und war an dem Abend im Stadion. Wie fast alle Zuschauer habe auch ich mich über diesen blöden Platzsturm geärgert und uns war klar, dass das zu Problemen führen wird. Mir geht diese ganze Diskussion um dieses Spiel gehörig auf den Geist und ein Freuen über den ersehnten Aufstieg ist schon nicht mehr wirklich möglich. Dieses Hin und Her der immer gleichen Argumente bringt gar nix. Eagl, wer jetzt von beiden aufsteigt, es wird immer ein Makel bleiben und man wird das mindestens eine Saison lang aufs Brot geschmiert bekommen "Eigentlich dürftet ihr gar nicht hier spielen...".
Ob berechtigt oder nicht, Wiederholungsspiel unter normaler Wertung des Hinspiels, Hertha ab 60. Minute zu zehnt, und dann ist's gut. Zum Thema: Ultras und Hardcore Fans in ihrer guten (d.h. für den Verein lebenden Form) sind prima, aber Pyros, Platzsturm, Gewalt und dieser ewige "Hass" auf diesen oder jenen Gegner bzw. deren Fans ist zum Kotzen und hat mit Sport nix zu tun. Ins Stadion gehen, seine Mannschaft zum Sieg schreien (aber nur schreien) feiern oder trauern, alles ok und muss sein. Und dann in Ruhe friedlich ein Bier trinken und über das Spiel diskutieren.
Aber eine "Befriedung" der Fans kann nur aus der Szene selbst erfolgen. Die wirklichen Fans die für ihren Verein leben, müssen einsehen, dass sie die wenigen Chaoten unter ihnen nicht länger decken dürfen, sondern die, die Randale machen / Pyros abfackeln, oder ä. müssen durch die wirklichen Fans ausgegrenzt werden. Da darf es keine falsche Solidarität geben.
Ich gehe seit 1965 ins Stadion und habe mich in den allermeisten Fällen immer sicher gefühlt und heute mehr denn je.
Und Idioten die sich außerhalb des Stadions bescheuert benehmen (z.B. im ÖPNV) gibt es leider auch bei anderen Veranstaltungen, Karneval, Schützenfest, Konzerte, etc.

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