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Urteil zur Mediziner-Zulassung: Lange Studiums-Wartezeit verletzt Grundrechte

Das Urteil ist ein Schock für*viele deutsche Unis: Ein Verwaltungsgericht hat entschieden, dass mehr als sechs Jahre Wartezeit für einen Medizinstudienplatz unzumutbar sind. Wer so lange vertröstet wird hat demnach ein Anrecht auf das Arztstudium -*trotz mittelmäßiger Abiturnote.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...789132,00.html
  1. #140

    Ja richtig

    Zitat von Martin Franck Beitrag anzeigen
    Was interessiert ihn der arbeitslose Hartz-IVler aus MV, der sowieso rechtsradikal wählt?
    Interessiert auch nicht.

    Übrigens hat das Tradition, schon zu Kaiser Wilhelms Zeiten gingen die Berliner Ärzte zum trainieren nach MV (Greifswald) und kamen dann als Starärzte wieder zurück an die Charitee.
    Seit der Wende wurde diese Tradition unterbrochen.

    ** Lesen Sie mal die Vita von Billroth u.a. ehem. Ordinarien von Greifswald.
  2. #141

    Urteil zur Mediziner-Zulassung: Lange Studiums-Wartezeit verletzt Grundrechte

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Urteil ist ein Schock für*viele deutsche Unis: Ein Verwaltungsgericht hat entschieden, dass mehr als sechs Jahre Wartezeit für einen Medizinstudienplatz unzumutbar sind. Wer so lange vertröstet wird hat demnach ein Anrecht auf das Arztstudium -*trotz mittelmäßiger Abiturnote.

    http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...789132,00.html
    Dann soll man doch einfach die Wartesemester abschaffen. Wer sich bewirbt und abgelehnt wird, der kann dann eben nicht Medizin studieren.
    Es ist ohnehin fraglich, was die Waterei bringen soll. Ein 3er Abituriend wird ja nicht schlauer, wenn er auf seinen Studienplatz wartet.
    Wenn's also von Anfang an nicht reicht, dann reichts eben gar nicht.
  3. #142

    Ja, ja

    Zitat von alexbln Beitrag anzeigen
    ein allgemeinmed. ist ebenso facharzt. sie sollen sich also besser informieren udn nicht so einenmmist schreiben.
    Aber noch nicht seit ewiger Zeit und die Facharztausbildung laesst sich zeitlich auch ueberschauen.
  4. #143

    Aerzte interlektuell?

    Zitat von agora Beitrag anzeigen
    .... da möchte ich ein bisschen korrigieren.
    Es gibt in Medizin genügend Examinsabsolventen.
    Deshalb ist es nicht sinnvoll noch mehr Menschen das teure Studium studieren zu lassen. Vor allem wenn man dann die Einsteigeranforderungen reduziert. das bringt nur Medizinbachelors, also letztlich Schmalspurmediziner mit auch geringerer intellektueller Kapazität.

    Mehr Ärzte kann es nur geben wenn man die Arbeitsbedingungen für Mediziner in der therapeutischen Medizin verbessert, dass die Kollegen wieder Freude am Beruf und helfen kriegen und in den Kliniken nicht zu Leitlinienabnicker in horrenden unbezahlten Übersunden und Nachtdiensten werden und in der Niederlassung nicht mehr Ängste vor Fehlinvestitionen und Regressen haben.

    Mehr Medizinstudenten wird nur bedeuten dass intellektuell Schwächere die Zulassung erhalten**** und noch mehr aus dem fehlgsteuertem System nach einer teuren Ausbildung fliehen.
    Und Banker, Medinjournalist kann man auch werden nach einem für die Gesellschaft billigeren Ausbidung.

