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Urteil zum Skandalspiel von Düsseldorf: Wem gehört der Fußball?

DPADas Skandalspiel von Düsseldorf erregt noch immer die Gemüter, Berlin will das Urteil des DFB nicht akzeptieren. Nur vordergründig geht es darum, ob Fortuna oder Hertha in der 1. Liga spielen dürfen. Tatsächlich findet ein Kampf statt zwischen Fans und Funktionären - um die Hoheit in den Stadien.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...834453,00.html
  1. #1

    Geht doch

    Na hallo Herr Ahrens! Haben Sie die Kommentare von Gestern noch mal gelesen und sich - den Großteil - hier zu Herzen genommen? Man kann doch auch sachlicher schreiben und nicht so polemisch. Mal sehen wie die Strafen aussehen werden - ich bin bespannt - bei beiden Partein. Und auch wie der DFB in Zukunft vorgehen wird - es sollte nicht noch Verletze oder sogar Tote geben bevor der DFB sich wieder zu Reaktionen herabläßt.
  2. #2

    Fans

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Skandalspiel von Düsseldorf erregt noch immer die Gemüter, Berlin will das Urteil des DFB nicht akzeptieren. Nur vordergründig geht es darum, ob Fortuna oder Hertha in der 1. Liga spielen dürfen. Tatsächlich findet ein Kampf statt zwischen Fans und Funktionären - um die Hoheit in den Stadien.

    DFB-Urteil zur Relegation zwischen Hertha BSC und Düsseldorf - SPIEGEL ONLINE
    Ach hört mir doch mit dem Begriff Fan als Synonym für Ultras auf! Ich bin auch Fan, bin seit 25 Jahren im Steher, aber was die Ultras machen ist den Fußball zu zerstören. Ich mag, dass ich auch mit meinen Kindern da hingehen kann, ich brauch kein Pyro und ich brauch keine Gewalt. Das ewig wichtig getue der Ultras, als ob ohne sie kein Fußball möglich wäre.
    Raus mit Ultras aus den Stadien!
    Viele Grüße
  3. #3

    Von daher ist die Partie bei aller Einschränkung rein formal ordnungsgemäß beendet worden.
    Naja, das kann man auch anders sehen, schließlich fehlten die Eckfahnen und ein Elfmeterpunkt. Formal gehört sowas aber zu einem ordnungsgemäßen Spielfeld. ;)
  4. #4

    Eigentlich...

    ...kein schlechter Kommentar, nur das Beispiel des Düsseldorfer Platzsturms ist denkbar ungeeignet um diesen Kampf um den Fussball zu beschreiben. Hier war es eben "nur" ein nicht ungewöhnlicher Jubelsturm. Etwas was in anderen Stadien - auch in dieser Saison - immer wieder passiert. Nur darüber schreibt keiner ...
  5. #5

    Ich verstehe es nicht...

    ... warum friedlich feiernde Menschen, die einen Aufstieg feiern wollten mit gewaltätigen Idioten, die bengalische Feuer in Richtung Spielfeld gleichgestellt werden. Wie man auf den Bilder sieht, rannten die Fans von allen Seiten auf's Spielfeld, also nicht nur aus dem Ultra-Bereich. Die kamen nicht nur von den Stehplätzen (die jetzt schön verdammt werden), sondern aus allen Bereichen des Stadions.
    Warum fällt es schwer einzelne Vorfälle differenziert zu betrachten? Nicht alles was auf den Rängen nicht regelkonform passiert ist gleich Gewalt. Aber es ist einfach, diese Dinge als Gewalt abzustempeln. So langsam drehen doch echt alle am Rad, v.a. die Entscheidungsträger, weil alles immer noch größere Außmaße angenommen hat und alles viel schlimmer geworden ist. So ein Quatsch! Aber es erhöht die Aufmerksamkeit und Auflage, wenn man solche Worte wählt...
  6. #6

    Wem gehört der Fußball?

