die Grünen mit ihren kleinkarierten, stockkonservativen Politik verloren! Ströbele werde ich als Kreuzberger zwar noch meine Stimme geben, denn er ist zumindest ein Orginal und davon gibt es in der Politik ja nun nicht mehr viele, aber ansonsten ist die Partei für mich unwählbar geworden! Bleiubt die Frage,w as man überhaupt nch wählen kann, denn nicht-wählen kommt für mich auch nicht in Frage!
  2. #2

    Dicker Minuspunkt

    Die Wahlregeln sind diskriminierend.
  3. #3

    Gleichheitsgrundsatz gilt nicht überall

    Da sich zwei Frauen und zwei Männer nicht einigen konnten wurde die Urwahl erforderlich.
    Bitter für die Grünen. Mit der Einschränkung, eine Frau oder ein Mann oder zwei Frauen können gewählt werden, wäre gesichert, dass mindestens eine der drei Spitzenkandidatinnen erfolgreich ist.
    Das ist eine schöne Urwahl.
  4. #4

    "Die Grünen sind die erste Partei in Deutschland, die ihre Spitzenkandidaten für die Bundestagwahl auf diesem Weg bestimmt."

    Das ist natürlich falsch! Rudolf Scharping hat seine Kanzlerkandidatur 1994 auch einer Urwahl zu verdanken.
  5. #5

    Kaum hatte ich mich gefreut, dass die Grünen zu ihren Wurzeln zurückkehren und der Demokratie eine Chance geben, muss ich jetzt sowas lesen.
    "Entweder zwei Frauen oder ein Mann und eine Frau" und "es dürfen nicht zwei Stimmen auf zwei männliche Bewerber fallen".
    Heisst also es dürfen beide Stimmen auf weibliche Bewerber fallen und es könnten also tatsächlich zwei Frauen nominiert werden, aber nicht zwei Männer.
    Und wenn man sich die Bewerber anschaut, bei den ja die meisten Männer sind, ist es fast schon garantiert dass zwei Frauen nominiert werden.
    Willkommen im Sexismus des 21.Jahrhunderts!

    Als jahrelanger Grünen-Wähler hatte ich vor mich bei den unter-5%-Parteien umzuschauen. Dann kamen die Grünen mit dieser Urwahl und ich hatte vor ihnen noch eine Chance zu geben. Jetzt. mit diesem Sexismus, haben sie mich für immer verschreckt.
  6. #6

    zwei Männer?

    Warum dürfen nicht zwei Männer gewählt werden, zwei Frauen aber schon? Was hat das mit Gleichberechtigung zu tun?
  7. #7

    Rudolf Scharping...

    ...wurde seinerzeit von der SPD-Mitgliedern in einer Urwahl zum Parteivorsitzenden, nicht zum Kanzlerkandidaten gewählt (weil dies immer wieder als Hinweis auftaucht).
  8. #8

    Wer hat's erfunden? Die SPD!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ...wurde seinerzeit von der SPD-Mitgliedern in einer Urwahl zum Parteivorsitzenden, nicht zum Kanzlerkandidaten gewählt (weil dies immer wieder als Hinweis auftaucht).
    Es war aber auch klar, dass er damit auch Kanzlerkandidat sein wird.

    Die Verfahren sind schon sehr ähnlich.

    Außer das die Grünen keinen Kanzlerkandidaten/in wählen werden.
  9. #9

    Ich kann die ganze Aufregung nicht verstehen.

    Spitzenkadidat, was soll denn das sein?

    Den Kanzler werden die Grünen eh nicht stellen können,
    es geht wohl nur um den Platz auf der Liste.
    Und vielleicht darum, welches Gesicht auf den Wahlplakaten zu sehen ist.

    Also wenn die sonst keine Probleme haben...








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