    *** auch wenn es viele nicht gerne höhren: Lernfähigkeit, Merkfähigkeit und Aufnahmebereitschaft hat etwas mit Intelligenz zu tun, es sind nicht alle geleich und die das Gegenteil behaupten auf jeden Fall dümmer.
    Und warum soll man zum teuersten Studium Zulassen wenn die intelektuelle Fähigkeit abgeschwächt ist. Ist man deswegen humaner.
    Im Umkehrschluss wären dann wohl Gorillas die besseren Ärzte.
    Also man mag ja viel behaupten, dass Aerzte aber besonders interlektuell seien ist mir neu, das Arztstudium erfordert dies ja auch in keiner Weise. Und eine Abiturnote sagt nach meiner Lebenserfahrung garnichts uber die Befaehigung zum Arzt oder auch sonstigen Taetigkeit aus. I habe schon tausende von Studenten kommen und gehen gesehen, eine Korrelation zwischen Abiturnote und Interlekt besteht einfach nicht. Was man sagen kann, ein gutes Abitur und eine Faehigkeit etwas auswendig zu lernen scheinen korreliert zu sein, aber das hat nicht mit Interlekt zu tun. Dafuer gibt es auch Computer und ich muss nur wisse in welcher Datei ich was finde. Ich sehe vielmehr das Problem, das viel zu viele Menschen motiviert sind Medizin zu studieren, da sich beste Einkommensmoeglichkeiten ohn grosse Risiken erwarten lassen. Man sieht es ja schon Ihnen, einerseits angestellt wollen Sie nicht werden, wegen des geringeren Einkommens, aber das Risiko einer Investition moege bitte auch die Gesellschaft uebernehmen. Sie wuenschen somit, dass Sie alle Rosinen aus allen Systemen rauspicken koennen.
  5. #144

    Nein ich wünsche mir

    Zitat von czarpeter Beitrag anzeigen
    Also man mag ja viel behaupten, dass Aerzte aber besonders interlektuell seien ist mir neu, das Arztstudium erfordert dies ja auch in keiner Weise. Und eine Abiturnote sagt nach meiner Lebenserfahrung garnichts uber die Befaehigung zum Arzt oder auch sonstigen Taetigkeit aus. I habe schon tausende von Studenten kommen und gehen gesehen, eine Korrelation zwischen Abiturnote und Interlekt besteht einfach nicht. Was man sagen kann, ein gutes Abitur und eine Faehigkeit etwas auswendig zu lernen scheinen korreliert zu sein, aber das hat nicht mit Interlekt zu tun. Dafuer gibt es auch Computer und ich muss nur wisse in welcher Datei ich was finde. Ich sehe vielmehr das Problem, das viel zu viele Menschen motiviert sind Medizin zu studieren, da sich beste Einkommensmoeglichkeiten ohn grosse Risiken erwarten lassen. Man sieht es ja schon Ihnen, einerseits angestellt wollen Sie nicht werden, wegen des geringeren Einkommens, aber das Risiko einer Investition moege bitte auch die Gesellschaft uebernehmen. Sie wuenschen somit, dass Sie alle Rosinen aus allen Systemen rauspicken koennen.
    Im Sinne einer guten Versorgung dass die Politik die Zeichen der Zeit erkennt und die ambulante Versorgung durch Angestellte Ärzte abarbeiten lâsst, die Zeiten der freiberuflichen Versorgung in der Sozialmedizin auf Grund der demographischen Fakten vorbei ist.
    Für die Angestellten Kollegen wünsch ich mir faire Arbeitsbedingungen und nicht die Maloche unter Konzernkontrollern , aber das kommt bald.
    Die Ritter des Powerpoint zeigen dass sie es eben nicht können und werden bald verjagt. Zum Teil eben von Kollegen die intelligenterweise nicht in die diskriminierte therapeutische Medizin gehen sondern eben den BWL ern zeigen was Sachkenntnisse in Kombination mit Merkfähigkeit und Leistungsfähigkeit bewirken.
    Für mich persönliche sollte ich eigentlich wünschen das alles so bleibt, denn das kollabierende sozialmedizinische Versorgungssystem produziert immer mehr Menschen die bereit sind wenn es ernst wir faire Honorare an Ärzte zu zahlen die sich nicht vom System zu Leitlinienidioten auch der Pharmaindustrie reduzieren lassen.
    Im übrigen bin ich der Meinung dass der Schnitt der Mediziner schlauer ist als der BWL er nur weniger kriminelle Energie hat .
  6. #145

    x

    Zitat von Martin Franck Beitrag anzeigen
    ...Mit einer der höchsten Arztdichten, und den meisten Patientenbesuchen...
    Ja. Und trotzdem sind die Deutschen nicht gesünder als andere...
  7. #146

    dx

    Zitat von melbo Beitrag anzeigen
    ... Klappt ja auch in anderen Laendern (z.B. England, USA). Das Ganze bekommt naemlich noch eine leicht andere Dimension, wenn man enorme Studiengebuehren bezahlen muss!...
    Und sein Berufsleben mit einem Haufen Schulden beginnt. Das ernüchtert und dann ist es mit der "Berufung" zum Arzt nicht mehr ganz so weit her.
  8. #147