    Dem älteren Herren der immer 20 Minuten nach Anpfiff ( mit
    Scampi-Schnittchen ) erscheint und einen " Danke Dietmar Hopp " -
    Schal trägt.
  7. #7

    Gute Analyse

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Skandalspiel von Düsseldorf erregt noch immer die Gemüter, Berlin will das Urteil des DFB nicht akzeptieren. Nur vordergründig geht es darum, ob Fortuna oder Hertha in der 1. Liga spielen dürfen. Tatsächlich findet ein Kampf statt zwischen Fans und Funktionären - um die Hoheit in den Stadien.

    DFB-Urteil zur Relegation zwischen Hertha BSC und Düsseldorf - SPIEGEL ONLINE
    und Zusammenfassung. Das einzige juristisch ernsthaft diskutable Argument für den Urteilsspruch besteht darin, daß der Schiedsrichter eine Tatsachenentscheidung getroffen hat, indem er das Spiel nach dem Platzsturm fortsetzte. Aber hat er diese Entscheidung nicht unter dem massiven Druck einer bei einem Abbruch drohenden Katastrophe getroffen? Ist es nicht so, daß ein Abbruch angesichts der chaotischen Situation sogar verantwortungslos gewesen wäre? Dann hat der Schiedsrichter aber nicht unter sportlichen Gesichtspunkten entschieden, sondern unter dem Druck des Fußballpöbels. Und eine solche Tatsachenentscheidung will die Sportjustiz nun aufrechterhalten? Das ist höchst fragwürdig und bagatellisiert notwendigerweise die Vorfälle in Düsseldorf.
  8. #8

    ..............

    Man muss einmal festhalten, dass der Profifussball heutzutage mit Sport nichts mehr zu tun hat.
    Die Bundesligavereine sind längst Wirtschaftsunternehmen.
    Alles was sich im und um das Station abspielt, wird nur unter dem Gesichtspunkt gesehen, wie können wir am meisten Reibach machen ?

    So ist zu verstehen, dass den Clubs Gewalt- und andere sog. Fans lieber sind als gar keine Zuschauer. Das ist wie im Krieg, da fallen ben die sog.
    'Kollateralschäden als unvermeidlicher Nebeneffekt an.
    Wenn wirklich die Absicht bestünde, die ach so beklagten Zustände abzuschaffen, hätte das schon längst geschehen können.
  9. #9

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Skandalspiel von Düsseldorf erregt noch immer die Gemüter, Berlin will das Urteil des DFB nicht akzeptieren. Nur vordergründig geht es darum, ob Fortuna oder Hertha in der 1. Liga spielen dürfen. Tatsächlich findet ein Kampf statt zwischen Fans und Funktionären - um die Hoheit in den Stadien.

    DFB-Urteil zur Relegation zwischen Hertha BSC und Düsseldorf - SPIEGEL ONLINE
    Auf diesen unsinnigen Artikel von Peter Ahrens kann man nur mit dem Kommentar von Peter Ahrens vom 21.05.2012 antworten "Hertha hat den Abstieg verdient".

    In diesem Artikel wird vermengt, was nicht vermengt werden darf.
    In Düsseldorf war von Düsseldorfer Seite keine Gewalt im Spiel, keine Ultras. Durch eine durch brennende Gegenstände werfende Hertha-"Fans" verursachte überlange, in der Arena nicht angezeigte Nachspielzeit kam es zum irrtümlichen verfrühten Betreten des Platzes. Das Spiel wurde regulär fortgesetzt, es wurde gerichtlich festgestellt, dass beide Mannschaften durch alle drei Unterbrechung in gleichem Maße benachteiligt wurden. Wer etwas anderes behauptet, wie Herr Ahrens heute, macht sich zum Bestandteil des Schmierentheaters des Berliner Winkeladvokaten. Der hat nicht verstanden, dass ihm der Richter ins Stammbuch geschrieben hat, dass das Betreten des Platzes friedlich war, die Gefahren von Verletzungen also gar nicht gegeben war.


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