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Urteil zum Schulsport: Muslimisches Mädchen muss mit Jungs schwimmen

DPADie Schülerin wollte aus religiösen Gründen nicht mit ins Schwimmbad, jetzt entschied Hessens Verwaltungsgerichtshof: Auch Musliminnen müssen zum gemischtgeschlechtlichen Schulschwimmen. Integration sei wichtiger als Glaubensfreiheit, begründeten die Richter - zumindest bis zur Pubertät.

Schwimmunterricht für Muslime: Schule musste Mädchen nicht befreien - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Lasst muslimische Maedchen einfach schwimmen!

    Bei allem Respekt vor der dem Islam, sollten muslimische Eltern wirklich darueber nachdenken, ob es nicht wichtiger ist, dass die Tochter schwimmen lernt und in der Klasse integriert wird, als penibelst darauf zu achten, dass keine nackte Haut gesehen wird. Ich kann mich sehr gut an muslimische Mitschuelerinnen erinnern, die ganz normal am Schwimmunterricht mit Badeanzug teilgenommen haben ohne dass auf Religionsfreiheit plaediert wurde. Diese Maedchen kamen aus einer glaeubigen Familie, die aber gleichzeitig offen und integrationsbereit war. Schade, dass nicht alle muslimischen Eltern so offen sind und es sich in unserer Kultur so derartig schwer machen wollen.
  2. #2

    Mutiger Richter!

    Solch einen mutigen Richter am Bundesverwaltungsgericht hätte man sich auch beim Kirchensteuerurteil in Leipzig gewünscht! Die Anwälte der jungen Frau müssen sich fragen lassen, ob es keine sinnvolleren Mandate gibt. Aber wahrscheinlich trägt die Prozess- und Anwaltskosten die Rechtsschutzversicherung. Dass damit jegliche Integrationsbemühungen auf den Kopf gestellt wurden, ist nur eine Nebenerscheinung.
  3. #3

    Faszinierend

    Es ist schon faszinierend mit welchen sinnlosen Klagen unsere Gerichte beschäftigt werden. Was ist das nächste? Bäcker darf weiterhin "Schinkenbrötchen" verkaufen, auch wenn Muslime in der Reihe stehen?
  4. #4

    Tscha!

    Zitat von Thomas Eilenstein Beitrag anzeigen
    Danke liebe Aufklärung. Und wenn jetzt noch das Verstümmeln von Kleinkindern aus religiösen Gründen verboten wird, werden wir der Gegenwart noch ein Stück näher gekommen sein.
    Erwarten Sie nicht zuviel von unserer kriechenden Gesellschaft!
    Haben Sie das gewußt?
    "UNO: - Die traditionellen Werte der Menschheit sind ein Menschenrecht.
    Die Resolution wurde auf Initiative Russlands hin mit über 40 Stimmen angenommen.
    Ein Verstehen und Respekt den traditionellen Werten gegenüber begünstigt auch den Schutz der Menschenrechte, heisst es im Text. Wichtige Rolle spielen dabei die Familie, Gesellschaft und die Einrichtungen zur Bildung.
    Die USA und EU stimmten dagegen.
    "Kein Land oder eine bestimmte Ländergruppe hat ein Monopol darauf, der Welt die Normen im Bereich der Menschenrechte zu diktieren."

    Ich halte zwischenzeitlich Rußland für fortschrittlicher und LIBERALER als unser "Alternativlosland".
  5. #5

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Schülerin wollte aus religiösen Gründen nicht mit ins Schwimmbad, jetzt entschied Hessens Verwaltungsgerichtshof: Auch Musliminnen müssen zum gemischtgeschlechtlichen Schulschwimmen. Integration sei wichtiger als Glaubensfreiheit, begründeten die Richter - zumindest bis zur Pubertät.

    Schwimmunterricht für Muslime: Schule musste Mädchen nicht befreien - SPIEGEL ONLINE
    Ganz schön fordernd, Schwimmen ja aber nicht bei einem Lehrer, nicht mit männlichen Mitschülern und die anderen Mädchen sollen gefälligst anziehen was Madame für Religiös zumutbar hält. Und die Alternative des Burkini wird aus ästhetischen Gründen abgelehnt und nicht etwa aus Religiösen...

    Mit solchen Forderungen wird die Ablehnung des Islams gefördert!
  6. #6

    Ich warte noch...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Schülerin wollte aus religiösen Gründen nicht mit ins Schwimmbad, jetzt entschied Hessens Verwaltungsgerichtshof: Auch Musliminnen müssen zum gemischtgeschlechtlichen Schulschwimmen. Integration sei wichtiger als Glaubensfreiheit, begründeten die Richter - zumindest bis zur Pubertät.

    Schwimmunterricht für Muslime: Schule musste Mädchen nicht befreien - SPIEGEL ONLINE
    ...auf den ersten Foristen, der uns klar macht, dass es im Interesse den Zusammenlebens der Kulturen doch nicht zu viel verlangt ist, dass die Jungs ein angemessenes Outfit (bedeckt zwischen Knie und Hals) tragen. Wird aber wahrscheinlich auch nicht das Problem lösen...

    Wo wir schon dabei sind: Für jeden Muslim ist auch das Betrachten von essenden Menschen, tagsüber während des Ramadan eine Beleidigung.

    Bestimmt findet sich demnächst auch dafür eine (wahrscheinlich evangelische) Gutmenschengruppe, die uns zum Solidaritätsfasten auffordert.
  7. #7

    Was hat das Schwimmen bitte mit Integration zu tun? Nur weil ich jemanden nicht nackt sehen möchte verwehre ich mich doch nicht der Gesellschaft. Von uns Muslimen wird keine Integration gefordert, sondern dass wir doch all unsere Werte und Moralvorstellungen über Bord werfen und uns komplett beugen. Irgendwie kontrovers, wo doch hier Toleranz und Freiheit so groß geschrieben werden. Integration muss sein, aber so nicht!
  8. #8

    Verdammt noch mal ...

    Warun muss diese Religionsgemeinschaft immer wieder Sonderlocken einfordern. Ich erinnere noch mal an Merkels Worte zur Toleranz. Anscheinend wird aber nur von uns die
    Selbige eingefordert. Das kann so nicht funktionieren. In meinen Augen ein vollkommen richtiges Urteil.
  9. #9

    Besonders interessant empfinde ich, dass es laut dem Anwalt dem Mädchen nicht zuzumuten sei, "den häßlichen Sack" zu tragen. Ja, warum denn nicht? Ich dachte, gerade durch Verhüllung und möglichst wenig aufreizend Äußeres können man sich gegen "das Tier Mann" schützen? Nun ist das auch nicht recht? Und selbst ein reiner Schwimmunterricht für Mädchen müßte einer Kleiderordnung folgen? So so...


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