    x

    Zitat von PeterStraffrei Beitrag anzeigen
    Ihre Schelte in allen Ehren, aber dennoch bin ich grundsaetzlich anderer Meinung als Sie. Erstens kann ein Staat niemals genug gute Aerzte haben...
    Nichts dagegen zu sagen, wenn die Patienten ihre Rechnungen auch selbst bei diesen vielen Ärzten bezahlen. Wie bei Heilpraktikern auch.
    Und nicht die Allgemeinheit belastet wird.
  9. #148

    Zu viele oder zu wenig Ärzte?

    Zitat von Martin Franck Beitrag anzeigen
    De Staat hatte ja nicht umsonst die Anzahl der Studienplätze gekürzt. Meiner Meinung nach sollte er noch mehr kürzen. Denn warum sollten wir Steuergelder verschwenden, um z. B. die Ärzte der Schweiz auszubilden? Die Schweiz bildet unter ihrem Bedarf aus. Weil wir eine Überproduktion.....
    Nun Sie haben nicht ganz unrecht. Sicherlich gibt es ein Überangebot an Ärzten, jedoch betrifft dies doch lediglich die Ballungsgebiete. In den ländlichen Regionen arbeiten teils noch 70jährige Ärzte, weil sie keine Nachfolger für ihre Praxen finden. Zudem herrscht auch ein Mangel an Ärzten, die bereit sind in der Hochschulmedizin zu forschen. Vielleicht ist es also nicht ein Bedarfsproblem, sondern ein Verteilungsproblem. Das Studium sollte dann meiner Meinung nach so strukturiert sein, dass man sich für eine bestimmte Richtung entscheiden muss -klinische Forschung oder Patientenversorgung- und eventuelle Prämien ausgezahlt bekommt, wenn man sich als Landarzt niederlässt.
    Wenn die Studenten demnach bereits nach der Vorklinik ausselektiert werden und nur mit entsprechender Leistung ihr Studium fortsetzen können, dürfte es doch eine wesentlich bessere Verteilung geben.

    Damit die Mediziner nicht ins Außland abwandern, müssten wesentlich bessere Arbeitsbedingungen geschaffen werden. Warum sind den die Schweiz , die USA und Skandinavien so beliebt? Weil man als Arzt dort mehr verdient, keine 36h Stunden Schichten hat, mehr Urlaub und als Frau sogar die Mögilchkeit und Unterstützung hat Kinder zu bekommen und ein Familienleben mit gleichzeitiger Berufstätigkeit zu führen. In Deutschland?schlicht ein Wunschdenken....
  10. #149

    WM-Titel

    Zitat von czarpeter Beitrag anzeigen
    Also man mag ja viel behaupten, dass Aerzte aber besonders interlektuell seien ist mir neu, das Arztstudium erfordert dies ja auch in keiner Weise. Und eine Abiturnote sagt nach meiner Lebenserfahrung garnichts uber die Befaehigung zum Arzt oder auch sonstigen Taetigkeit aus. I habe schon tausende von Studenten kommen und gehen gesehen, eine Korrelation zwischen Abiturnote und Interlekt besteht einfach nicht. Was man sagen kann, ein gutes Abitur und eine Faehigkeit etwas auswendig zu lernen scheinen korreliert zu sein, aber das hat nicht mit Interlekt zu tun. Dafuer gibt es auch Computer und ich muss nur wisse in welcher Datei ich was finde. Ich sehe vielmehr das Problem, das viel zu viele Menschen motiviert sind Medizin zu studieren, da sich beste Einkommensmoeglichkeiten ohn grosse Risiken erwarten lassen. Man sieht es ja schon Ihnen, einerseits angestellt wollen Sie nicht werden, wegen des geringeren Einkommens, aber das Risiko einer Investition moege bitte auch die Gesellschaft uebernehmen. Sie wuenschen somit, dass Sie alle Rosinen aus allen Systemen rauspicken koennen.
    Ja toll!!
    Ihr Beitrag MUSS ein Fake sein, das ist einfach zu komisch. Sie reden von Interlektuellen Ärzten, welche nicht interlektuell sind, diese Deppen.
    Also besonders dolle kennen Sie sich jetzt aber nicht mit Intellektuellen aus, oder?


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