DPADarf am Frankfurter Flughafen auch nachts geflogen werden? Das Bundesverwaltungsgericht dürfte diese Frage am Mittwoch verneinen. Davon könnten nicht nur Frachtflüge betroffen sein - sondern auch Passagiere am frühen Morgen und späten Abend.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...825582,00.html
die infrastruktur funkzioniert bestens. aber auf kosten anderer den gewinn erhöhen, das ist asozial. in wenigen jahren werden aufgrund der treibstoffkosten sowieso keine blumen mehr nachts von kollumbien nach deutschland geflogen und kein spargel aus marokko. das erledigt sich über den preis alles von selbst.
diese Aussage ist hier völlig falsch.
Durch die neue Landebahn sind Gemeinden und Stadtteile betroffen, die seit Jahrzehnten so gewachsen sind. Rüsselsheim, Flörsheim, Raunheim, Sachsenhausen. Da wurde nichts neu gebaut.
Sachsenhausen am Lerchesberg, da wohnen nur Ökoterroristen in ihren Millionenvillen. Ist klar.
Also erst informieren, dann schreiben.
wie wärs einfach mit weniger fracht? das meiste zeugs, was aus der luft kommt, ist hoch subventionierter billigkram aus billigländern auf den man gut verzichten kann, wenn man nur will. für einen normalbetrieb reichen die flughäfen schon längst aus - erst recht vor dem hintergrund der energieverschwendung. es gibt kein anrecht darauf, dass man an jedem punkt deutschlands früh morgens eine frische rose für 1,80 euro kaufen kann, die am abend davor in kollumbien von jemand geschnitten wurde, der von 1,80 euro eine ganze woche leben muss. das ist purer luxuswahn auf ausbeutung beruhend, der sich sowieso nicht mehr lange halten läßt.
Die Urlaubsflüge könnte man grundsätzlich verbieten. Niemand ist gezwungen, in den Urlaub zu fliegen. Es gibt jedoch auch eine beträchtliche Anzahl derer, die aus beruflichen Gründen zum Fliegen gezwungen sind. Eine Alternative wäre hier nur die komplette Auslagerung bestimmter Abläufe, die derzeit noch in Deutschland stattfinden, nach Fernost. Der Vorteil wäre, dass die Menschen ohne Arbeit endlich ihre Ruhe und Zeit zum Schlafen hätten.
Das Eine schließt das Andere nicht aus. Wenn ich allerdings anfangen würde eine Landebahn für Kleinflugzeuge neben den Häusern der Politiker zu betreiben, was denken, sie wie schnell ich da das Feld wieder räumen dürfte, bzw. ob mir da überhaupt eine Genehmigung erteilt werden würde? Schließlich ist Mobilität auch für den Mittelstand wichtig und Flugzeuge sind auch für den kleinen Mann inzwischen bezahlbar(wenn sie gebraucht sind).
Die Wirtschaft muss mit der Natur im Einklang leben. Es muss nicht immer der Flughafen in der Stadt sein, sondern kann auch etwas außerhalb sein, wo kaum ein Mensch wohnt. Verkehr sollte im Prinzip aufs nötigste reduziert werden. Das ist gar nicht so schwer. Es wäre denke ich schon ein großer Fortschritt, wenn jeder einen Anspruch auf einen bezahlbare Wohnung in der Nähe seines Arbeitsplatzes hätte, dafür dann aber mit dem Fahrrad fahren müsste.
Was bringt der Wirtschaft ein kranker und übermüdeter Arbeitnehmer. Richtig, gar nichts. Aber soweit wird nicht gedacht, denn es gibt ja genug Menschen. Auf den einen oder anderen kommt es nicht an. Auf viel mehr andere auch nicht. Wird dann halt importiert. Das sind die wahren gedanken des Wirtschaftsgeistes. Ohne Rücksicht auf Verluste halt.