Urteil zum Frankfurter Nachtflugverbot: Viel Lärm, dann nichts

DPADarf am Frankfurter Flughafen auch nachts geflogen werden? Das Bundesverwaltungsgericht dürfte diese Frage am Mittwoch verneinen. Davon könnten nicht nur Frachtflüge betroffen sein - sondern auch Passagiere am frühen Morgen und späten Abend.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...825582,00.html
  1. #130

    aaahem...

    Zitat von horstbra Beitrag anzeigen
    In dieser kleinen Bundesrepublik Deutschland ist es unsinnig den größten Flughafen in Europa zu haben. Die Belästgung der Anwohner ist zu groß.
    Lösung: weiterer Ausbau der Regionalflughäfen; Verteilung der Belastung.
    Was haben wir, der einzelne Bürger davon, dass Frankfurt zu den größten in Europa gehört?
    Nichts!!
    Das Argument der Arbeitsplätze zählt hier nicht.
    1) FRA ist nicht der groesste flughafen in europa in bezug auf flugbewegungen. LHR und CDG sind groesser

    2) die "kleine" Bundesrepublik ist das bevoelkerungsreichste land in europa und die fuehrende wirtschaftsnation
  2. #131

    wirtschaftlicher todesstoss

    Zitat von silkekämmerer Beitrag anzeigen
    Halbierung aller Flugbewegungen, Mindestpreis für Flugtickets (anstatt Preisdumping/Billigflüge wegen Überangebot, die nur dazu führen dass Hinz und Kunz durch die Gegend fliegt "weils billlig ist"), und alle Probleme sind gelöst.. die Airlines machen wieder Gewinne, die Mitarbeiter werden vernünftig entlohnt, es gibt VIEL weniger Flugbewegungen und alle sind happy..
    solche Forderungen hört man aus der Ecke der Fluglärmgegner aber komischerweise nicht?
    ...dann kann man den laden in D auch gleich dicht machen. denn weshalb um himmels willen sollte ich dann noch eine firma in D unterhalten wenn dort die transportkosten (=fluege) gesetzlich radikal verteuert werden, es nur noch die haelfte der fluege gibt und ticketpreise deutlich teurer sind als im ausland. meine mitarbeiter muessen auf geschaeftsreise gehen, kunden kommen zu firmenbesuchen und die ware muss transportiert werden.

    wer ernsthaft denkt, dass "billig flieger" einen grossteil der flugbewegungen in FRA ausmachen, der irrt gewaltig.

    zu den "billigen flugpreisen".... schauen sie mal nach was aktuell ein flug FRA-New York kostet. billig ist das nicht gerade....
  3. #132

    Zitat von Gebetsmühle Beitrag anzeigen
    zweitens einen gesundheitsschaden in milliardenhöhe anrichten
    Wofür es keinerlei Beweise gibt.

    Zitat von Gebetsmühle Beitrag anzeigen
    und drittens deren abschaffung politisch versprochen wurde, scheint ausserhalb ihres denkhorrizonts zum liegen.
    Ist im Hinblick auf die Folgen des Nachflugverbotes auch irrelevant.
  4. #133

    Zitat von Gebetsmühle Beitrag anzeigen
    wie wärs einfach mit weniger fracht?
    Es wird soviel transportiert wie nachgfragt wird. Weniger Fracht heisst wirtschaftlicher Verlust. Der nützt niemandem.

    Transporte sind die Basis einer prosperierenden Wirtschaft. Wo nichts transportiert wird fehlt es jemand anderem am Einkommen. Und nicht nur den bösen Bossen und sinistren Spekulanten.
  5. #134

    Zitat von Gebetsmühle Beitrag anzeigen
    .........
    nein, denn wenn man es gewollt hätte, wären wir eins. was haben sie übrigens gegen agrarländer?
    In Südfrankreich hatten wir mal 14 Tage Stromausfall, da fiel mir auf, wie gemütlich ich mich in der Zivilisation fühle. Kein Bedarf an Plumpsklo und Wasser holen am Dorfbrunnen.

    MfG. Rainer
  6. #135

    Zitat von Gebetsmühle Beitrag anzeigen
    dass die nachtflüge erstens dramatisch zugenommen haben und zweitens einen gesundheitsschaden in milliardenhöhe anrichten und drittens deren abschaffung politisch versprochen wurde, scheint ausserhalb ihres denkhorrizonts zum liegen.
    Wenn das stimmen würde, dann frage ich mich, warum Nachtarbeit nicht schon lange verboten wurde. Ganz im Gegenteil, der Arzt im Krankenhaus macht noch Bereitschaftsdienst, offensichtlich sind Ärzte besonders leistungsfähig.

    Heute hat sich eingebürgert behaupten, dass man an allem stirbt, was unüblich ist. Früher gab's die 48 - 52 Stundenwoche, als die 38 Std Woche eingeführt wurde, wollte man sogar die 24 Std. einführen. Immer mit der Drohung des Todes, bei Zuwiderhandlung.

    MfG. Rainer